Mi26Apr2017

Back Aktuelle Seite: Fankurve Auf der Tribüne Stellungnahmen

1212Mit 3:1 hat der BVB gestern sein letztes Hinrundenspiel in Hoffenheim gewonnen. Doch zum Feiern war dem größten Teil der schwarzgelben Anhängerschaft nicht zumute. Aufgrund des vier Tage zuvor verabschiedeten DFL-Sicherheitskonzeptes begleiteten die Schlachtenbummler das Gastspiel ihrer Borussia mit fast durchgehendem Schweigen - eine fast schon gespenstige Atmosphäre! Dies führte jedoch nicht nur unter den Fans selbst zu - teilweise hitzigen - Diskussionen über Sinn und Unsinn des Protestes; auch die Mannschaft zeigte sich irritiert, allen voran Marco Reus und Roman Weidenfeller. Damit der Protest beim Pokalspiel am Mittwoch nun allen bekannt und ein gesundes Maß zwischen Protest und Support gefunden wird, meldete sich jetzt Jan-Henrik Gruszecki zu Wort, der Dortmunder Sprecher des Bündnisses "12:12". FANKULTUR.com veröffentlicht den Wortlaut des offenen Briefes an die Dortmunder Fanszene an dieser Stelle:

Donnerstag, 13 Dezember 2012 17:00

Westkurve in Kaiserslautern will schweigen

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1212Das Ergebnis der gestrigen Abstimmung hat unterschiedliche Reaktionen hervor gerufen. Während DFL, Vereine, Politik und Polizei die fast geschlossene Zustimmung begrüßen sind viel Fans frustriert, enttäuscht und empört. Dabei sind es nicht nur die Inhalte der 16 Anträge, von denen einige strittige Formulierungen vor der Abstimmung nochmals angepasst wurden (mehr im Detail), sondern auch die Tatsache, dass der eigenen Vereine bei Anträgen entgegen der Absprache seine Zustimmug gegeben hat, sauer auf. Viele Fans fragen sich, wie es nun weiter geht. Protest, Resignation, Fankultur tot?

Als erste Fanszene hat Kaiserslautern reagiert. Die Fanvertretung teilt auf ihrer Webseite mit, das man beim kommenden Heimspiel 90 Minuten auf Stimmung verzichtet. Der Boykott wird von vielen Fanclubs sowie den Ultra-Gruppierungen auf der Westkurve mitgetragen. Trotzdem sind in ersten Reaktionen nicht alle damit einverstanden.

fananwaelteAm Mittwoch wird die DFL Mitgliederversammlung über die umstrittenen Anträge aus dem Konzeptpapier "Sicheres Stadionerlebnis" abstimmen. Von der Politik wird von DFL und Vereinen ein deutliches Signal erwartet und in den Vergangenen Tagen auch durch die ein ordere andere Forderung und Ideen von Seiten der Innenministern nachgelegt. Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte hat dazu nun Stellung genommen und als "puren Populismus" bezeichnet.

 

 

schalke sicherheitspapierIn sechs Tage werden die Vertreter der 36 Profi-Vereine aus 1. und 2. Bundesliga in der DFL Vollversammlung über die Anträge zur Stadionsicherheit abstimmen. Seit nunmehr zwei Spieltagen wird daher in breiter Form von der aktiven Fanszene der Protest "12:12 - Ohne Stimme, keine Stimmung" durchgezogen. Eindrucksvoll wird demonstriert, welche Auswirkungen eine Beschneidung von Fankultur in der Kurve auf das Gesamterlebnis Fußball haben kann. Was fanunfreundliche Auflagen und Sicherheitsbestimmungen In der Praxis bedeuten, konnte man nicht zuletzt gestern beim Championsleague-Spiel in München beobachten. Die seit dieser Saison angewendete Zugangsbeschränkung in der Südkruve führte in den drei europäischen Heimspielen des FC Bayern zu allem, bloss keinen berauschenden, stimmungsvollen Europapokal-Nächten in dern Münchner Arena. Und das trotz zuletzt deutlicher Siege gegen Lille und Baryssau. Ganz ohne Protest war auch hier die Botschaft eindeutig.

Samstag, 01 Dezember 2012 22:53

Nach Spruchband-Verbot - Ultras GE 90 Minuten ohne Support

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spruchband-s04Der Verein FC Schalke 04 hat im Nachgang zu den Vorfällen beim letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt "einige organisatorische und sicherheitsrelevante Regelungen" angekündigt. Aufgrund der Protest-Aktion der Fangruppierung Hugos, müssen auf Schalke alle Banner ab sofort vorab angemeldet werden. Der Verein nimmt diese Anordnung offensichtlich sehr ernst, was die Ultras Gelsenkirchen veranlasst hat keinen koordinierten Support beim Heimspiel gegen Gladbach zu organisieren. In der Stellungnahme kündigt man außerdem an, Gespräche mit der Vereinsführung über das Thema führen zu wollen.

Montag, 26 November 2012 10:34

Chosen Few mit Statement

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hsv pyro 1Die Ultras-Gruppe Chosen Few hat ein Statement zu den Vorfällen am Freitag in Düsseldorf veröffentlicht. In der Stellungnahme heißt es, man sei über das Ausmaß diese missglückten Pyro-Aktion schockiert und gibt zu verstehen das Pyro so nicht funktionieren könne. Die Chosen Few hatte zu Beginn des Spiels im Gästeblock Pyro gezündet und dabei ein Spruchband sowie Zaunfahnen versehentlich in Brand gesteckt.

greuther fuerthDie Wellen schlagen hoch im Frankenland. Nach dem Duell des Glubbs gegen die Bayern aus München steht nun das Spiel gegen den Nachbarn aus Fürth auf dem Programm. Und schon im Vorfeld geht es hoch her. Die Nürnberger Fanszene fühlt sich dabei aus Fürth mit Repressionen überhäuft und geht mit dem Choreo-Verbot von Greuther Fürth sowie der Allgemeinverfügung der Stadt Fürth hart ins Gericht. 

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