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Sonntag, 03 Mai 2015 11:16

Arminia gegen Holstein Kiel

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Samstag, 02 Mai 2015 13:45

Fluch-Fußball am friedlichsten Ort der Welt

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Sports Bar Disney Village (Quelle: Wikipedia)Jeder hat seinen Lieblingsort auf dieser Welt. Aber es gibt diese „andere Welt“ Orte, an denen es nichts Böses gibt, sich niemand weh tut und alles gut ist. Das Disneyland Paris ist der friedlichste und fröhlichste Ort. Zwischen Micky Maus und Cinderella wird selbst die letzte Eisprinzessin automatisch von Musik, Blumen und Magie fröhlich gestimmt.

Wie ein Riss in dieser heilen Welt ist es daher, wenn am Abend die Champions League ansteht. Und zwar nicht irgendein Spiel, sondern Paris St. Germain gegen den FC Barcelona. Das Rückspiel. Nach einer Hinspielniederlage – es geht um ALLES. Zeitgleich Bayern München gegen den FC Porto, nach einem überraschenden Hinspielsieg der Portugiesen könnte auch hier ein spannendes Spiel drin sein. Das ist jetzt schon was her, ja, aber es geht hier auch mehr um die Erfahrung als um die Spiele an sich.

Eine einzige Sportsbar bietet das Disneyland. Gefühlt Tausend Pariser wollen nur wegen Micky aber nicht auf Fußball verzichten und ihr St. Germain siegen sehen. Ich selbst bin mit einem gut gelaunten, erwartungsfreudigen Portofan unterwegs. Nur eine Handvoll Zuschauer ist für Barca und – natürlich – auch gleich für Bayern.

Natürlich weiß jeder halbwegs versierte Fußballfan, wie die Spiele ausgegangen sind. Auf zwei Leinwänden und ein paar weiteren Bildschirmen mussten sich viele eigentlich sehr fröhlich gestimmte Franzosen ansehen, wie Ibrakadabra & Co. einfach weggespielt wurden. Lange Gesichter, viele französische Schimpfworte, das sah man. Die Art Schimpfwörter, die man beim ersten Schüleraustausch mit Franzosen als erstes lernt weil das ja voll witzig ist (danke dafür, ich hab alle verstanden ;) ). Am friedlichsten Ort der Welt stehen rund 300 fluchende Menschen und sind…naja…gar nicht mehr friedlich.

Den paar Portofans dagegen fiel das Gesicht gleich ganz herunter. Mit Vorsprung und Selbstvertrauen, aber ohne Flügel in dieses Viertelfinale gegangen, wurden sie einfach abgeschlachtet. Dort sah man aber eher stilles Entsetzen.

Am Ende war das treffendste Bild des Abends der aus Versehen los gelassene Minnie-Maus Luftballon, der oben am Dach mit sich selbst und seiner ausweglosen Lage kämpfte. Ein weinendes Kind, das seinen Ballon zurück haben wollte. Der Vater, der sein Team in der Champions League zurück haben wollte. Und die Mutter, die gern wieder die Idylle vom sonnigen Mittag auf der Wiese vor dem Disneyschloss haben wollte.

Mein Schwager, verlassen von jeglicher Hoffnung, der witzigerweise am nächsten Tag Geburtstag hatte und um 12 einige Geschenke mit dem Portowappen bekommen würde, wollte nach einigen Flüchen eilig aus der Sportbar verschwinden. Beim Gehen fiel mein Blick noch einmal auf Micky Maus, die einen am Parkeingangsschild begrüßt. Sie lächelte milde, als würde sie wissen, dass am nächsten Morgen, wenn all die Paris- und Portofans wieder durch das Tor gehen, in die bunten Straßen des Disneylands mit der „Magic everywhere“- Musik – dann wäre alles wieder gut und die Flüche des Vorabends am eigentlich friedlichsten Ort wären vergessen. Vielleicht ist das der Geheimtipp für schwere Spiele des Lieblingsvereins…

Und Micky hat immer Recht.

Eure Nadine

Donnerstag, 30 April 2015 13:17

Arminia gegen den VfL Wolfsburg

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 Ostwestfalen fiebert Arminias Halbfinalspiel gegen Wolfsburg entgegen. Um Zeit und Nervosität zu überbrücken, hat die Facebookgruppe „Alm bleibt Alm – Das Original“ ein kleines Brainstorming veranstaltet (Idee: Dennis J.)

Sonntag, 19 April 2015 17:31

Arminia gegen Preussen Münster

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0:2 in Dresden? Sorge um den Kräfteverschleiß in der Liga? Beim Pokalspielvorverkauf die Vollmacht vergessen? Endgültig durchdrehen und irgendwann in einem Heuschober bei Herzebrock neben einer geköpften Barbiepuppe aufgefunden werden? Da muß mal was anderes her, ein DERBYYYYYY! Nicht irgendein Derby! Westfälisches Derby! Ostwestfalen gegen Westostfalen! Westfälischer als im Tuche gereifte Sommerwurst am Stück! 100% Westfalen! Sogar westfälischer als im Tuche gereifte Sommerwurst in Scheiben! 150% Westfalen! Arminia gegen Preussen!

Freitag, 10 April 2015 20:04

Stellungnahme des Münchner Fanprojektes zum Amateurderby

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Zum Münchner Amateurderby am 6.4.2015 und den damit einhergehenden medialen sowie politischen Entwicklungen nimmt das Fanprojekt München wie folgt Stellung:

Donnerstag, 09 April 2015 21:24

Arminia gegen Gladbach

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Amateurederby

Das Amateurederby ist vorbei. Die Roten haben mit 1:0 gewonnen, bis zum nächsten Aufeinandertreffen sind die Verhältnisse geklärt. Zumindest sportlich. Was noch nicht geklärt ist sind die Folgen für die Zukunft was den Spielort und das Drumherum angeht.

BuB A Calling 1Vom Geschehen auf dem Rasen der SGL-Arena, dem 0:0 zwischen dem FC Augsburg und Schalke 04 kann man halten, was man will; abseits des Platzes wurde von beiden Fanlagern ganz großer Sport geboten. Die große blau-weiße Choreo im Gästeblock war dabei für alle sichtbar,  zahlreiche Gesten der Gastfreundschaft waren nicht so spektakulär, sorgten aber nachhaltig dafür, dass es unter den mitgereisten Schalke-Fans eine einhellige Meinung gab: Augsburg war eine Reise wert!

Egal, wo der königsblaue Tross in Augsburg Halt machte, er wurde durchweg freundlich begrüßt. Im Informationsbüro am Rathausplatz grüßten Flaggen beider Vereine, in sämtlichen Restaurants wurden farbentragende Gäste herzlich willkommen geheißen, auf dem „Plärrer“-Volksfest gab es eine Gratis-Maß und im Stadion liefen Augsburger Kinder gemeinsam mit Knappenkids vor dem Spiel strahlend  eine „Ehrenrunde“.

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Die treibende Kraft hinter diesen und zahlreichen anderen Aktionen „von Fans für Fans“ war „Augsburg Calling“, ein Fanprojekt, das es sich auf die rot-grün-weiße Fahne geschrieben hat, bei gemeinsamen Events und Unternehmungen Kontakte zwischen FCA- und Gästefans aufzubauen, die abseits der sportlichen Rivalität für einen freundlichen Austausch sorgen.

BuB A Calling 13Das Rezept ging an diesem langen Osterwochenende hervorragend auf; bereits am Freitagabend stürmten zahlreiche Schalker „Bob’s Punkrock Pizzeria und Beerbar“, das ebenso schräge wie liebenswerte Epizentrum von Augsburg Calling. An jedem Tisch fanden sich bald gemischte Gruppen, die schwäbisch-ruhrpöttisch miteinander frotzelten und das eine oder andere Kaltgetränk vernichteten.

Sehr großen Anklang und Andrang fanden auch die von Gitti exzellent organisierten Stadt- und Fanführungen für Schalker: Statt einer geplanten Führung plus Kindertour gab es derer fünf, die trotz des ungemütlichen Wetters alle Teilnehmer begeisterten. Die Komplimente für den kostenlosen Service gab Gitti beim „Fanfrühschoppen“ am Montag gerne zurück: Die Schalker seien nicht nur die größte, sondern auch beste und netteste Gruppe gewesen, sie freue sich bereits aufs nächste Jahr.

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Am Samstagabend gab es auf der „AC Schalke Vernissage“ Streetart von Robbie W. Hoyer und Daniel Andersch zu bewundern, sonntags nach dem Spiel platzte die Punkrock-Pizzeria bei musikalischen Live-Acts fast aus den Nähten. Nicht mehr ganz so voll – einige lagen wohl noch in Essig, andere hatten bereits die staugeplagte Heimreise Richtung Ruhrpott angetreten – war es beim Fanfrühschoppen am Montag, dafür gab AC-Initiator Gerhard „General“ Seckler einen Einblick in die Geschichte von Augsburg Calling: Nach dem Zweitligaaufstieg des FC Augsburg war er bei einem Auswärtsspiel in Unterhaching Zeuge, wie zahlreiche FCA-Fans an einem Bahnhof zwei Mädchen mit ihrem Onkel in Unterhaching-Kluft verbal so attackierten, dass die Kinder zu weinen begannen.  Um solche Situationen künftig so weit wie möglich zu verhindern, rief er Augsburg Calling als Gewaltpräventions- und Integrationsprojekt ins Leben – mittlerweile so erfolgreich, dass neben der Stadt Augsburg und dem FCA auch die DFB-Kulturstiftung und PFiFF, der DFL-Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur, die kosten- und barrierefreien Angebote unterstützen.

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Da leider der Augsburger Fanbeauftragte und Autor der „111 Gründe, den FCA zu lieben“ krankheitsbedingt ausfiel, sprangen mein geschätzter Kollege Walter Schauer und ich als gemeinsame Vertreter der „1904 Geschichten“ gerne in die Bresche und brachten auf der berühmten rotgrünweißen „Augsburg-Calling-Couch“ sechs königsblaue Geschichten an den Mann. Bei den zwischenzeitlichen Talk-Runden geizte man nicht mit gegenseitigen Komplimenten;  manchmal tut es verdammt gut zu hören, dass die Außenwahrnehmung von Schalke – „Ihr seid so ein geiler, riesengroßer Verein!“ – erheblich freundlicher ist als die bisweilen etwas CL-fixierte Stimmung im eigenen Lager… Auch wenn unsere Gastgeber ein wenig tiefstapelten („Europa muss gar nicht unbedingt sein, wir brauchen noch einen Punkt für den Nichtabstieg“): Wir danken für das wunderbare gemeinsame Wochenende und wünschen Euch, dass Ihr in der nächsten Saison auch internationale Gäste empfangen und verwöhnen dürft!  Und ich ganz persönlich wünsche mir, dass das Beispiel von „Augsburg Calling“ in Gelsenkirchen und anderen Städten Schule macht.

Blau-weiße Grüße

Susanne Blondundblau

…und ein fettes Danke geht auch an Jörg und Marisa vom „Bayerischen Haus am Dom“, bei denen sich alle Schalker glatt wie zu Hause fühlen durften! :-)

 

Sonntag, 05 April 2015 20:03

Arminia gegen Energie Cottbus

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