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Dienstag, 21 Mai 2013 16:03

UEFA Auflagen verhindern Fan-Choreo im Wembley-Stadion

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fankulturAm kommenden Samstag steigt das Championsleague-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund in Wembley. Um die 50.000 Fans aus beiden Lagern werden dem Highlight im europäischen Vereinsfußball ein würdigen Rahmen verleihen. Das dieser Rahmen äußerst eingeschränkt sein wird, hat man der UEFA und den rund 30.000 Gästen aus der "UEFA Familie" zu verdanken.

Die Planungen für Kurvenchoreos wurden durch den Verband derart eingeschränkt, dass sich die Fans aus Dortmund dazu entschlossen, die geplante Aktion vollständig abzusagen. Auf der Websseite von THE UNITY heißt es dazu:

"Nachdem aber drei Wochen vor dem Finale nun das Ausmaß aller Einschränkungen und Auflagen seitens der UEFA klar wurde, mussten wir uns dazu entscheiden, ganz auf eine Choreo zu verzichten. Abgesehen von den maßlos übertriebenen Brandschutzauflagen, wurde uns in Wembley nun auch noch verboten, den kompletten mittleren Tribünen-Rang mit in unsere Aktion einzubeziehen. An ein geschlossenes Kurvenbild war so nicht mehr zu denken."
(
vollständige Stellungnahme)

Mit diesen übertriebenen Auflagen muss sich auch der Club Nr.12 beschäftigen. Die Fanvereinigung aus München bestätigt in ihrem Newsletter, das man unter rationellen Maßstäben die Choreo hätte absagen müssen. Man hat sich dennoch zu einer Choreo entschieden, wenn auch unter katastrophalen Umständen. Um welche Auflagen es sich dabei handelt, führt der Club Nr.12 ebenfalls auf:

  • Keine Nutzung des Mittelrangs für die Choreo
  • enorme Brandschutzauflagen
  • Banner nur in sehr eingeschränkten Abmessungen
  • Aufbau nicht am Spieltag
  • zusätzlich Klatschpappen & Fähnchen vom Verein

Als Fazit heißt es im Newsletter:

Zusammengefasst sind die Voraussetzungen für eine gelungene Choreografie katastrophal. Es ist deutlich spürbar, dass insbesondere von Seiten der UEFA eine von Fans vorbereitete Choreografie nicht gewollt ist. Bereits beim Finale vor zwei Jahren im Wembley-Stadion wurden BEIDE Fanchoreografien in den Kurven durch ein und dieselbe (!) englische Firma organisiert. Das hat zwar nichts mit Fankultur zu tun, aber für den Fernsehzuschauer macht es natürlich keinen großen Unterschied. Und nichts anderes zählt im Rahmen der großen "Final-Show".
(Newsletter Club Nr. 12)

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