Do29Jun2017

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polizei kontrolleEs war ruhig geworden um die sogenannten Nacktkontrollen bzw Vollkörperkontrollen. Das die Kontrollen damit aber nicht vom Tisch sind, zeigt ein Fall aus Darmstadt. Zwei jugendliche Fans des Hallerschen FC wurden nach Aussagen von Zeugen auf Anordnung der Polizei in "Sanitärzelten" vollständig entkleidet und untersucht. Der HFC Fanszene e.V. fordert nun vom Verein SV Darmstadt 98 sowie der Polizei eine Stellungnahme zu den Ereignissen. Laut Fanszene gab es im Vorfeld der Partie keine Vorkommnisse die auf eine besondere Gefahrenlage hindeutete.  Die Untersuchung bei den beiden Betroffenen erfolgt laut Polizei vor Ort wegen Hinweisen szenekundiger Beamten aus Halle und wegen dem "auffälligen Gang" der Personen.

protest2Das Heimspiel gegen Hannover 96 (3:1) wurde von großen Teilen der Dortmunder Fan-Szene für Protestkundgebungen genutzt. Zwei Anliegen standen dabei gleichermaßen im Mittelpunkt. So gab es einerseits Solidaritätsbekundungen für Jens Volke und Thilo Danielsmeyer. Die beiden Fanbetreuer wurden beim Champions-League-Auswärtsspiel in Donezk angegriffen, der Tat wird weithin ein rechtsextremistischer Hintergrund attestiert. Der Verein hat umgehend mit Stadionverboten gegen die Angreifer reagiert. „Thilo und Jens wir stehen hinter Euch“ prangte es direkt hinter dem Tor auf der Südtribüne, als die 22 Akteure den Rasen betraten. Und: „Hände weg vom Fanprojekt“. Banner gegen Rechtsextremismus bildeten den zweiten Schwerpunkt der Dortmunder Protestbanner.


Besonders engagiert zeigten sich auch die Mitglieder des BVB-Fanclubs „BVB Supporters Lennetal“, die, in Adaption eines Liedes der BVB-Kultband PSG, auf der Südtribüne den Schriftzug „Thilo Jens, siege wenn Du kannst, verliere wenn Du musst, doch kapituliere nie!“ hochhielten. Zuvor hatten sie bereits Flugblätter verteilt, mit denen noch einmal der Hintergrund der Aktionen verdeutlicht wurde.

In die Banner der Lennetaler mischte sich auch ein „Fremd-Banner“ gegen Rechts („Nazis raus!!!“), wie sie in ähnlicher Diktion ebenfalls an zahlreichen verschiedenen Stellen im Stadion gezeigt wurden (u.a. „V.I.P.s gegen Rechts“, „Rollis gegen Rechts“, „Howitown zeigt Rechts die Rote Karte“).

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Damit haben die Fans des BVB ein deutliches Zeichen der Solidarität mit ihren Fanbetreuern sowie ein klares Signal gegen Rassismus und Rechtsextremismus im Stadion gesetzt.

Das BVB-Online-Magazin „Schwatzgelb“ hat inzwischen einen Film der Aktionen online gestellt.

Freitag, 01 März 2013 11:45

Offener Brief an Clemens Tönnies

geschrieben von

schalke04In Schalke ist Feuer unter dem Stadiondach. Wer den Kurvenstar 04 Blog liest, wird die Probleme auf Schalke verfolgt haben. Schalke-Mitglied Heike Häberlein aus Kamen hat ihre Wut und Enttäuschung über den Vorstand des FC Schalke 04 in einen offenen Brief an den Aufsichtsratvorsitzenden Clemens Tönnies gepackt. Nicht wenige auf Schalke denken zur Zeit wohl ähnlich.

 

 

 

Offener Brief an Clemens Tönnies
(Aufsichtsratvorsitzender des FC Schalke 04) 

Kamen, 01.03.2013

Sehr geehrter Herr Tönnies,

als Schalkerin aus Leidenschaft habe ich ein paar Fragen an Sie alle. Warum lassen sie zu, das man auf Schalke nicht mehr seine Meinung kundtun darf ? Ich dachte immer Sie Lieben Schalke 04 genauso wie wir Fans und leben in einer Demokratie nicht in einem mit der DDR vergleichbaren System.

Sie haben viel für diesen eingetragenen Verein getan und tun es wohl immer noch.  Doch was ich nicht begreife und viele mit mir, ist die Veränderung die mit unserem Schalke nun betrieben wird.  Bedeuten Ihnen Dinge wie Tradition, Kohle, Kumpel noch irgendetwas?

Natürlich spielen die finanziellen Aspekte immer eine große Rolle im Tagesgeschäft, aber was nun auf Schalke passiert erinnert mich, um es mal mit einem etwas krasseren Sinnbild darzustellen, an eine Mutter die Ihr Kind aussetzt weil sie denkt ,es hat es woanders besser. Sie setzen ihr Baby aus! Sie setzen unser Kind aus! Unser Kind,unseren Zusammenhalt, unsere Unabhängigkeit, unsere Werte und Traditionen, unser Leitbild & alles was den Verein Schalke zu einem der beliebtesten Vereine Deutschlands macht, legen sie vor die Babyklappe, 

Warum? Weil sie keine Lust mehr haben die Verantwortung zu tragen die Tradition mit sich bringt. Weil auf Teufel komm raus ein Image geändert werden soll, was es gar nicht nötig hatte geändert zu werden? Nicht alles was getan wird ist schlecht, aber was mit unseren Werten getan wird ist schlecht.

Wir, die Fans wir tragen die Verantwortung schon sehr lange. Ob mit oder ohne Schale, wir kommen zu jedem Spiel,wir bezahlen unsere Beiträge, wir stellen uns in Regen und Schnee, wir fahren durch die halbe Welt, koste es was es wolle, ja wir fahren und fliegen und vermutlich würden wir auch Laufen! Ein jeder von uns trägt die Verantwortung auf seine Art und Weise,im Endeffekt aber alle zusammen, genau das ist der Punkt der Schalke auch ohne Titel am Leben erhielt.Der Punkt der Schalke zum Mythos macht. Einer der letzten Traditionsvereine keine AG.

Und genau dass ist das WAS nun von Ihnen und dem Marketing und Finanzvorstand zerstört wird! Was kommt als nächstes...?


Wissen die Fans , das Schalke das Museum im Sommer schließt um EVENTLOGEN zu bauen?

Wissen die Gelsenkirchener das der Fan Treff am HBF zur Abschaffung freigegeben ist?

Wissen die Leute was die Irrwitzige Idee vom Schalker Tor kostet?

Wissen SIE, das Leute wie ich, die versuchen zu verhindern das Schalke sich an einen nachgewiesen, mehr als zweifelhaften Partner verkauft, mit diversen Drohungen und Aktionen seitens Vereinsführung / Management/ Fanvertretung daran gehindert werden, ihr Recht und das Recht aller Fans auf freie Meinungsäußerung auszuüben?

Ist es Ihnen völlig egal, das man von Wachdienstangestellten falsch beschuldigt, mit Polizei von Parkplätzen verbannt und mit Platzverboten belegt wird ,an Plätzen die man jahrelang besucht, weil man andere Fans nach Ihrer Meinung fragen will?---bzw. Aufklären will?....Und man jedem einzelnen Mitglied so die Möglichkeit NIMMT nach Information selbst zu entscheiden ob man da mitmachen will?

Wissen Sie wie das ganz viele Schalker nicht damit einverstanden sind was mit dem Verein geschieht?

Wissen sie DAS alle Marketingpossen eines Herrn Jobst, uns keine Schale bringt, aber dafür Schalke zu einer lächerlichen Marke macht...? Und das viele das gar nicht wollen? Wir wollen keine MARKE sein sondern NUR ein Fußballverein!

Wissen sie das Ihr Marketingvorstand sich Rücksichtlos und UNGEFRAGT an fremdem Gedankengut vergreift? Siehe Mythos vom Schalker Markt, Kumpel und Malocherclub?

Oder wollen SIE und der Rest nicht wissen, dass diese SLOGANS von der UGE erfunden wurden? Und nun finanziell vermarktet werden, ohne es mal nötig zu haben zu Fragen ob das in Ordnung ist. Oder wenigstens anstandshalber den geistigen Erfindern vom Gewinn etwas zukommen zu lassen?...

Lassen sie sich gesagt sein, der Slogan „ der Kumpel zockt den Malocher nicht ab“ ist mein Gedankengut und dazu stehe ich. Sie zocken den Malocher ab ..SIE alle!

Ist Ihnen bewusst das alle Werte die uns FANS an den Verein binden, grade von Ihnen und dem Vorstand verjubelt werden?...Das alles was den unabhängigen SFCV mal ausmachte KAPUTT ist ?

Haben SIE und der restliche Vorstand das MORALISCHE Recht dazu die Unterschriftenaktion für eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu unterbinden und zu bekämpfen? WO bitte bleibt das Recht der Mitglieder über so etwas Frei entscheiden zu dürfen...?

Ich persönliche spreche IHNEN und dem gesamten Vorstand des FC Schalke 04 hiermit mein Misstrauen aus. Weil ich maßlos enttäuscht bin, als Vereinsmitglied, als Schalke Fan und als Mensch.

Ob Sie das wirklich Interessiert? Ich glaube kaum, aber ich möchte mir Luft machen. Und ich will das Sie wissen wie wir FÜHLEN!

Ich bin wütend, entsetzt, das die Vereinsführung sich so wenig darum schert , was das zahlende Mitglied zu sagen hat. Wir brauchen keine tollen Bauprojekte (Schalker Tor) wenn uns gute Spieler in der Abwehr fehlen. Wir brauchen keine Kumpel und Malocher Event T Shirts. WIR sind Kumpel und Malocher...! Falsch Wir waren es, .. denn die Vereinsführung hat sich zum Geldadel degradiert! Wir wollen kein billiger Marketingabklatsch des FC Bayern sein. Auch ein Herr Jobst vermag es nicht jahrelang qualitativ hochwertige Managementarbeit auf Teufel komme raus in 2 Jahren nachzuholen! Sie vermarkten mit Ihrem Vorstand den Verein zu Tode und machen Schalke zu einer seelenlosen Hülle. Sie treten auf deutsch gesagt jedem, der diesen Verein mal geliebt hat / noch liebt und sehr viel Freizeit & Geld in Schalke investiert in den Arsch!

Wenn SIE ein wenig von dem was Schalke ausmacht noch fühlen können. Wenn sie NOCH wissen warum sie Schalke wollten, machen sie sich mal ein paar Gedanken dazu.

SO wie ich mir meine machen werde ob ich in so einer Diktatur Mitglied bleiben möchte.

Mit freundlichen Grüßen
Heike Häberlein
Mitglied beim FC Schalke 04 / Mitgliedsnummer: 70124924

Donnerstag, 28 Februar 2013 17:25

Hannover-Fan wehrt sich erfolgreich gegen personalisierte Tickets

geschrieben von

fanhilfeDie Fanhilfe Hannover hat erfolgreich gegen die Personalisierung von Eintrittskarten für Auswärtsspiele interveniert. Der Verein wollte für das Spiel in Dortmund Karten nur in den Vorverkaufsstellen gegen Angabe der persönlichen Daten des Käufers abgeben. Ein Fan hatte sich mit anwaltlicher Unterstützung der Fanhilfe Hannover dagegen gewehrt und nun einen Erfolg erzielt. Der Verein sicherte zu, die das Verfahren in Zukunft überdenken zu wollen. Ursprünglich wollte Hannover 96 durch die Personalisierung erreichen, das Tickets von Personen mit Stadionverboten gesperrt werden können.

Montag, 18 Februar 2013 12:25

Fan-Dachverband stellt Dialog mit Verein ein

geschrieben von

rote kurveDas Verhältnis  zwischen Fans und Vereinsführung ist in Hannover schon länger angespannt. Nicht zuletzt Vereinspräsident Martin Kind eckt in den aktiven Fankreisen mit seiner klaren Haltung zu Fanthemen immer wieder an. Nachdem schon die Ultras Hannover den Dialog mit dem Verein abgebrochen haben, hat vergangene Woche  auch der Supporters Club Rote Kurve angekündigt, keine Gespräche mehr mit dem Verein Hannover 96 führen zu wollen. Begründet wird der Schritt mit dem Eindruck einer nur noch einseitig geführten Kommunikation. Zudem fordere der Verein, das der Fan-Dachverband "Ordnertätigkeiten im Stadion übernehmen soll bzw. bei Vergehen von – durch den vereinseigenen Ordnungsdienst bzw. die Polizei nicht zu identifizierenden – Einzeltätern die Geldstrafen des DFB tragen müsse."

50 Jahre Élysée -Vertrag, 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft, ist zurzeit eines der Außenpolitischen Themen überhaupt. Zu diesem Jubiläum gibt es in beiden Ländern zahlreiche Veranstaltungen und natürlich darf ein Fußballländerspiel auch nicht fehlen. Da das Spiel im Stade de France, dem französischen Nationalstadion stattfand, war für mich klar, ich besuche mein erstes DFB-Auswärtsspiel seit fast genau fünf Jahren.

Von München aus ist Paris inzwischen bequem und direkt mit dem TGV zu erreichen. Die Fahrt von der bayerischen Landeshauptstadt in die Hauptstadt der „Grande Nation“ dauerte knappe sechs Stunden, da lohnt sich das Fliegen kaum noch.FRAGER2 Abfahrt war um halb sieben in der Früh, so ist man pünktlich zum Mittagessen am Gare de l´Est in Paris. Egal wie oft man schon dort war, Paris ist immer eine Reise wert, auch wenn es in Frankreich mit Sicherheit noch schönere Städte gibt! So konnte man die Zeit bis zum Anstoß am späten Abend noch mit etwas Sightseeing und einem Kneipenbesuch überbrücken, wobei die Bierpreise in den Lokalitäten mit bis zu 8 € für eine Hoibe sehr deftig sind. Diese Bierpreisepolitik ist einer der Gründe warum wir bei unseren Coupé-de-France-Touren das Bier Palettenweise selbst mitbringen. Von der Pariser Innenstadt ist das Stadion super mit der S-Bahn zu erreichen, die Fahrt dauert keine zehn Minuten. Allerdings muss man höllisch aufpassen, dass man in die Richtige Bahn steigt, denn die richtige Linie ist nicht gleich die richtige Bahn. In Paris halten nicht immer alle S-Bahnen der gleichen Linie an allen Bahnhöfen. Jeder Zug hält nur an bestimmten Haltestellen und so kann es passieren, dass man am Zielbahnhof durchfährt und unfreiwillig zwei Stationen weiter weg als geplant rauskommt. Wenn man jedoch mit oder ohne Umweg am richtigen Bahnhof aussteigt, muss man nur noch knapp 5-10 Minuten laufen und schon steht man vor dem französischen Nationalstadion.

FRAGER3Dort angekommen ging es sofort ins hinein, denn wir wollten noch ins DFB-Fanzelt um unsere Freigetränke abzustauben. Wir als unerfahrene Nationalelfauswärtsfahrer dachten es handle sich dabei tatsächlich um ein kleines Zelt mit ein paar Bierbänken oder Stehtischen oder so. Aber in Wirklichkeit war es nur ein Kiosk in DFB-Verkleidung, wo Fanbetreuer das offizielle Catering des Stade de France vertickten. Wenigstens war ein Getränk umsonst, allerdings gab es kein Bier (bzw. nur ohne Stoff was für mich nicht als Bier gilt), was die Freude über den Gutschein auch etwas trübte. Die Preise im Stadion waren sogar für französische Verhältnisse der Hammer! Für uns gab es ein echtes Spezialangebot (stand so auf dem Schild), eine Frankfurter für schlappe 6 €. Daher hieß es hungrig und durstig in den Block zu gehen um endlich den ersten Eindruck vom Stade de France zu bekommen. Das Stade wirkt mit seinen drei Rängen welche um eine Laufbahn geschwungen sind sehr mächtig und richtig beeindruckend. Richtig voll war das Stadion zu Beginn noch nicht, aber wie es in Frankreich halt so ist, kommen viele erst kurz vor knapp und daher zu spät im Stadion an. Aber bis zur 20. Spielminute war das Stadion proppenvoll, am Ende vermeldete man 75.000, ausverkauft.

„Los ging es um 21:00 Uhr und die DFB-Elf legte ein super Spiel hin und gewann das Match trotz Rückstandes noch verdient mit 2:1. Damit gewann Deutschland das erste mal seit dem 17. März 1935 auswärts gegen Frankreich, was für ein historischer Abend“ – Das ist das was ich von anderen Deutschlandfans mitbekommen habe und wie es die Medien gesehen haben. Es ich manchmal faszinierend wie unterschiedlich die Sichtweisen auf ein Spiel sein können. Während wie bereits erwähnt alle voll des Lobes für Jogis Team waren, fanden meine Mitfahrer und ich das Spiel langweilig und schlecht. Die ersten 25. Minuten waren so langweilig das wir uns mehr für die zahlreichen Versuche französischer Fans eine LAOLA-Welle zu starten interessierten (was dann irgendwann auch mal klappte). Nach einer guten halben Stunde wurde das Spiel etwas besser. Allerdings merkte man einfach, dass sich kein Spieler verletzten wollte daher war das Spiel relativ körperlos. Der Sieg für die DFB-Elf geht am Ende auf jeden Fall in Ordnung, besser war unsere Nationalelf auf jeden Fall. Dass es sich dabei um einen historischen Sieg handelte erfuhr ich erst am nächsten Tag als ich beim Mittagessen am Triumphbogen kurz im Internet stöberte. Ein etwas stolzer Moment war, als kurz vor Schluss Lars Bender für irgendeinen Roten eingewechselt wurde, so hatte ich auch mein Stück „Sechzig München“ in Paris.


Ja die Stimmung, Sie war die größte Enttäuschung überhaupt. Ich hab mich seit Wochen auf eine richtige Hammergeile Stimmung im Stade de France gefreut. Aber daraus wurde mal gar nichts. Es ging schon bei der Nationalhymne los. Ich erwartete eigentlich das alle Franzosen im Stadion in brünstig mitsingen, aber ich hörte mehr den Armeechor als die Fans. Auch der Support war sehr sporadisch. Nur ab und an ertönte das bekannte „Allez, le Bleu“ das war´s aber auch. Irgendwie ist es schwer bei den Franzosen überhaupt von Fankultur zu sprechen.FRAGER4 Ich glaube regelmäßige Stadiongänger waren die wenigsten Zuschauer. Viele Jugendgruppen und Eventis, wie bei Heimspielen unserer Nationalelf auch. Aber gut ich bin selber schuld. Ich habe aufgrund meiner TV-Erfahrungen mit dem Stade de France die Messlatte sehr hoch gelegt und jetzt wenn ich so nachdenke fällt mir schnell ein wo der Fehler liegt! Wann hatten wir in Deutschland schon TV-Erfahrung mit der Équipe Tricolore gemacht? Natürlich bei der WM vor 15 Jahren. Und klar, bei einer WM im eigenen Land ist die Euphorie und damit die Stimmung gigantisch. Auch im deutschen Fanblock war die Stimmung erbärmlich bis nicht vorhanden. Ein bisschen „Hurra hurra die Deutschen die sind da“, hier und da mal „Schlaaand, Deutschlaaaand“ und zweimal „Mexico“ mehr war es nicht. Dazu kommt, dass wenn mal supportet wurde nur ein Bruchteil des Sektors mitmachte. Bei den Toren war die Stimmung natürlich am besten, was mich schon so einem sarkastischen „Sing when your winning“ veranlasste. Vielleicht meint jetzt jemand, ich habe nur eine negative Sichtweise, könnte sein! Es war arschkalt, man war hundemüde, hatte Hunger und Durst, das trübt einem die Laune schon etwas. Nach dem Spiel hatten wir noch gute 10-15 Minuten Blocksperre, anschließend machten wir uns auf zur S-Bahn. Das Abfertigen der Zuschauer ging überraschend schnell, so war man zügig wieder in der Innenstadt und konnte sich dem Nachtprogramm widmen.

FRAGER5Auch wenn ich von ein paar Punkten etwas enttäuscht war, ist das Fazit trotzdem Positiv. Es war einfach ein geiles Erlebnis und endlich konnte ich den Ground „Stade de France“ abhaken und wieder mal ein bisschen Paris erleben. Das ist auch das einzige was mich an der Nationalmannschaft reizt! Stadion, Stadt, Land und Leute. Das Team selber kommt für mich erst an zweiter Stelle. Ich bin zwar Fan der Nationalmannschaft, aber Ihr jetzt aus Liebe hinterherzufahren, dass kommt für mich nicht in Frage, dass gibt es nur für Sechzig. Ansonsten freue ich mich schon auf meinen nächsten Besuch in Frankreich, egal ober Liga oder Pokal, es gibt viel zu sehen.

Dienstag, 05 Februar 2013 12:48

Die Ultras GE verlassen Fan-Club Verband

geschrieben von

ultras geEin Fan-Club Verband, als Fanvertretung gegenüber dem Verein gedacht, sollte ja eigentlich die Meinung der in ihm organisierten Fans vertreten. Zumindest sollte man das meinen. Die Ultras GE sind nun aus dem Schalker Fan-Club Verband ausgetreten. In Ihrem Statement zum Ausstieg geben sie der Fanvertretung kein gutes Zeugnis. Die Verantwortlichen des Fanverbands vertreten nach Meinung der Ultras GE nicht mehr die Meinung der Fanclubs sondern in kritischen Themen die Argumente des S04 Vorstands. Die Ultras GE ziehen daraus nun die Konsequenzen. Bei der aktuellen Stimmungslage auf Schalke möglicherweise nicht die einzige Gruppe die sich diesen Schritt überlegt.

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