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Sonntag, 03 Juli 2016 12:04

Im Panik-Autopilot

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"Kleiner Zwischenfall auf Pariser Fanzone" war die erste Schlagzeile deutscher Medien, die wir nach dem Deutschlandspiel online lesen konnten. Ich fand es gut, dass es nicht aufgebauscht wurde, dass keine übertriebenen Superlative benutzt oder dass gar voreilig von Terror (der ja wirklich nichts damit zu tun hatte) gesprochen wurde. Trotzdem kam man sich auf komische Weise verhöhnt vor, denn wir waren froh, aus diesem "Zwischenfall" gerade alle unverletzt  herausgekommen zu sein.

Samstag, 02 Mai 2015 13:45

Fluch-Fußball am friedlichsten Ort der Welt

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Sports Bar Disney Village (Quelle: Wikipedia)Jeder hat seinen Lieblingsort auf dieser Welt. Aber es gibt diese „andere Welt“ Orte, an denen es nichts Böses gibt, sich niemand weh tut und alles gut ist. Das Disneyland Paris ist der friedlichste und fröhlichste Ort. Zwischen Micky Maus und Cinderella wird selbst die letzte Eisprinzessin automatisch von Musik, Blumen und Magie fröhlich gestimmt.

Wie ein Riss in dieser heilen Welt ist es daher, wenn am Abend die Champions League ansteht. Und zwar nicht irgendein Spiel, sondern Paris St. Germain gegen den FC Barcelona. Das Rückspiel. Nach einer Hinspielniederlage – es geht um ALLES. Zeitgleich Bayern München gegen den FC Porto, nach einem überraschenden Hinspielsieg der Portugiesen könnte auch hier ein spannendes Spiel drin sein. Das ist jetzt schon was her, ja, aber es geht hier auch mehr um die Erfahrung als um die Spiele an sich.

Eine einzige Sportsbar bietet das Disneyland. Gefühlt Tausend Pariser wollen nur wegen Micky aber nicht auf Fußball verzichten und ihr St. Germain siegen sehen. Ich selbst bin mit einem gut gelaunten, erwartungsfreudigen Portofan unterwegs. Nur eine Handvoll Zuschauer ist für Barca und – natürlich – auch gleich für Bayern.

Natürlich weiß jeder halbwegs versierte Fußballfan, wie die Spiele ausgegangen sind. Auf zwei Leinwänden und ein paar weiteren Bildschirmen mussten sich viele eigentlich sehr fröhlich gestimmte Franzosen ansehen, wie Ibrakadabra & Co. einfach weggespielt wurden. Lange Gesichter, viele französische Schimpfworte, das sah man. Die Art Schimpfwörter, die man beim ersten Schüleraustausch mit Franzosen als erstes lernt weil das ja voll witzig ist (danke dafür, ich hab alle verstanden ;) ). Am friedlichsten Ort der Welt stehen rund 300 fluchende Menschen und sind…naja…gar nicht mehr friedlich.

Den paar Portofans dagegen fiel das Gesicht gleich ganz herunter. Mit Vorsprung und Selbstvertrauen, aber ohne Flügel in dieses Viertelfinale gegangen, wurden sie einfach abgeschlachtet. Dort sah man aber eher stilles Entsetzen.

Am Ende war das treffendste Bild des Abends der aus Versehen los gelassene Minnie-Maus Luftballon, der oben am Dach mit sich selbst und seiner ausweglosen Lage kämpfte. Ein weinendes Kind, das seinen Ballon zurück haben wollte. Der Vater, der sein Team in der Champions League zurück haben wollte. Und die Mutter, die gern wieder die Idylle vom sonnigen Mittag auf der Wiese vor dem Disneyschloss haben wollte.

Mein Schwager, verlassen von jeglicher Hoffnung, der witzigerweise am nächsten Tag Geburtstag hatte und um 12 einige Geschenke mit dem Portowappen bekommen würde, wollte nach einigen Flüchen eilig aus der Sportbar verschwinden. Beim Gehen fiel mein Blick noch einmal auf Micky Maus, die einen am Parkeingangsschild begrüßt. Sie lächelte milde, als würde sie wissen, dass am nächsten Morgen, wenn all die Paris- und Portofans wieder durch das Tor gehen, in die bunten Straßen des Disneylands mit der „Magic everywhere“- Musik – dann wäre alles wieder gut und die Flüche des Vorabends am eigentlich friedlichsten Ort wären vergessen. Vielleicht ist das der Geheimtipp für schwere Spiele des Lieblingsvereins…

Und Micky hat immer Recht.

Eure Nadine

Die Sicherheitskonzepte von Fußball- und Ligaverbänden führen nicht nur in Deutschland zu Diskussionen und Protesten. In Dänemark hat Danske Fodbold Fanklubber (DFF), die Dachorganisation dänischer Fanclubs und landesweite Vertretung der dänischen Fußballfans, eine Kampagne gegen eine Neuregelung für Auswärtstickets ins Leben gerufen.

Donnerstag, 02 Mai 2013 13:36

Zwischenfall bei Spitzenspiel in Österreich

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Zu einem dramatischen Zwischenfall kam es gestern im Gästeblock von Austria Salzburg beim Spiel gegen den FC Liefering. Kurz nach Abpfiff verlor der Vorsänger der Violetten das Bewusstsein und schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

Gerhard Stöger, Manager und Sportdirektor bei Austria Salzburg, veröffentlichte gestern auf Facebook dazu folgende Meldung:

Unser Vorsänger "Salva" ist außer Lebensgefahr - Lungenembolie - er wurde in künstlichen Tiefschlaf versetzt und ist auf der Intensivstation! 
Die Niederlage ist somit komplett nebensächlich geworden und wir, die gesamte Austria und insbesondere die 1. Mannschaft drücken dir und deiner Familie die Daumen, dass du bald wieder fit und wieder mitten unter uns bist! Forza Salva.

Auf der Webseite des Vereins wird inzwischen Entwarnung gegeben, Salva befinde sich außer Lebensgefahr aber sei noch im künstlichen Koma. Kurz nach dem Zwischenfall wurden Vorwürfe laut, der Ordnungsdienst hätte ein schnelleres Eingreifen durch den Rettungsdienst verhindert. Ein Tor zum Innenraum in Nähe des Verletzten, sei bewusst nicht geöffnet worden, wodurch die Rettung durch den gefüllten Stehplatz-Block erfolgen musste. Dieser Darstellung widerspricht der Verein FC Liefering in einer Stellungnahme. Vielmehr wollte man die Rettung ermöglichen, sei jedoch durch Austria-Fans im angrenzenden Sitzplatzbereich massiv gehindert worden. Zudem sei durch den Druck die Türmechanik beschädigt worden, und damit eine Öffnung nicht mehr möglich gewesen. Man wehrt sich gegen die Vorwürfe und erstattet im Gegenzug nun Anzeige wegen schwerer Körperverletzung, illegaler Pyrotechnik sowie massiver Sachbeschädigung. Bilder der Rettungsaktion gibt es hier.

Das Ergebnis im Spitzenspiel der Regionalliga West rückte durch den Zwischenfall in den Hintergrund. Der FC Liefering gewann vor der Rekordkulisse von 9.600 Zuschauern in der Red Bull Arena Salzburg knapp mit 1:0 und hat damit sechs Spieltage vor Schluss einen Vorsprung von 5 Punkten auf Verfolger Austria Salzburg. Der FC Liefering ist zwar offiziell Unabhängig von Red Bull, ist jedoch Kooperations-Verein von Red Bull Salzburg. Nachwuchsspieler sollen somit die Möglichkeit erhalten, in einer höheren Liga Spielpraxis zu sammeln. Der zweiten Mannschaft von RB Salzburg ist die Teilnahme durch die Statuten nicht möglich.

Quelle: austria-salzburg.at , Webseite FC Liefering

Mittwoch, 09 Januar 2013 20:01

FIFA verurteilt Bulgarien und Ungarn zu Geisterspielen

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380px-FIFA Logo2010.svgWeitere Sanktionen gegen rassistische Vorfälle im Fußball: Die FIFA hat Bulgarien und Ungarn jeweils zu einem Geisterspiel in der laufenden WM-Qualifikation verurteilt.

Am 22. März wird Bulgarien sein Heimspiel gegen Malta ohne Zuschauer austragen. Dazu verurteilte die FIFA den bulgarischen Verband, nachdem am 12. Oktober des vergangenen Jahres der dunkelhäutige Däne Patrick Mtiliga beim Qualifikationsspiel in Sofia (1:1) rassistisch beleidigt worden war. Zudem sind damals auch Feuerwerkskörper auf das Feld geworfen worden. Der bulgarische Fußballverband wurde zudem zu einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 29.000 Euro verurteilt.

Auch Ungarn muss sein nächstes Heimspiel in der WM-Quali am 22. März gegen Rumänien vor leeren Rängen austragen. Der Grund für diese Strafe waren antisemitische Gesänge und abwertende Symbole von Teilen der ungarischen Fans während des Freundschaftsspiels am 15. August des zurückliegenden Jahres (1:1). Die Geldstrafe für den ungarischen Verband liegt bei umgerechnet etwa 33.000 Euro.

tottenham hotspurDie Fans der Tottenham Hotspur müssen in diesen Tagen viel ertragen: Erst vor drei Tagen kam es im Rahmen des Auswärtsspiel in der Europa League bei Lazio Rom zu einem Überfall von maskierten Tätern auf Anhänger der Spurs in einer Kneipe. Bei der Attacke wurden die Engländer unter anderem mit Messern angegriffen. Dies sollen nun, drei Tage später, einige Fans von West Ham United zum Anlass genommen haben, im Rahmen des Premier-League-Spiels an der White Hart Lane zu skandieren: „Können wir euch jede Woche abstechen?“ und „Viva Lazio!“ Einige Fans sollen zudem zischende Laute in Richtung der Spurs von sich gegeben haben - und damit auf die Gaskammern im Dritten Reich angespielt haben. Die Supporter der Spurs werden aufgrund des jüdischen Hintergrundes weithin auch als „Yid Army“ tituliert. Der englische Fußballverband FA hat Ermittlungen aufgenommen.

Donnerstag, 22 November 2012 12:54

Ring of Fire - Pyroshow in Rumänien und der Boulevard erstaunt

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pyro showPyroshow in der 5. Rumänischen Liga. Beim Spiel ASU Politehnica gegen AS Nadrag brannten rund um das Feld Bengalos. Eine Aktion die man gut oder schlecht finden kann. Interessant jedoch was EXPRESS.DE dazu berichtet.

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