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Donnerstag, 15 Januar 2015 12:48

Die Weltklasse zu Gast – zu Gast bei der Weltklasse

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Winterpause – Budenzauberzeit! Vier Bundesligisten und vier internationale Champions League-Teilnehmer am Start! In der Sporthalle eines Breitensportvereins! Das verspricht tolle Atmosphäre und leckere Verpflegung, oder um es mit Randy Savage zu sagen: „Ooouuuh yeah!“. Und natürlich verspricht es auch tollen Sport, oder um es mit einem Zuschauer zu sagen: „Die Langhaarige ist richtig gut.“. Die Aussage mag mit Hinblick auf ein Frauenfußballturnier etwas allgemein erscheinen, beschreibt aber durchaus treffend das Niveau der zwei Tage Hallenballsport.

Montag, 17 Februar 2014 18:00

Kölner „Boyz“ kontern Boulevard-Artikel

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BoyzHumor beweist die Kölner Ultra-Gruppierung „Boyz“ mit ihrer aktuellsten Aktion. Hintergrund dafür ist ein Bericht vom vergangenen Donnerstag auf dem Online-Portal der Kölner Boulevardpostille „EXPRESS“. Unter der Überschrift „Chaoten von den Boyz sorgen für Stau auf der A 57“ berichtete die Zeitung darüber, dass Styropor-Platten von einer Autobahnbrücke zu stürzen drohten, die den Schriftzug „Boyz“ bildeten. Für die Beseitigung der Styropor-Platten sei es notwendig gewesen, eine Fahrbahn zu sperren, was einen kilometerlangen Stau verursacht habe. Weiter wurde im Text spekuliert:

„Offenbar will die Gruppe, die nach Polizeiangaben auch an der Hooligan-Schlägerei am Rudolfplatz vor einigen Wochen beteiligt gewesen sein soll, ihr Revier abstecken. [...]Wohl nicht nur aus Gründen der Verkehrssicherheit wurden die Behörden in diesem Fall tätig. Wie aus Polizeikreisen zu erfahren war, wollte man es sich nicht bieten lassen, dass die Chaoten im öffentlichen Raum unerlaubt ‚Werbung‘ für sich machen. [...] In der Szene ist bekannt, dass Teile der Boyz von Rechtsradikalen unterwandert werden. Beim Rheinderby in Düsseldorf war ein Transparent gehisst worden. Darauf zu lesen: ‚James Boyz 007 - Hitlergrüße aus Moskau.‘“

Seit wenigen Tagen prangt an der Stelle, an der vor Kurzem noch der Boyz-Schriftzug hing, nun in weißer Schrift auf rotem Grund „EXPRESS.DE“. Auf ihrer Internetseite „bekannten“ sich die Kölner Ultras zu dieser Aktion und veröffentlichten neben zwei Fotos einen Text unter der Überschrift: „Chaoten vom Express sorgen für Stau auf der A 57“. Ihren Text zogen die Boyz dabei stilistisch identisch auf wie wenige Tage zuvor der Express, jedoch natürlich nahezu identisch umgemünzt auf die Tageszeitung. So heißt es im Text:

„Offenbar will das Schandblatt, welches laut Insiderinformationen schon seit geraumer Zeit unqualifizierte und fahrlässig recherchierte Artikel über die Kölner Fanszene veröffentlicht, sein Revier abstecken. An einer Eisenbahnbrücke klebten sie mit Styroporplatten den Schriftzug ‚Express.de‘. [...] Da die Platten herunterzustürzen drohten, wurden sie am Morgen von dem Unternehmen Häfen und Güterverkehr Köln in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei entfernt. Eine Fahrbahn musste gesperrt werden. [...]Kurz nach 13:12 Uhr staute sich der Verkehr auf einer Länge von mehreren Kilometern. [...] Zuletzt distanzierten sich auch die Qualitätsmedien vom schwarzen Schaf der Branche. In der Szene ist bekannt, dass Teile des Express von Demagogen unterwandert werden. Beim Redaktionsgrillen war ein Transparent gehisst worden. Darauf zu lesen: ‚Jexpress Bond 007 - Hitlergrüße von der Amsterdamerstr.‘“

 

Donnerstag, 06 Februar 2014 22:37

DFB Sportgericht verteilt Pyro-Strafen

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dfbMit dem Beginn der Rückrunde scheint auch das DFB Sportgericht aus der Winterpause zurück. Zumindest erhalten in den letzten Tagen etliche Vereine Post aus Frankfurt mit Geldstrafen für das Fehlverhalten von Fans. Insgesamt wurden in den letzten beiden Tagen Strafen in Höhe von 137.000€ an Vereine in der 1. und 2. Bundesliga verhängt. Am härtesten trifft es Fortuna Düsseldorf.

Ein Überblick

FC Schalke 04 darf sich an der Summe mit 10.000€ beteiligen. Fans hatten im Oktober beim Auswärtsspiel in Braunschweig Gegenstände auf das Spielfeld geworfen. Die Zweitligisten Erzgebirge Aue und Arminia Bielefeld werden für ähnliches Vergehen mit 8.000 bzw 7.000€ zur Kasse gebeten. Die Vereine haben jeweils schon zugestimmt.

Den VfL Bochum trifft es bedeutent härter. Insgesamt 25.000€ werden fällig. Pyrotechnik in Bielefeld, Kanonenschläge gegen Köln und geworfene Gegenstände beim Heimspiel gegen 1860 München summieren sich zu dieser Summe. Zudem sind die Bochumer wohl Wiederholungstäter. Mit 5.000€ kommt Ligakonkurrent Greuther Fürth deutlich glimpflicher davon. In Aalen hatten Kleeblatt-Fans Bengalos gezündet, in Sandhausen notierten die Sportrichter eine Rauchbombe. Auch hier haben beide Vereine zugestimmt.

Für etwas Abwechslung im Strafregister sorgt Werder Bremen. Hier gibt's für 12.000€ nicht nur zweimal Pyro-Strafe sondern auch ein Flitzer beim Heimspiel gegen Hannover.

Bei den Fans vom FSV Mainz 05 und Hamburger SV war es wieder altbekannte Pyro. Hamburg darf 10.000€ auf den Tisch legen, Mainz wegen erneuter Vorkommnisse 20.000€

Alles nichts gegen Fortuna Düsseldorf. Zweimalige Spielunterbrechung in Aalen verursacht durch Pyro aus dem Gästeblock kosten den Verein insgesamt 40.000€. Es drohen höhere Sanktionen, sollte es erneut zu Vorfällen dieser Art kommen. Ein Fortuna-Spreche möchte zumindest in diesem Fall versuchen, einige der Täter zu ermitteln und strafrechtlich zu belangen.

Freitag, 08 November 2013 12:29

Borussia Dortmund streicht Auswärtsdauerkarte für Ultras

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bvb pyro derby

Nach den Pyro-Vorkommnissen vom Derby hatte der BVB Maßnahmen angekündigt und in Gesprächen mit Fangruppen drei mögliche Sanktionen dargestellt. Nach Mitteilung des Vereins hatten die Gruppen ein Frist erhalten, in der sie sich dazu äußern konnten. Nun hat Borussia Dortmund auf ihrer Webseite angekündigt, den Ultras-Gruppen "Desperados", "Jubos" und "The Unity" mindestens für die laufende Saison die Auswärtsdauerkarten für Bundesliga und DFB-Pokal zu streichen.

Dienstag, 11 Juni 2013 10:25

Stehplatztickets ohne Topzuschlag beim Hamburger SV

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hsv scWeiterer Erfolg für die Faninitiative "Kein Zwanni - Fußball muss bezahlbar bleiben" Nach Borussia Dortmund und Hertha BSC hat nun auch der Hamburger SV angekündigt, ab der kommenden Saison Änderungen an der Preisstruktur vorzunehmen.

kein zwanniAufsteiger Hertha BSC hat angekündigt, für die kommende Saison die Ticketpreise für Gästefans einheitlich auf 15€ festzusetzen. Der Verein gab auf seiner Webseite bekannt, das man damit Eintrittspreise langfristig so gestalten will, damit die soziale Bedeutung des Fußballs aufrecht erhalten wird und Fans aller Gesellschaftsschichten und Altersklassen einen Stadionbesuch ermöglicht wird.

Die Preisgestaltung kommt nicht von ungefähr. Die Faninitiatve "Kein Zwanni - Fußball muss bezahlbar bleiben" macht seit Jahren auf die wachsenden Ticketpreise aufmerksam und mahnt faire und ausreichend bezahlbare Ticketpreise an. Gerade Fans von Topvereine wie Dortmund und Bayern müssen für ihre Auswärtsfahrten im Schnitt deutlich tiefer in die Tasche greifen. Daher wurde am vorletzten Spieltag der Saison nochmal in vielen Stadien, unter anderem Dortmund-Fans in Wolfsburg, auf diesen Missstand hingewiesen.

Die Berlinger Kein Zwannnig AG hat den Verein auf die Probleme der Preisgestaltung hingewiesen und gemeinsam nun ein Modell entwickelt, das dem Wunsch der Faninitiative nachkommt. Ingo Schiller, Geschäftsführer bei Hertha BSC, sagt dazu in der Mitteilung:  "Es war und ist uns immer ein Anliegen von Hertha BSC gewesen, das Erlebnis eines Fußballspiels für jedermann bezahlbar anbieten zu können",

Zuletzt hatte schon Borussia Dortmund angekündigt, in der kommenden Saison auf Topzuschläge für Gästefans weitesgehend zu verzichten. Wie auch Dortmund hofft die Hertha darauf, das weitere Vereine diesem Beispiel folgen.

Quelle: Webseite Hertha BSC

vfr aalenDie Mannschaft des VfR Aalen hat einen offenen Brief an die Fans und Anhänger des Vereins veröffentlicht und darin um finanzielle Unterstützung gebeten. Der Aufsteiger der letzten Saison hat eine sportlich erfolgreiche Saison bestritten und als einziger Neuling den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft. Mit Platz 8 in der Tabelle steht man sogar auf einem mehr als soliden Mittelfeldplatz. Dem gegenüber stehen jedoch Probleme mit der Erteilung der Spielerlaubnis für die kommende Saison.

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