Do20Jun2013

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Donnerstag, 02 Mai 2013 13:36

Zwischenfall bei Spitzenspiel in Österreich

geschrieben von in Europa

Zu einem dramatischen Zwischenfall kam es gestern im Gästeblock von Austria Salzburg beim Spiel gegen den FC Liefering. Kurz nach Abpfiff verlor der Vorsänger der Violetten das Bewusstsein und schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

Gerhard Stöger, Manager und Sportdirektor bei Austria Salzburg, veröffentlichte gestern auf Facebook dazu folgende Meldung:

Unser Vorsänger "Salva" ist außer Lebensgefahr - Lungenembolie - er wurde in künstlichen Tiefschlaf versetzt und ist auf der Intensivstation! 
Die Niederlage ist somit komplett nebensächlich geworden und wir, die gesamte Austria und insbesondere die 1. Mannschaft drücken dir und deiner Familie die Daumen, dass du bald wieder fit und wieder mitten unter uns bist! Forza Salva.

Auf der Webseite des Vereins wird inzwischen Entwarnung gegeben, Salva befinde sich außer Lebensgefahr aber sei noch im künstlichen Koma. Kurz nach dem Zwischenfall wurden Vorwürfe laut, der Ordnungsdienst hätte ein schnelleres Eingreifen durch den Rettungsdienst verhindert. Ein Tor zum Innenraum in Nähe des Verletzten, sei bewusst nicht geöffnet worden, wodurch die Rettung durch den gefüllten Stehplatz-Block erfolgen musste. Dieser Darstellung widerspricht der Verein FC Liefering in einer Stellungnahme. Vielmehr wollte man die Rettung ermöglichen, sei jedoch durch Austria-Fans im angrenzenden Sitzplatzbereich massiv gehindert worden. Zudem sei durch den Druck die Türmechanik beschädigt worden, und damit eine Öffnung nicht mehr möglich gewesen. Man wehrt sich gegen die Vorwürfe und erstattet im Gegenzug nun Anzeige wegen schwerer Körperverletzung, illegaler Pyrotechnik sowie massiver Sachbeschädigung. Bilder der Rettungsaktion gibt es hier.

Das Ergebnis im Spitzenspiel der Regionalliga West rückte durch den Zwischenfall in den Hintergrund. Der FC Liefering gewann vor der Rekordkulisse von 9.600 Zuschauern in der Red Bull Arena Salzburg knapp mit 1:0 und hat damit sechs Spieltage vor Schluss einen Vorsprung von 5 Punkten auf Verfolger Austria Salzburg. Der FC Liefering ist zwar offiziell Unabhängig von Red Bull, ist jedoch Kooperations-Verein von Red Bull Salzburg. Nachwuchsspieler sollen somit die Möglichkeit erhalten, in einer höheren Liga Spielpraxis zu sammeln. Der zweiten Mannschaft von RB Salzburg ist die Teilnahme durch die Statuten nicht möglich.

Quelle: austria-salzburg.at , Webseite FC Liefering

Mittwoch, 09 Januar 2013 20:01

FIFA verurteilt Bulgarien und Ungarn zu Geisterspielen

geschrieben von in Europa

380px-FIFA Logo2010.svgWeitere Sanktionen gegen rassistische Vorfälle im Fußball: Die FIFA hat Bulgarien und Ungarn jeweils zu einem Geisterspiel in der laufenden WM-Qualifikation verurteilt.

Am 22. März wird Bulgarien sein Heimspiel gegen Malta ohne Zuschauer austragen. Dazu verurteilte die FIFA den bulgarischen Verband, nachdem am 12. Oktober des vergangenen Jahres der dunkelhäutige Däne Patrick Mtiliga beim Qualifikationsspiel in Sofia (1:1) rassistisch beleidigt worden war. Zudem sind damals auch Feuerwerkskörper auf das Feld geworfen worden. Der bulgarische Fußballverband wurde zudem zu einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 29.000 Euro verurteilt.

Auch Ungarn muss sein nächstes Heimspiel in der WM-Quali am 22. März gegen Rumänien vor leeren Rängen austragen. Der Grund für diese Strafe waren antisemitische Gesänge und abwertende Symbole von Teilen der ungarischen Fans während des Freundschaftsspiels am 15. August des zurückliegenden Jahres (1:1). Die Geldstrafe für den ungarischen Verband liegt bei umgerechnet etwa 33.000 Euro.

tottenham hotspurDie Fans der Tottenham Hotspur müssen in diesen Tagen viel ertragen: Erst vor drei Tagen kam es im Rahmen des Auswärtsspiel in der Europa League bei Lazio Rom zu einem Überfall von maskierten Tätern auf Anhänger der Spurs in einer Kneipe. Bei der Attacke wurden die Engländer unter anderem mit Messern angegriffen. Dies sollen nun, drei Tage später, einige Fans von West Ham United zum Anlass genommen haben, im Rahmen des Premier-League-Spiels an der White Hart Lane zu skandieren: „Können wir euch jede Woche abstechen?“ und „Viva Lazio!“ Einige Fans sollen zudem zischende Laute in Richtung der Spurs von sich gegeben haben - und damit auf die Gaskammern im Dritten Reich angespielt haben. Die Supporter der Spurs werden aufgrund des jüdischen Hintergrundes weithin auch als „Yid Army“ tituliert. Der englische Fußballverband FA hat Ermittlungen aufgenommen.

Donnerstag, 22 November 2012 12:54

Ring of Fire - Pyroshow in Rumänien und der Boulevard erstaunt

geschrieben von in Europa

pyro showPyroshow in der 5. Rumänischen Liga. Beim Spiel ASU Politehnica gegen AS Nadrag brannten rund um das Feld Bengalos. Eine Aktion die man gut oder schlecht finden kann. Interessant jedoch was EXPRESS.DE dazu berichtet.

FC Millwall 1980erWeil er mit Marvin Sordell einen dunkelhäutigen Fußballer der Bolton Wanderers rassistisch beleidigt haben soll, hat der englische Zweitligist FC Millwall einen 13-Jährigen mit einem Stadionverbot belegt.

Zugleich bot der Verein dem Fan jedoch auch einen Platz in einem Bildungsprogramm an, um ihm die Gefahren von Intoleranz und Rassismus zu veranschaulichen. Mittlerweile hat der Heranwachsende den englischen Angreifer in einem Brief um Entschuldigung gebeten.

193px-DinamoZagrebDrastische Maßnahme gegen die Fans von Dinamo Zagreb: Dem Gastspiel ihrer Mannschaft am heutigen Abend in Paris werden sie nicht beiwohnen können. Das französische Innenministerium hat ein Einreiseverbot gegen die Kroaten erlassen.

Als Grund für diesen radikalen Schritt wird die Angst vor Ausschreitungen genannt. So sind nicht nur die Pariser selbst für ihre teilweise aggressiven Fangruppierungen bekannt, die sich sogar untereinander spinnefeind sind; auch die Gäste weisen einige Sympathisanten auf, die in Deutschland zweifellos in die Kategorie C einsortiert würden.

Im Vorfeld wurde bekannt, dass sich Mitglieder der Zagreber „Bad Blue Boys“ angeblich mit Karten für das Spiel eingedeckt hätten. Daher herrschte fortan die Angst, dass dies lediglich ein Vorwand sein könnte, um sich vor Ort mit den PSG-Hooligans zu prügeln.

Aus diesem Grund hatte die Pariser Polizei bereits am Freitag erklärt, dass kroatischen Fans der Zutritt zum Prinzenpark verweigert würde. Das Innenministerium reagierte mit einem kompletten Einreiseverbot.

Aus Angst vor Ausschreitungen untersagten die kroatischen Behörden bereits vor zwei Wochen im Vorfeld des Hinspiels in Zagreb (0:2) rund 80 PSG-Fans die Weiterreise an der Landesgrenze.

Am gestrigen Abend kam es schon zu ersten Ausschreitungen zwischen kroatischen und französischen Anhängern.

Samstag, 20 Oktober 2012 19:14

Rangers Fans mit Zuschauerrekord

geschrieben von in Europa

ibrox parkLiebe zum Verein durch alle Ligen. In Schottland wird es eindrucksvoll belegt. Die Fans des schottischen Rekordmeisters Glasgow Rangers sorgten für einen Zuschauer-Weltrekord in  einer vierten Liga.

Gegen den Traditionsverein Queen's Park kamen 49.463 Fans in den Ibrox-Park. Die Zuschauer sahen dabei einen 2:0 Sieg der Rangers die nun nach Spietagen die Tabellenführung übernommen haben. Nach der Insolvenz im Frühjahr 2012 und dem Lizenzentzug beginnen die Rangers nun in Liga 4 und tingeln über die schottische Provinz. Trotz 166 Millionen Euro Schulden konnte die Auflösung des Vereins verhindert werden und nun geht es mit einem Millionenetat, Profispielern und fünf Nationalspielern gegen Stirlingshire, Peterhead oder Annan Athletic.

Der Zuschauerandrang ist dabei kein Einzelfall. Schon im August schauten über 49.000 Fans dem 54-maligen schottischen Meister zu. Die aktuelle Marken könnte aber noch diese Saison beim Rückspiel geknackt werden. Die Heimspielstätte von Queen's Park, der Hampden Park, fasst 52.500 Zuschauer.

durchgereicht wdrBericht: WDR Sport Inside - Durchgereicht in Liga 4

 

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