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Mittwoch, 01 April 2015 11:05

Rainer Wendt als Vorsitzender der DPolG zurückgetreten

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Wie soeben bekannt wurde ist Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten.

Gegenüber FANKULTUR.COM sagte der Polizeihauptkommissar: "Ich konnte es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren, mit gezielt falschen Aussagen Ängste in der Bevölkerung zu schüren. Verleumdung von Fußballfans, vortäuschen von nicht vorhandenen Gefahrenlagen, aufbauschen von Demonstrationen – und das alles nur um unnötige Polizeieinsätze und –gewalt zu rechtfertigen."

Wendt, der seit 2007 das Amt bekleidete, wechselt als Sicherheitschef zum beliebten Fußballclub RB Leipzig. „Dort bewegt sich etwas in die richtige Richtung. Mit ehrlicher Arbeit und tollen Fans wird dort etwas positiv bewegt. So wollen wir ihn doch alle, unseren geliebten Sport.“ so der Beamte.

Wie die DPolG mitteilte, soll Rainer Wendt am nächsten Bundesligaspieltag in den Stadien mit einem deutschlandweiten Pfefferspray-Salut verabschiedet werden.

Montag, 30 März 2015 18:57

Herne, Herne, Sonne Mond und Sterne

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Wann immer jemand vom „Erlebnis VIP-Loge“ erzählt... Wann immer jemand stolz seinen „Fanclub Nationalmannschaft“-Ausweis präsentiert...Wann immer jemand damit prahlt, Karten für ein stark nachgefragtes FußballEVENT ergattert zu haben...Wann immer jemand die aktuellen Sportblöd-Gerüchte zur Champions League in Endlosschleife referiert oder sonstwie in der Raucherpause fußballbezogen klugscheißt... ... Dann gibt es ein perfektes Gegengift: Den Kehlkopf auf Grölstimme umprogrammieren und „Häääanöö! Häääanöö!“ (transl. „Herne! Herne!“) röhren und man hat gleichermaßen seinen erzieherischen und kulturbotschaftenden Auftrag erfüllt. Falls dann wer fragt, nehme man ihn mit dorthin, wo das kehlige „Häääanöö! Häääanöö!“ zu Hause ist.

Mittwoch, 25 März 2015 01:11

Ich geb' mein Herz für dich...

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Herz-für-FCB

Wenn man nach 19 Jahren Kurve plötzlich auf die Sitzplätze muss ist das hart. Und kaum zu ertragen.

Montag, 23 März 2015 10:38

FCB: Was die Niederlage wirklich zeigt!

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Robin Dance - DSC 1745 - CC BY-NC 2.0Bayern München - Nachdem das Spiel in München gestern gegen Mönchengladbach gerade einmal 2 Minuten angepfiffen war, hatte Marcel Reif bereits eine treffsichere Analyse und Voraussage parat: Der FC Bayern habe enorm schwach gespielt – vor Spielern und Trainer liege nun ein Haufen unangenehmer Fragen, die sie sich gefallen lassen müssten sowie ein großer Berg an Arbeit. Ich fragte mich in diesem Moment, ob Reif ein anderes Spiel gesehen hat – oder ob aus ihm Gefühle eines enttäuschen Bayern-Fans sprechen, die an diesem Abend sicher zahlreich vorhanden gewesen sein dürften?!

Der Grund, weshalb der FC Bayern das Spiel gegen Mönchengladbach verloren hatte, lag nämlich nicht etwa darin, dass die Münchener sich keine Chancen erspielt oder nur geringe Spielanteile gehabt hätten. Die Statistik zeigt es deutlich: 16:4 Torschüsse für den FCB, 91% Passquote, 68% Ballbesitz – die erste Halbzeit dominierten die Bayern nahezu komplett.

Football Supporters Europe veröffentlicht folgende Stellungnahme zu Gesprächsrunden über kollektive Strafen:

 

Am 16. März fand das jährliche Treffen des FSE Komitees mit der UEFA statt, an dem auch unsere Partner Supporters Direct Europe und Centre for Access to Football in Europe (CAFE) teilnahmen. Während hinsichtlich des Problems elektronischer/personalisierter Tickets genauso wie bei Reiserestriktionen Fortschritte erzielt werden konnten und sogar ein gemeinsames Vorgehen diskutiert wurde, und auch hinsichtlich anderer Agendapunkte ein eher positives Fazit gezogen werden kann, müssen wir leider festhalten, dass die UEFA sich hinsichtlich der Kollektivbestrafung von Fans weiterhin kein Stück bewegt.

 

Das FSE Komitee vermisst von der UEFA noch immer ein grundlegendes Zeichen des Verständnisses dafür, dass eine Bestrafung von Fans, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, sowohl unangemessen ist als auch rechtsstaatlichen Grundsätzen widerspricht. Sie ist somit kontraproduktiv für das Ziel, Fans zum wichtigen Kampf gegen Rassismus zu motivieren.

Daran änderten auch die absolut berechtigten Beschwerden der Fangruppen von Bayern, Manchester City und Nordirland nichts, die FSE-Komitee-Mitglieder anlässlich des Treffens vorgetragen haben. Diese beziehen sich insbesondere auf die Fans gegnerischer Vereine, die für das verurteilenswerte Verhalten einiger Weniger in einem anderen Verein mit einem Spiel vor leeren Rängen bestraft werden und bis heute nicht einmal für ihre bereits getätigten Ausgaben für Anreise, Tickets und gegebenenfalls Unterkünfte entschädigt wurden. Die UEFA tritt mit ihren Maßnahmen also gerade diejenigen mit Füßen, die an dem sanktionierten Vorfall gänzlich unbeteiligt sind und/oder sich als Fans sogar aktiv gegen Diskriminierung einsetzen.

Die bei der UEFA vorherrschende Meinung, dass sich das System dieser Kollektivbestrafung bewährt habe, ist für das FSE Komitee daher nicht nachvollziehbar. Dass dem nicht so ist, zeigt nicht nur die Tatsache, dass einige Clubs wiederholt wegen des rassistischen Verhaltens ihrer Fans bestraft wurden sondern auch die europaweiten Proteste der Kampagne „#Respect Fans“, an welcher sich bis heute große nicht-rassistische Fangruppen von über 15 Vereinen aus den europäischen Club-Wettbewerben beteiligt haben. Dies führt deutlich vor Augen, dass die Straflogik der UEFA in essentiellen Punkten als nicht nachhaltig, falsch und ungerecht bewertet werden muss. Das FSE-Komitee unterstützt diese Proteste ausdrücklich und ruft Fans dazu auf, weiterhin die Missstände bei der Sanktionierung von Fans, die sich nichts zuschulden haben kommen lassen, anzuprangern und diese Proteste sogar gegebenenfalls zu intensivieren.

Wir appellieren an die UEFA, bei diesem zentralen Thema unbedingt auf die Fans zuzugehen, da wir ansonsten die Gefahr einer fortgesetzten Radikalisierung der Fans als Reaktion auf ihre aktuelle Position befürchten. 

Dies kann in niemandes Interesse sein. Trotz unserer großen Enttäuschung über den Ausgang des Treffens, ist FSE daher auch weiterhin zu Gesprächen mit der UEFA bereit. Es wäre ein wichtiges Zeichen einer positiven Partnerschaft, wenn die UEFA einen Schritt auf die nicht-rassistischen Fans  zu zu gehen, mit der ehrlichen Absicht, die gegenwärtigen Ungerechtigkeiten im System beseitigen zu wollen.

Das FSE Komitee

Kevin Miles (England), Victoria Dominguez Almela (Spanien), Tine Hundahl Jensen (Dänemark), Dirk Vos (Belgien), Riccardo Bertolin (Italien), Başar Yarimoglu (Türkei), Martin Endemann (Deutschland), Thomas Gassler (Leiter FSE Fans Embassies), Goran Grosman (Leiter FSE Anti-Discrimination) & Daniela Wurbs (FSE-Koordination / Geschäftsleitung)

Quelle: Football Supporters Europe

 

Über die Vorfälle beim rheinischen Derby und dessen Folgen für die Kölner Fanszene habe ich bereits einen Artikel bei FANKULTUR.COM geschrieben. Da stand die DFB-Strafe aber noch nicht fest, somit bezog ich mich in dem Artikel allein auf die Maßnahmen des 1. FC Köln.

In besagtem Artikel zitierte ich allerdings bereits Werner Spinner, der am Tag des Derbys sagte, die Maxime des DFB, immer höhere Strafen auszusprechen, sei keine Lösung des Problems, da sich die Spirale immer weiter drehe.

Etwa einen Monat später jedoch sagte Spinner: „Den Unmut über die Strafen des DFB kann ich nicht mehr hören. Es gibt klare Regeln, die eingehalten werden müssen." Das ist nur ein weiterer Beleg dafür, wie schnell der werte Herr Präsident seine Meinung ändern kann, frei nach dem Motto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“

Beim Spiel gegen Frankfurt wurde Spinner mit verschiedenen Spruchbändern erneut an seine Ankündigung erinnert, keine Kollektivstrafen aussprechen zu wollen. Leider behaupten Vereinsvertreter wie der FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle immer noch, dass es sich bei den gegen tatsächliche und vermeintliche Mitglieder der Boyz ausgesprochenen Stadionverboten um keine Kollektivstrafe handle.

Die Navajos präsentierten dazu die Definition des Begriffs „Kollektivstrafe“ laut Duden: „Kollektivstrafe, die: Strafe, die allen zu einer bestimmten Gruppe gehörenden Personen auferlegt wird“.

Selbstverständlich ist eine Strafe, die gegen alle Mitglieder einer Gruppierung gerichtet ist, eine Kollektivstrafe – das abzustreiten, ist nicht gerade ein Zeichen von Souveränität. Doch zumindest, so behauptet es der FC in seiner neuesten Stellungnahme, hat die Reaktion des Vereins dazu geführt, dass der DFB von einem Geisterspiel absah.

Die Blöcke S3 und S4, der Stimmungskern der Südkurve, werden für die Spiele gegen Hoffenheim, Leverkusen und Schalke gesperrt. Außerdem wurde gegen den FC eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 € ausgesprochen. Zudem sollen bei den restlichen vier Auswärtsspielen der Saison (Freiburg, Berlin, Augsburg, Mainz) nur noch personalisierte Tickets verkauft und zusätzlich 50 Ordner eingesetzt werden, um ein Verbot großer Fahnen durchzusetzen.

Selbst Wolfgang Bosbach (CDU), der Mitglied der AG Fankultur ist, bezeichnete das Strafmaß als „außergewöhnlich hart und nicht verhältnismäßig“. Fanforscher Jonas Gabler sagte, das Urteil zeuge von Aktionismus und Symbolpolitik. Michael Mertens von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hingegen ist der Meinung, das Urteil sei der richtige Weg, "den wahren Fans klar zu machen, dass Gewalttäter im Stadion nichts zu suchen hätten. Wie man das diesen „wahren Fans“ klar machen will, wenn man diese gleich mit aus dem Stadion verbannt, erschließt sich mir nicht, allerdings ist zu befürchten, dass diejenigen, die sich womöglich auch selbst als solche bezeichnen mögen, durchaus die vom DFB erhoffte Reaktion zeigen.

Das Ziel, das der DFB mit dieser Strafe verfolgt, ist klar: Indem man kollektiv die Fans in den Blöcken S3 und S4 bestraft, soll eine Entsolidarisierung der anderen Fans erreicht werden. Die Ultras trifft man mit dieser Strafe nicht, wie schon die Vergangenheit gezeigt hat: Beim Auswärtsspiel in Hoffenheim 2010 waren keine FC-Fans zugelassen, doch die aktive Fanszene fand trotzdem ihren Weg dorthin. Genauso war es auch, als beim ersten Heimspiel der Saison 2012/2013, als Strafe für den Platzsturm am letzten Spieltag der Vorsaison gegen die Bayern, die gesamte Südkurve gesperrt wurde.

Zugegeben, diesmal ist es fraglich, ob man sich die Mühe überhaupt macht, denn die Boyz haben ohnehin Stadionverbot und die Wilde Horde geht seitdem auch nicht mehr als Gruppe ins Stadion. Die einzige der Ultra-Gruppen, die derzeit überhaupt noch ins Stadion geht, sind die Coloniacs. Bestraft werden aber 2.800 FC-Fans, von denen die meisten gar nichts mit der Ultra-Szene oder gar den Vorfällen in Gladbach zu tun haben.

Dass die Betroffenen dieser Kollektivstrafe sich darüber aufregen, bei 3 Spielen nicht mehr ins Stadion gehen zu können, ist durchaus nachvollziehbar. Doch ihre Wut richtet sich nicht gegen den DFB, der diese Strafe ausgesprochen hat, sondern gegen die Ultras.

Vielleicht sollte man diesen Fans mal das Prinzip kritischer Solidarität erklären: Man muss nicht alles gut finden, was die Ultras machen, doch man muss immer bedenken, dass Strafen, die sich heute gegen einzelne Gruppen oder Fanblöcke richten, beim nächsten Mal auch die gesamte Südkurve oder das gesamte Stadion betreffen könnten.

Diesmal geht es um einen Platzsturm von 30 Fans, doch der DFB hat vergleichbare Strafen gegen ganze Fanblöcke auch schon wegen der Taten von Einzelnen ausgesprochen. So z.B. in Cottbus: Dort hatte ein Fan den Schiedsrichter mit einer Münze beworfen. Daraufhin wurden 3 Fanblöcke gesperrt, den betroffenen Dauerkartenbesitzern sollte lediglich das Geld erstattet werden.

Einer von ihnen wollte sich damit nicht abfinden und ging vor das Amtsgericht Cottbus. Das Gericht entschied, dass es nicht zulässig sei, Inhaber von Dauerkarten für einzelne Blöcke aus dem Stadion auszuschließen. Somit wurden alle ca. 1.000 betroffenen Cottbusser Fans mit Freikarten entschädigt.

Dieses Beispiel zeigt, dass es sich lohnen kann, Entscheidungen der DFB-Sportgerichtsbarkeit vor ordentlichen Gerichten anzufechten. Doch auf der Jahreshauptversammlung des 1. FC Köln entschieden sich 68% der anwesenden Vereinsmitglieder dagegen, auch nur eine Aussprache zu dem Thema abzuhalten.

Sicher, eine solche Aussprache hätte die jetzigen Strafen nicht verhindert. Solange aber die Mehrheit der Fans nicht einmal bereit ist, über die Rechtmäßigkeit von Verbandsstrafen zu diskutieren, wird der DFB weiterhin solch überzogene Strafen aussprechen. Am vermeintlichen Gewaltproblem ändert das nichts.

Repression sorgt nicht für einen Selbstreinigungsprozess der Kurve, sondern für eine Radikalisierung der Ultras, die sich doppelt ungerecht behandelt fühlen: Auf der einen Seite vom DFB, von dem man es nicht anders gewohnt ist. Doch auch der FC hat sich durch seine Maßnahmen gegen die eigene Fanszene dort unbeliebt gemacht. Das ist vom DFB auch genau so gewollt und hat laut dem Sportgerichts-Vorsitzenden Hans E. Lorenz dazu geführt, dass ein Geisterspiel abgewendet werden konnte.

Doch zu welchem Preis? Die AG Fankultur ist gescheitert. Dass sie gescheitert ist, will der Verein auch nicht zugeben. Dabei ist das bisher relativ gute Verhältnis zwischen Verein, Ultras und Normalos stark beschädigt worden. Das Ziel, den Verein zu vereinen, welches sich Werner Spinner bei seinem Antritt als Präsident gesetzt hat, ist damit ebenfalls in weite Ferne gerückt.

Zur öffentlichen Darstellung und Reaktion auf das BGH-Urteil zur Frage der Einordnung von sogenannten Hooligan-Gruppierungen als kriminelle Vereinigungen äußert sich die AG Fananwälte wie folgt:

"Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte kritisiert die Kommentierung der Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 22.01.2015, 3 StR 233/14, zur Frage der Einordnung von sogenannten Hooligan-Gruppierungen als krimineller Vereinigung. Ohne die schriftlichen Urteilsgründe abzuwarten, wurden nach Bekanntwerden der Entscheidung angeblich erweiterte polizeiliche Befugnisse insbesondere von Seiten der Polizeigewerkschaften begrüßt. Insbesondere wurde suggeriert, der BGH habe die „kriminelle Vereinigung“ begrifflich erweitert.

Dies ist jedoch nicht zutreffend. Der Bundesgerichtshof nimmt mit seiner Entscheidung keine Erweiterung des Begriffs der kriminellen Vereinigung vor, sondern hält seine ständige Rechtsprechung aufrecht. Eine Ausdehnung des Begriffs der kriminellen Vereinigung beispielsweise auf Ultrafangruppen lässt sich durch das Urteil des Bundesgerichtshofs gerade nicht begründen.

Nach der Rechtsprechung des BGH setzt eine kriminelle Vereinigung voraus, dass Ziel und Zweck einer Personenvereinigung die Begehung von Straftaten ist, wobei sich – als wesentliches Abgrenzungsmerkmal zu nichtkriminellen Vereinigungen – die Gruppenmitglieder unter Zurückstellung ihrer individuellen Einzelmeinung der Willensbildung der Organisation und diesem Ziel unterwerfen.

Dies ist bei Ultrafan-Gruppierungen nicht der Fall. Die Mehrheit der Mitglieder von Ultrafan-Gruppierungen verfolgt das Ziel, die jeweilige Fußballmannschaft zu unterstützen und stellt das verbindende Fußballerlebnis in den Vordergrund. Das Begehen von Straftaten ist nicht das gemeinsame Ziel, was bereits aus der Heterogenität der Zusammensetzung folgt. Das Urteil des BGH stellt eine reine Einzelfallentscheidung dar und betrifft nicht die Ultrafan-Gruppierungen.

Soweit einige Medienäußerungen von Polizeigewerkschaften darauf hindeuten, das Urteil zum Anlass nehmen zu wollen, Fußballfans oder Gruppierungen zum Gegenstand von Ermittlungsverfahren oder Überwachungsmaßnahmen zu machen, weist die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte dies als Populismus zurück und erinnert daran, dass erkennbar Unschuldige von Gesetzes wegen nicht verfolgt werden dürfen, § 344 StGB.

Pressemitteilung der AG Fananwälte: PM 12.03.2015-2
Entscheidung des Bundesgerichtshofs"

Quelle: http://www.fananwaelte.de/?p=261

Sonntag, 08 März 2015 14:40

BVB II/U23/klein gegen Arminia

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 Rundumbeobachtungen DSC14/15-21

Soweit zum Hochgefühl. Zurück in den schnöden Liga-Alltag. Zu Gast bei der Zwoten von Borussia Dortmund, im Stadion Rote Erde. Das Stadion ist eine historische Stätte für uns Arminen, schließlich fand dort Arminias erstes Bundesligaspiel überhaupt statt und nebenan im Westfalenstadion das bis dato letzte Bundesliga-Auswärtsspiel. Ergebnisse: 0:3, 0:6. ... Eigentlich empfiehlt es sich bei Arminia immer, nur in der Gegenwart zu leben.

Donnerstag, 05 März 2015 13:43

Arminia gegen Werder Bremen

geschrieben von

Rundumbeobachtungen DSC14/15-20, dedicated to Elke und Jürgen, die mir mein Ticket besorgten

Auf zum Pokalfinale, zumindest wenn man der „Sportschau“ glauben darf. Der Bundesligist, der im Moment von vielen in die Europa League hochgefeiert wird, zu Gast beim Drittligisten, der im Moment von vielen in die Zweite Liga hochgefeiert wird, alles wegen der Leistungen beider Clubs in den letzten Wochen. Wichtiges Spiel für beide! Leistungstest für die Blauen, wenn sie mit einem Vielleicht-Europaligisten mithalten, sagt das aus, daß sie vielleicht mit Zweitligisten mithalten können. Aha. „Richtiger Gegner zur richtigen Zeit“, sagt Werder-Coach Skripnik, nachdem drei geschossene Tore gegen VW nicht zu Punkten reichten. Soso. Unter diesen Vorzeichen sind Prognosen schwer. Wenn die Blauen aber das Bayern-Gen haben und taktisch lange zu Null, dann...Wenn Werder konzentriert spielt, dann...dann...dann...spielt Arminia nächstes Jahr Europa-League, der FC Bayern im Pokal gegen Werder auf der Alm und das heute parallel stattfindende Spiel Momentan-in-Leipzig-verortete-Rindviechbrause gegen Radkäppchen-und-der-böse-Golf wird das Pokalfinale 2021. Alles klar? Nein? Okay, dann laßt uns einfach den Moment genießen, hoffen, daß sich keiner verletzt und einfach’ne Runde Spaß haben.