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Dienstag, 03 Juli 2012 15:07

Zurück zur sachlichen Debatte über Pyrotechnik

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pyro vfbPyrotechnik fördert Gewalt und ist gefährlich sagen die Gegner. Mit Pyro zeigt man Emotionen behaupten die Befürworter. Eine Werbeanzeige in der Mitteldeutschen Zeitung zeigt nun das die Kampagne "Pyrotechnik legalisieren" wohl nicht falsch liegt. Legale Pyro-Aktionen sind möglich und transportieren positive Emotionen.  In einem offener Brief fordern die Saalefront Ultras aus Halle eine Rückkehr zur sachlichen Debatte über Pyrotechnik. Auf der Webseite ist auch die Werbeanzeige der MZ zu sehen.

Dienstag, 10 Juli 2012 02:04

BAFF verurteilt Stadionverbote für Zivilcourage

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baffVergangenes Jahr kam es bei der Anreise Mainzer Fans zum Auswärtspiel nach Köln zu einem Zwischenfall am Bahnhof Remagen. Im Nachgang wurde nun vom DFB langjährige Stadionverbote vergeben. Das Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF) bezieht dazu Stellung.

Dienstag, 10 Juli 2012 02:01

Spürhunde gegen Pyrotechnik

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pyro1In Niedersachen möchte man in der neuen Saison mit Spürhunden aktiv gegen Pyrotechnik in Stadion vorgehen. Das hat Innenminister Schürmann (CDU) am Montag in Hannover angekündigt. Die Pyro-Hunde sollen in den Stadien von Hannover 96 und VfL Wolfsburg zum Einsatz kommen.

Zwei speziell ausgebildete Pyrotechnik-Spürhunde sollen demnach die Zuschauer vor dem Einlass in die Fanblöcke auf verbotene Feuerwerkskörper untersuchen. Bereits zum Saisonstart im August ist der erste Einsatz geplant. "Pyrotechnik ist verboten und hat dementsprechend in den Stadien nichts zu suchen" sagte Innenminister Schürmann bei der Vorstellung dieser Maßnahme die Anfangs von der Polizei durchgeführt wird.  In der vergangenen Saison kamen in Bremen schon Sprengstoff-Spürhunde zum Einsatz. Die Hunde nun wurden speziell für Pyrotechnik ausgebildet.

Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen, sieht hingegen in Körper-Scannern geeignete Maßnahmen im Kampf gegen Pyrotechnik. Im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger kündigte Holzhäuser zudem an, die Videoüberwachung im Stadion auszubauen um Täter zu identifizieren. Ein Stehplatzverbot wie es die Politk fordert lehnt er ab: "Das geht an der wirklichen Ursache vorbei. Negatives Gruppenverhalten ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und kein fußballspezifisches. Ich will nichts verharmlosen, aber jetzt „die“ Fußballfans alle über einen Kamm zu scheren, ist wenig zielführend."

Donnerstag, 12 Juli 2012 12:50

Köln stellt Arbeitsgruppe Fankultur vor

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fc koelnDer 1. FC Köln hat in einer Information an die Mitglieder die angekündigte "Arbeitsgruppe Fankultur" vorgestellt. Damit will der Absteiger Probleme mit Fans mittel- bis langfristig in den Griff bekommen und Abgrenzungen zwischen einzelnen Gruppen verhindern. Kurzfristig denkt man hingegen auch über Maßnahmen wie Schnellverfahren im Stadion nach.

Vor einigen Wochen hatte der neue Präsident des 1. FC Köln neue Wege in der Zusammenarbeit mit seinen Fans angekündigt. Nun wurde Mitglieder der "Arbeitsgruppe Fankultur" vorgestellt.

Mittwoch, 18 Juli 2012 01:39

Sicherheitskonferenz beschließt Maßnahmenkatalog

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dfbIn Berlin trafen sich heute Vertreter der 36 Profi-Vereine auf dem sogenannten Sicherheitsgipfel mit Innenminister Friedrich sowie dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz der Länder Caffier. Erwartungsgemäß einigte man sich auf eine härtere Sanktionierung von Gewaltvergehen.

Die Lockerung bei den möglichen Laufzeiten von Stadionverboten von 2007 wird aufgehoben. Somit sind in Zukunft  wieder 5 statt 3 Jahre Stadionverbot denkbar. In Einzelfällen sollen sogar 10 Jahre Verbot möglich sein. Außerdem droht Fangruppen die Aberkennung von Privilegien wie z.B. Zugriff auf Kartenkontingente. Neben der Sanktionierung durch Sportsgerichtbarkeit und staatliche Organe sollen hier die Klubs stärker auf die eigenen Fans einwirken. Vom Tisch ist jedoch erstmal ein Verbot von Stehplätzen.

In Abwesenheit von Fanvertretern wurde aber nicht nur weitere Strafenkataloge besprochen, sondern auch die Arbeit in Fanprojekten soll gestärkt werden. Die Vereine werden ihre finanzielle Beteiligung für die Fanarbeit um 50% erhöhen. Kein Spielraum sehen die Teilnehmer der Sicherheitskonferenz beim Thema Pyro.

Die offzielle Presseerklärung ist auf bundesliga.de zu lesen.

Donnerstag, 19 Juli 2012 01:36

Bengalowurf? Vor Gericht nicht mehr klar

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pyro fakelAuf der Sicherheitskonferenz in Berlin wurden härtere Sanktionen gegen Krawalle und Pyrovergehen beschlossen. Wie schwierig es in der Praxis wird, die Täter letztlich auch zu finden und zu verurteilen wird im Prozess gegen einen Bremer Ultra deutlich.

Rückblick: Beim Spiel FSV Mainz gegen Werder Bremen im Februar 2011 wurde Pyrotechnik im Gästeblock gezündet. Ein 28 Jähriger Bremer Ultra soll bei dieser Aktion einen brennenden Bengalo Richtung Spielfeld geworfen und dabei ein Balljungen getroffen und verletzt haben. Die Sachlage schien klar: Noch am Spieltag wurde der mutmaßliche Werfer durch Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen identifiziert und einige Spieltage später verhaftet und ohne Verhandlung zu 4.000€ Strafe verurteilt.

Der Bremer Anhänger legte Einspruch ein und somit kam es vor dem Amtsgericht in Mainz zur mündlichen Verhandlung. So klar wie es sich Anfangs darstellte ist der Fall nun aber doch nicht. Wie die Allgemeine Zeitung berichtete konnte die Sichtung der Videobeweise am ersten Verhandlungstag keine Klarheit bringen. Die sollte am zweiten Verhandlungstag durch einen Hauptbelastungszeugen erfolgen, der seine Aussage laut Bericht in der Rhein-Zeitung nun aber nicht mehr bestätigen kann. Er sei kurzsichtig und habe zudem den Angeklagten auf dem Polizeifoto nicht identifiziert und verwies auf seinen Kollegen. Der wiederum machte am ersten Verhandlungstag die Aussage, er sei zum Zeitpunkt des Wurfes nicht im Block gewesen und sei erst später dazu  gekommen. Inzwischen ist also sogar unklar wer den Täter auf dem Foto markiert hat.

Angesichts der Entwicklung vor Gericht ist auch die Staatsanwaltschaft inzwischen nicht mehr sicher den Richtigen auf der Anklagebank zu haben. Klarheit soll nun ein weiterer Gutachter bringen.

Bildquelle: basel1 / pixelio.de

Freitag, 20 Juli 2012 01:33

Alternative Absichtserklärung von Fans

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eisernerEin Verhaltenskodex aufgestellt von Politik, Verband und Vereinen aber ohne Fans? Der Supporterverband Eiserner V.I.R.U.S. e.V. des 1. FC Union Berlin hat nun einen Alternativvorschlag formuliert. Das dieser aus dem Umfeld von Union Berlin kommt überrascht dabei nicht. Das Präsidium des Zweitligisten aus der Hauptstadt hat als einziger Klub die Teilnahme am Sicherheitsgipfel abgesagt. Grund: Fehlende Zeit sich mit dem vorgeschlagenen Kodex inhaltlich auseinander zu setzen.

supporters mainzDer Energiegetränkehersteller aus Österreich ist seit dem Einstieg bei Austria Salzburg und Gründung von RB Leizig in der Fanszene heftig umstritten. Die Supporters Mainz beziehen nun Stellung gegen die Kooperation des eigenen Vereins mit Red Bull Salzburg.

polizeiEine Sonderermittlungsgruppe der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main hat nach mehr als einjähriger Arbeit 50 Randalierer ermittelt, die an Ausschreitungen beim Bundesliga-Spiel Eintracht Frankfurt - 1. FC Kaiserslautern am 5. März 2011 beteiligt waren.

Dies teilte die Bundespolizeidirektion Koblenz am Freitag mit. Bereits vor dem 0:0 im Kellerduell hatten sich Fußballfans beider Lager am Bahnhof «Stadion» heftige Auseinandersetzungen geliefert und Polizisten angegriffen.

Die Sonderermittlungsgruppe «Reflex» erhielt von der Polizei insgesamt 74 Datenträger (DVDs und Speicherkarten) mit Hinweisen auf Straftäter, 374 Personen wurden als Tatverdächtige herausgefiltert. Insgesamt wurden 202 Straftaten angezeigt - darunter 65 Landfriedensbrüche, 61 Körperverletzungsdelikte und 39 Vermummungstatbestände.

Sechs Beschuldigte erhielten inzwischen Bewährungsstrafen von bis zu elf Monaten, 22 Beschuldigte Strafbefehle mit einer Gesamtsumme von 50 000 Euro. Bei 20 Personen wurde das Verfahren nach Zahlung einer Geldauflage oder nach dem Jugendgerichtsgesetz eingestellt. Zudem bekamen 34 Fans Stadionverbote. (Quelle: dapd)

Montag, 23 Juli 2012 01:19

Polizei und Fanforscher wollen kooperieren

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gdpDie Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Kompetenzgruppe „Fankultur und Sport bezogene Soziale Arbeit“ (KoFaS) der Universität Hannover wollen künftig beim Thema Fußball eng zusammenarbeiten. Das teilte die GdP in einer Pressemitteilung mit. In verschiedenen Zukunftswerkstätten der KoFaS soll der Dialog zwischen Fans, Polizei sowie anderen Beteiligten gefördert werden. Die GdP will sich daran beteiligen.

Vertreter des GdP, unter anderem Landesvorsitzenden Dietmar Schilff, trafen sich aus diesem Anlass mit KoFaS-Leiter Prof. Dr. Gunter A. Pilz sowie Gerd Dembrowski im Institut für Sportwissenschaften in Hannover und stellte den Wissenschaftlern die geplante GdP-Aktion „Gemeinsam und fair!“ vor, die Anfang August für die Fußball-Regionalliga Nord an den Start geht. Ziel der Aktion ist es, öffentlichkeitswirksam für ein friedfertiges Miteinander rund um die Fußball-Begegnungen zu werben.

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