Sa24Jun2017

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Donnerstag, 19 Mai 2016 15:01

Letztens in Meppen

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Regionalliga Nord, 33.Spieltag

Über Pfingsten soll das Wetter schlechter werden. Da gilt es, den letzten warmen Tag zu nutzen. Wenn man dann noch feststellt, daß Meppen nur eine Zugstunde weit weg ist und der dortige SV 1912 ein Heimspiel gegen Lübeck hat, ist die Freitagnachmittagsplanung relativ schnell abgeschlossen. Also: Eine Stunde Zug, Viertelstündchen laufen, und da ist sie, die Hänsch-Arena, bzw. da ist es, das Emslandstadion.

Donnerstag, 31 März 2016 10:35

Fankongress 2016 - Das Fazit

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Am Samstag, den 26. März 2016, fand der Fankongreß 2016 in Hannover statt. Hier das Fazit von Unsere Kurve und ProFans:

Sonntag, 30 August 2015 09:17

Benfica - Mit Händen, ohne Klatschpappen

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'SLB, SLB, SLBee, SLBeee'. Oder auch "Sport Lisboa e Benfica". Zu Deutsch: Benfica Lissabon. Am Samstag war ich dort nämlich als "Eventfan" unterwegs. Und da es das erste mal außerhalb Deutschlands für mich war habe ich alles genau unter die Lupe genommen.

Freitag, 10 April 2015 20:04

Stellungnahme des Münchner Fanprojektes zum Amateurderby

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Zum Münchner Amateurderby am 6.4.2015 und den damit einhergehenden medialen sowie politischen Entwicklungen nimmt das Fanprojekt München wie folgt Stellung:

Montag, 30 März 2015 18:57

Herne, Herne, Sonne Mond und Sterne

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Wann immer jemand vom „Erlebnis VIP-Loge“ erzählt... Wann immer jemand stolz seinen „Fanclub Nationalmannschaft“-Ausweis präsentiert...Wann immer jemand damit prahlt, Karten für ein stark nachgefragtes FußballEVENT ergattert zu haben...Wann immer jemand die aktuellen Sportblöd-Gerüchte zur Champions League in Endlosschleife referiert oder sonstwie in der Raucherpause fußballbezogen klugscheißt... ... Dann gibt es ein perfektes Gegengift: Den Kehlkopf auf Grölstimme umprogrammieren und „Häääanöö! Häääanöö!“ (transl. „Herne! Herne!“) röhren und man hat gleichermaßen seinen erzieherischen und kulturbotschaftenden Auftrag erfüllt. Falls dann wer fragt, nehme man ihn mit dorthin, wo das kehlige „Häääanöö! Häääanöö!“ zu Hause ist.

Football Supporters Europe veröffentlicht folgende Stellungnahme zu Gesprächsrunden über kollektive Strafen:

 

Am 16. März fand das jährliche Treffen des FSE Komitees mit der UEFA statt, an dem auch unsere Partner Supporters Direct Europe und Centre for Access to Football in Europe (CAFE) teilnahmen. Während hinsichtlich des Problems elektronischer/personalisierter Tickets genauso wie bei Reiserestriktionen Fortschritte erzielt werden konnten und sogar ein gemeinsames Vorgehen diskutiert wurde, und auch hinsichtlich anderer Agendapunkte ein eher positives Fazit gezogen werden kann, müssen wir leider festhalten, dass die UEFA sich hinsichtlich der Kollektivbestrafung von Fans weiterhin kein Stück bewegt.

 

Das FSE Komitee vermisst von der UEFA noch immer ein grundlegendes Zeichen des Verständnisses dafür, dass eine Bestrafung von Fans, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, sowohl unangemessen ist als auch rechtsstaatlichen Grundsätzen widerspricht. Sie ist somit kontraproduktiv für das Ziel, Fans zum wichtigen Kampf gegen Rassismus zu motivieren.

Daran änderten auch die absolut berechtigten Beschwerden der Fangruppen von Bayern, Manchester City und Nordirland nichts, die FSE-Komitee-Mitglieder anlässlich des Treffens vorgetragen haben. Diese beziehen sich insbesondere auf die Fans gegnerischer Vereine, die für das verurteilenswerte Verhalten einiger Weniger in einem anderen Verein mit einem Spiel vor leeren Rängen bestraft werden und bis heute nicht einmal für ihre bereits getätigten Ausgaben für Anreise, Tickets und gegebenenfalls Unterkünfte entschädigt wurden. Die UEFA tritt mit ihren Maßnahmen also gerade diejenigen mit Füßen, die an dem sanktionierten Vorfall gänzlich unbeteiligt sind und/oder sich als Fans sogar aktiv gegen Diskriminierung einsetzen.

Die bei der UEFA vorherrschende Meinung, dass sich das System dieser Kollektivbestrafung bewährt habe, ist für das FSE Komitee daher nicht nachvollziehbar. Dass dem nicht so ist, zeigt nicht nur die Tatsache, dass einige Clubs wiederholt wegen des rassistischen Verhaltens ihrer Fans bestraft wurden sondern auch die europaweiten Proteste der Kampagne „#Respect Fans“, an welcher sich bis heute große nicht-rassistische Fangruppen von über 15 Vereinen aus den europäischen Club-Wettbewerben beteiligt haben. Dies führt deutlich vor Augen, dass die Straflogik der UEFA in essentiellen Punkten als nicht nachhaltig, falsch und ungerecht bewertet werden muss. Das FSE-Komitee unterstützt diese Proteste ausdrücklich und ruft Fans dazu auf, weiterhin die Missstände bei der Sanktionierung von Fans, die sich nichts zuschulden haben kommen lassen, anzuprangern und diese Proteste sogar gegebenenfalls zu intensivieren.

Wir appellieren an die UEFA, bei diesem zentralen Thema unbedingt auf die Fans zuzugehen, da wir ansonsten die Gefahr einer fortgesetzten Radikalisierung der Fans als Reaktion auf ihre aktuelle Position befürchten. 

Dies kann in niemandes Interesse sein. Trotz unserer großen Enttäuschung über den Ausgang des Treffens, ist FSE daher auch weiterhin zu Gesprächen mit der UEFA bereit. Es wäre ein wichtiges Zeichen einer positiven Partnerschaft, wenn die UEFA einen Schritt auf die nicht-rassistischen Fans  zu zu gehen, mit der ehrlichen Absicht, die gegenwärtigen Ungerechtigkeiten im System beseitigen zu wollen.

Das FSE Komitee

Kevin Miles (England), Victoria Dominguez Almela (Spanien), Tine Hundahl Jensen (Dänemark), Dirk Vos (Belgien), Riccardo Bertolin (Italien), Başar Yarimoglu (Türkei), Martin Endemann (Deutschland), Thomas Gassler (Leiter FSE Fans Embassies), Goran Grosman (Leiter FSE Anti-Discrimination) & Daniela Wurbs (FSE-Koordination / Geschäftsleitung)

Quelle: Football Supporters Europe

 

Zur öffentlichen Darstellung und Reaktion auf das BGH-Urteil zur Frage der Einordnung von sogenannten Hooligan-Gruppierungen als kriminelle Vereinigungen äußert sich die AG Fananwälte wie folgt:

"Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte kritisiert die Kommentierung der Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 22.01.2015, 3 StR 233/14, zur Frage der Einordnung von sogenannten Hooligan-Gruppierungen als krimineller Vereinigung. Ohne die schriftlichen Urteilsgründe abzuwarten, wurden nach Bekanntwerden der Entscheidung angeblich erweiterte polizeiliche Befugnisse insbesondere von Seiten der Polizeigewerkschaften begrüßt. Insbesondere wurde suggeriert, der BGH habe die „kriminelle Vereinigung“ begrifflich erweitert.

Dies ist jedoch nicht zutreffend. Der Bundesgerichtshof nimmt mit seiner Entscheidung keine Erweiterung des Begriffs der kriminellen Vereinigung vor, sondern hält seine ständige Rechtsprechung aufrecht. Eine Ausdehnung des Begriffs der kriminellen Vereinigung beispielsweise auf Ultrafangruppen lässt sich durch das Urteil des Bundesgerichtshofs gerade nicht begründen.

Nach der Rechtsprechung des BGH setzt eine kriminelle Vereinigung voraus, dass Ziel und Zweck einer Personenvereinigung die Begehung von Straftaten ist, wobei sich – als wesentliches Abgrenzungsmerkmal zu nichtkriminellen Vereinigungen – die Gruppenmitglieder unter Zurückstellung ihrer individuellen Einzelmeinung der Willensbildung der Organisation und diesem Ziel unterwerfen.

Dies ist bei Ultrafan-Gruppierungen nicht der Fall. Die Mehrheit der Mitglieder von Ultrafan-Gruppierungen verfolgt das Ziel, die jeweilige Fußballmannschaft zu unterstützen und stellt das verbindende Fußballerlebnis in den Vordergrund. Das Begehen von Straftaten ist nicht das gemeinsame Ziel, was bereits aus der Heterogenität der Zusammensetzung folgt. Das Urteil des BGH stellt eine reine Einzelfallentscheidung dar und betrifft nicht die Ultrafan-Gruppierungen.

Soweit einige Medienäußerungen von Polizeigewerkschaften darauf hindeuten, das Urteil zum Anlass nehmen zu wollen, Fußballfans oder Gruppierungen zum Gegenstand von Ermittlungsverfahren oder Überwachungsmaßnahmen zu machen, weist die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte dies als Populismus zurück und erinnert daran, dass erkennbar Unschuldige von Gesetzes wegen nicht verfolgt werden dürfen, § 344 StGB.

Pressemitteilung der AG Fananwälte: PM 12.03.2015-2
Entscheidung des Bundesgerichtshofs"

Quelle: http://www.fananwaelte.de/?p=261

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