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Freitag, 21 September 2012 19:10

DFL: Das soll der Weg zu mehr Sicherheit sein

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Nun kann also alles ganz schnell gehen. Politiker fordern schon seit geraumer Zeit umfangreiche Sicherheitspakete im deutschen Fußball und nun gibt es auch einen Fahrplan, wie alles in Zukunft ablaufen soll. Am 27. September werden die Vereine zur Diskussion gebeten. Es sollen alle Eckpfeiler der veränderten Sicherheitsforderungen vorgestellt und anschließend auf Umsetzbarkeit geprüft werden. Im Dezember sollen die Proficlubs dieses Vorgehen auf ihren Mitgliederversammlungen ebenfalls diskutieren und konkrete Beschlüsse sowie Satzungsänderungen vorstellen. So wurde es zumindest von der DFL mitgeteilt.

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Die vermehrten Zuschauerausschreitungen können mit Sicherheit sehr kontrovers diskutiert werden, da vor allem die deutschen Stadien im Europa-Vergleich nach wie vor als die sichersten gelten, dennoch war dies bei der Innenministerkonferenz einer der Hauptgründe für die Forderung neuer Sicherheitsstatuten. Die Clubs haben nun noch die Möglichkeit sich untereinander zu beraten und nach idealen Lösungen für die Reglementänderungen zu suchen, welche von der DFL künftig strengstens kontrolliert werden. Eine Nichteinhaltung könnte für die Vereine weitreichende Folgen haben: Zum Beispiel Sanktionen im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens oder aber die Einbehaltung der TV-Gelder, welche jeder Verein fest in seinem Jahres-Etat einkalkuliert. Bei der Einbehaltung der TV-Gelder ist allerdings zu erwähnen, dass diese von der DFL in den entsprechenden Fällen zur Sicherstellung notwendiger Sicherheitsstandards an den betroffenen Standorten verwendet werden sollen. 

Weiterhin wurde seitens der Innenminister angeboten, die Steuergelder der Fanprojekte der Proficlubs ein-zu-eins im Amateurbereich zu investieren. Dafür soll die DFL die entstandene Lücke bei den Fanprojekten im Profibereich schließen. Insgesamt bleibt abzuwarten, wie diese ganzen Änderungen am Ende aussehen werden, wie sehr auf die Belange der Fans Rücksicht genommen wird und vor allem wie selbige das ganze aufnehmen werden. Es bleibt also spannend.

Montag, 10 September 2012 00:00

Offener Brief an Peter Hofmann, Präsident der TSG Hoffenheim

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tsg hoffenheimVor dem Hintergrund der aktuellen Äußerungen von Peter Hofmann, Präsident der TSG Hoffenheim, wendet sich Oliver Gottwald - Rechtspfleger in der Zweigstelle Offenbach der Staatsanwaltschaft Darmstadt - mit einem Offenen Brief zu Wort.

Montag, 13 August 2012 23:56

Marco Reus ist Fußballer des Jahres

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Marco Reus ist Fußballer des Jahres. Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) honorierten in einer deutlichen Wahl mit 217 Stimmen die überragenden Leistungen des 23-Jährigen in der vergangenen Spielzeit im Trikot von Borussia Mönchengladbach. Auf den Plätzen hinter Reus landeten mit Mats Hummels (108 Stimmen), Robert Lewandowski (95) und Shinji Kagawa (66) drei Dortmunder.

Mit seinem kreativen- und temporeichen Offensivspiel wirbelte Reus in der Spielzeit 2011/12 reihenweise durch die gegnerischen Abwehrreihen. In 32 Ligaspielen traf Reus 18mal und bereitete elf weitere Tore vor. In fünf Pokalspielen netzte er darüber hinaus dreimal ein und lieferte einen Assist. Folgerichtig berief in Bundestrainer Joachim Löw auch in die Nationalmannschaft, in der Reus bei der EM im Viertelfinale gegen Griechenland ebenfalls ein Treffer gelang. Im Sommer wechselte Reus für 17 Millionen Euro zu Borussia Dortmund.

Die Wahl zum Trainer des Jahres gewann Jürgen Klopp, Trainer des Doublesiegers Borussia Dortmund, mit 496 Stimmen deutlich vor Gladbachs Lucien Favre (138) und Freiburgs "Retter" Christian Streich (101).

Fußballerin des Jahres wurde Celia Okoyino da Mbabi vom SC Bad Neuenahr mit 206 Stimmen. Die Potsdamerin Genoveva Anonma (68) und Duisburgs Alexandra Popp (53) kamen auf die Plätze zwei und drei.

Montag, 13 August 2012 23:55

2:1 - Bayern schlägt Dortmund und gewinnt den Supercup

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Der FC Bayern München hat gestern Abend die Niederlagenserie gegen den BVB gestoppt und sich mit einem 2:1 im Finale um den Supercup zugleich den ersten Titel der neuen Saison gesichert.

In dem mit 69.000 Zuschauern ausverkauften Münchener Stadion wirbelten die Gastgeber insbesondere in den ersten Minuten und ließen den Dortmundern kaum Luft zum Atmen. Mandzukic traf nach einer wunderbaren Flanke von der linken Seite begünstigt durch einen Aussetzer von Neven Subotic zum 1:0 (6.). Von der Dortmunder Leichtigkeit der vergangenen beiden Jahre war zunächst nichts zu spüren, und nach einem Pfostenschuss von Robben staubte Müller sogar zum frühen 2:0 ab (11.). Danach verflachte das Spiel jedoch zusehends.

Allzu leblos wollte Jürgen Klopp seine Mannschaft aber offenbar nicht sehen und schien in der Halbzeit entsprechende Worte an seine Spieler gerichtet zu haben. Im zweiten Durchgang kamen die Dortmunder jedenfalls besser ins Spiel und zu einigen guten Torszenen. Auf der Gegenseite musste sich Dortmunds Schlussmann Weidenfeller bei einem Schuss von Robben strecken und konnte mit Mühe zur Ecke retten.

Lewandowski verkürzte mit einem Distanzschuss eine Viertelstunde vor dem Ende auf 1:2. Schieber vergab wenig später aus spitzem Winkel die Chance zum Ausgleich. In den Schlussminuten sank das Spielniveau dramatisch auf die Ebene eines müden Vorbereitungskicks, sodass die Bayern die Führung ohne große Probleme über die Zeit retteten.

Das Derby zwischen den beiden ostdeutschen Traditionsvereinen FSV Zwickau und Carl-Zeiss Jena ist am Samstag kurzfristig abgesagt worden. Grund hierfür waren Sicherheitsbedenken bei der neuen Gästetribüne im Westsachsenstadion.

Die Zuschauer aus Jena stimmten sich auf den Rängen bereits auf das Schlagerspiel ein, als sie erfahren mussten, dass die Partie nicht angepfiffen würde. Zuvor war aufgefallen, dass in der Tribünenkonstruktion Schrauben entweder gelockert waren oder teilweise sogar komplett fehlten. Der Anstoß wurde zunächst erst um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Doch auch nachdem die eilig herbeigeschafften Ersatzschrauben angebracht waren, entsprach die Tribüne nach wie vor nicht den geltenden Sicherheitsvorschriften. Nach intensiven Beratungen mit der Polizei entschied man sich daher dafür, das Spiel komplett abzusagen.

Der Grund für die Mängel ist derzeit noch unklar. Im Raum stehen sowohl die Theorie der unsauberen Arbeit während der Konstruktion, als auch der Verdacht der gezielten Manipulation. Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) wird nun klären müssen, ob das Spiel wiederholt werden muss, oder ob Jena die Punkte möglicherweise am grünen Tisch zugesprochen bekommt. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen scheinen gegenwärtig ebenfalls nicht ausgeschlossen zu sein.

Das geht ja lustig los. Schon wieder ein vorzeitiger Spielabbruch und schon wieder in Düsseldorf. Diesmal hat sich der Benfica-Kapitän  Luisao nicht im Griff.

Offensichtlich nicht einverstanden mit einer Gelb-Roten Karte für seinen Mitspieler Javi Garcia attackierte er Schiedsrichter Christian Fischer der darauf hin zu Boden ging und daraufhin in den Katakomben durch die Mannschaftsärzte von Fortuna Düsseldorf behandelt werden musste. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen, oder besser gesagt ohne Benfica Lissabon fortgeführt. Die rund 25.000 Zuschauer durften sich im Anschluss an die Unterbrechung mit Fortuna vs. Düsseldorf vergnügen.

 

Freitag, 10 August 2012 13:49

1x Geisterspiel = 2x Teilausschluss

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f95 platzsturmViel zu tun für das DFB Sportgericht in dieser Sommerpause. Etliche Vereine wurden vom DFB Kontrollausschuss mit Zuschauerausschluss belegt und hatten dagegen Einspruch vor dem Sportgericht eingelegt und konnten zumindest einen Teilerfolg erreichen.

Heute wurde in Frankfurt der Einspruch von Fortuna Düsseldorf verhandelt. Düsseldorf sollte sein erstes Heimspiel vor leeren Rängen austragen, und das ausgerechnet im Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Nach dem heutigen Urteil wird Fortuna  zu einer Geldstrafe von 150 000 Euro verurteilt. Außerdem muss der Aufsteiger die ersten beiden Heimspiele unter einem Zuschauer-Teilausschluss auszutragen. 25.000 Fortuna-Fans und 5000 Gäste-Fans sind gegen Gladbach und gegen Freiburg jeweils zugelassen. Ob Fortuna Düsseldorf dasUrteil akzeptiert ist noch offen. Möglich ist ein Einspruch vor dem Bundesgericht. Dadurch könnte sich die endgültige Entscheidung weiter hinaus zögern und zum Derby gegen Gladbach somit doch ein volles Haus möglich.

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