Mit dabei in der Runde:
- Agnese Franceschini (Moderatorin)
- Alberto Barile, Manager des Torino FC
- Davide Barra, Vorsitzender des Toro Club Punt Masin
- Giovanni Di Gregoli, Chef der Polizeispezialeinheit DIGOS
- Roberto Cannata, DIGOS, Schwerpunkt Fanprobleme
- Jonas Gabler, Fan-Experte und Autor des Buches „Ultras im Abseits“
- Rainer Mendel, Fanprojekt 1. FC Köln
- Ralf Remmert, Polizeiinspektion Köln-West, stv. Leiter für Fußball-Einsätze
Der Veranstalter schreibt dazu:
In jüngster Vergangenheit waren im Umfeld von Fußballspielen wiederholt unschöne Szene von Ausschreitungen und Gewalt zu sehen. Auch der 1. FC Köln ist in Negativschlagzeilen geraten, nicht zuletzt im Fall des von so genannten „Fans“ bedrohten Spielers Kevin Pezzoni. Vereine erleben im Verhältnis zur Ultra-Szene eine schwierige Gratwanderung: Was ist Fankultur? Was ist nicht zu tolerieren? Wo liegen die Grenzen zwischen „Fan sein“ und „Fanatismus“?
Einen Vergleich der Situation beim 1. FC Köln und beim Torino FC wirft interessante Schlaglichter auf die jeweilige Problematik: Was können und müssen Vereine und Fanprojekte tun? Welche Sanktionen gegen Gewalt sind angebracht? Welche Strategien führen aus Sicht von Vereinen, Polizei, Fanprojekten – und auch aus Sicht der Fans – zum Ziel?
Diese Fragen stellt die Journalistin Agnese Franceschini Vertretern des 1. FC Köln und des Torino FC. Beide Vereine haben bei allen Unterschieden doch viel gemeinsam: die Vereinsfarbe, ein neues Stadion, ein sportliches Auf und Ab in den letzten Jahren und eine aktive Ultra-Szene, die zu Diskussionen Anlass gibt.
Freundeskreis Städtepartnerschaft Köln-Turin e.V.
Teresa De Bellis-Ohlinger
Vorsitzende