Punktgewinn an der Donau!
geschrieben von Phillip Rapp in Giesinger TagebuchRemiskönige das war auch der einzige Titel den die Löwen vor der Winterpause verbuchen konnten. Auch in den letzten drei Spielen vor der Winterpause holten die Löwen drei Unentschieden am Stück. Das erste Adventsunentschieden gab es in Aalen am 17. Spieltag, wo 1500 Löwenfans im Aalener Waldstadion bei einem 1:1 eine sehr dürfte Leistung bekommen hatten. Einziges sportliches Highlight war Bobby Woods erster Bundesligatreffer. Ansonsten war es eine sehr bescheidene Fahrt, vor allem was unsere Fans betrifft, aber auf die Probleme in unserer Szene gehe ich irgendwann nochmal genauer ein.
Am zweiten Advent stand am ersten Spieltag der Rückrunde ein altbayerisches Derby auf dem Programm. Sechzig war zu Gast in der Oberpfalz beim Aufsteiger Jahn Regensburg. Das Stadion war mit 12.500 Zuschauern ausverkauft, wobei das Gästekontingent bereits im Vorfeld total überbucht war. Dabei hatte uns der Jahn mit gut 3500 Karten eh weit mehr Tickets zur Verfügung gestellt als uns eigentlich zustehen. Viele Löwenfans deckten sich dann halt über die offiziellen Vorverkaufsstellen des Jahn ein, welche sich auf Ostoberbayern, Niederbayern und die Oberpfalz verteilten, alles Gegenden in denen überall massig Löwenfans leben. Bezeichnender Weise war der letzte Block der ausverkauft war die Gerade der auf der der harte Kern der Regensburger Szene steht. Aber gut die Regensburger Fanszene ist halt eine kleine. Die meisten Fußballbegeisterten aus dem Raum Regensburg drücken den Münchner Vereinen oder zum Teil auch schon dem Club die Daumen und schauen sich aus Lokalpatriotismus halt ab und an mal ein Spiel vom Jahn an. Selbst ich bin in der dritten Liga ab und an zum Jahn gefahren. Ich muss ehrlich sagen bisher hab ich mit dem Jahn kein Problem und finde Ihn auf seine Art und Weise auch sympathisch. Vor allem hat er momentan eines der schönsten Stadien der zweiten Liga. Ein Altbau und keine langweilige moderne 08/15 Arena. Leider wird aber auch das alte Jahnstadion bald der Vergangenheit angehören. Der Stadionneubau ist beschlossene Sache und das natürlich wie überall am Allerwertesten der Welt.
Ein paar hundert Löwenfans incl. der aktiven Fanszene machten sich mit einem von der Bahn zur Verfügung gestellten Entlastungszug auf den Weg in die Domstadt. Von dort ging es im Corteo zum Jahnstadion. Ich persönlich fuhr mit ein paar Löwenfans einen Zug später an die Donau und suchte noch ein bisschen die Altstadt auf. Zunächst noch auf einen Glühwein auf dem Christkindlmarkt bevor wir noch eine bekannte Regensburger Großgaststätte aufsuchten. Am Stadion selber gab es beim Einlass teilweise etwas Chaotische Zustände, Wartezeiten von fast einer Stunde soll es gegeben haben. Die Gästekurve war hoffnungslos überfüllt sogar auf den Dächern der Kioske standen einige Fans. Da ich das Jahnstadion incl. Gästeblock gut kenne und sowas von vorne rein klar war, hab ich mir ausnahmsweise mal Sitzplatzkarten auf der Haupttribüne bestellt. Der Einlass ging hier sehr fix und so war ich pünktlich zum Anstoß im Stadion, wo sich insgesamt ca. 6000 Löwenfans einfanden. Der einzige Sektor im ganzen Stadion der nicht gemischt war, war die Gästekurve, ansonsten war jeder Block mit Fans aus beiden Lagern bestückt auch die heimische Gerade Block H. Krawalle oder sonstige Auswüchse der Gewalt gab es wegen der Fanmischung nicht. Ich erwähne das nur weil die allgemeingeBILDete Öffentlichkeit ja immer nur von Ärger ausgeht wenn Fans zweier Vereine aufeinander treffen.
Zu Spielbeginn schwiegen beide Kurven, 12:12, ist ja klar. Dann legten die Kurven aber los, wobei bei uns wie schon in Aalen kräftig gezündelt wurde. Der Support bei den Gastgebern war für Ihre Möglichkeiten recht anständig das muss man einfach anerkennen. Bei uns zog leider nur die halbe Kurve mit, der Rest hüllte sich die meiste Zeit in
Schweigen. Da waren wieder viele von der Fraktion „ich fahr einmal im Jahr auswärts weil es um die Ecke ist und krieg dann mein Maul nicht auf“. Sowas regt mich extrem auf, dabei hätte man einen echten Hexenkessel aus dem guten alten Jahnstadion machen können. Die Löwenfans in meinem Block auf der Vortribüne hatten dagegen ganz andere Probleme. Rauchen war dort verboten, was aber zunächst keiner wusste. Es stand nicht am Eingang, es stand nicht auf dem Ticket nur auf den Dachpfeilern waren ein paar Aufkleber, die man aber auch nur sah wenn man sich intensiv mit den Pfeilern beschäftigte. Da dies aber keiner tat, kam die ganze Zeit ein Gschaftlhuber von Oberordner daher und machte jeden darauf aufmerksam und warf sich bei Wiederholung mündlich raus. Da der Oberordner permanent in der Sicht von Fans stand fingen auch die ohne Rauchbedürfnis das Meckern an und auch diesen drohte er mit Rauswurf. Als Ihm dann von einem Fan hinter mir nur ein „Schleich di du Depp“ entgegengesetzt wurde war für diesen Fan nach Ansicht des Ordners der Tag im Stadion vorbei. „Sie haben jetzt Hausverbot, ich verweise Sie aus dem Stadion, kommen Sie bitte mit“ der Fan antwortete nur „schleich di“. Der Ordner meinte dann die Polizei holen zu müssen. Diese kam jedoch erst in der Halbzeit und wurde von der Gattin des Fans mit einem langen Vortrag bedient. Am Ende durfte er bleiben, er solle halt einfach nicht mehr „Du Depp“ sagen, auch wenn das in Bayern so üblich ist. Auch die Raucher die mit einem Hausverbot belegt wurden, durften bleiben, hier muss man die Beamten auch mal loben, dass Sie hier ausnahmsweise wirklich deeskalierend gewirkt haben.
Fußball wurde mehr oder weniger auch noch gespielt. Um das Spiel zu beschreiben, möchte ich hier den ehemaligen Kriminalbeamten Franz Münchinger zitieren: „Ein rechter Scheißdreck war´s, altmodisch bis provinziell war´s, des war´s“. Es war ein langweiliges lustloses gekicke. Das erste Tor fiel bezeichnenderweise auch noch durch einen Strafstoße, welchen die Oberpfälzer in der 57. Minute zugesprochen bekamen. Meine Hoffnungen, dass die Löwen jetzt endlich aufwachen würden erfüllten sich nicht. Man hatte zwar weiterhin mehr Ballbesitz aber gute Chancen gab es kaum welche. Erst in der 85. Minute gelang Sechzig durch Stoppelkamp der Ausgleich. Der Ausgleich war verdient keine Frage, es war halt ein typisches 0:0 Spiel in dem irgendwie zwei Tore gefallen sind. Meine Freude hielt sich auch sehr in Grenzen, ehrlich gesagt schimpfte ich auf die jubelnden Spieler. Weil stolz braucht man bei so einem Spiel nicht sein wenn man gerade mal mit ach und krach einen Punkt zustande bekommt.
Das war der zweite Advent, der Dritte folgt in ein paar Tagen! Einmal Löwe immer Löwen!
Qual und Erkenntnis – ein Epos in zwei Akten
geschrieben von Nadine Hampel in Bochum Blog
Da war sie schon wieder. Diese Ungläubigkeit. 4:0. Vier zu Null!!! Ein Sieg, der nicht nur ein Meilenstein, ein Hoffnungsschimmer war. Es ist kein zusammengestolperter Sieg, kein Arbeitssieg ála Grubenmetropole. Es war Kombination, Können, Schnelligkeit, Agilität, es war...Fußball. Und es war schön anzusehen.
Der SC Paderborn, der letzte Saison fast aufgestiegen wäre und gegen den der VfL in der Hinrunde im Paderborner Steckbau-Stadion mit 4:0 verlor, wurde einfach überrollt. Dieses Selbstbewusstsein, dass die Bochumer Mannschaft am heutigen Sonntag ausstrahlte, schien genau das zu sein, was die letzten Monate gefehlt hatte. Die Hinrunde der 2. Bundesliga hatte die Mannschaft auf Platz 16, dem Relegationsplatz nach unten beendet. Der erfahrene Fußballfan weiß: das hat nie eine Mannschaft aus der zweiten Liga geschafft, grundsätzlich steigt der Drittligist dann auf. Doch das letzte Spiel gegen Dresden und heute gegen Paderborn, da sah man wieder eine Mannschaft, eine Einheit. Und diese Einheit wollte siegen.
Warum das eine Qual ist? Oh, ist es eigentlich nicht. Angesichts des neuen DFL Sicherheitskonzepts allerdings scheint es, dass man sich dahingehend entscheiden muss. Ich würde diese Diskussion gern sein lassen, aber die gespaltene Atmosphäre im Stadion kann selbst ich nicht ignorieren.
Der oder die Anhänge jeder Mannschaft im deutschen Fußball scheint an diesem Tag ein eigenes Jubelkonzept zu haben. Still bis 12:12? Still ab 12:12? Ganz still? Ganz laut? Alles ist dabei. Wofür sich die Fans des VfL entschieden hatten, war nicht ganz klar. Die Ultras schienen zu schweigen, der Rest jubelte verhalten. Als man jedoch die unglaubliche Leistung des VfL sah, feierte das Publikum dann doch richtig. Naja, außer die Ultras. Denn die standen jetzt vor der Qual: der Verein spielt nach langem mal wieder richtig gut, macht den Gegner platt, 1:0, 2:0, 3:0...aber wer einmal angefangen hat zu schweigen, der muss das eben auch durchziehen. Und so versuchten es die meisten. Eine echte, selbst erschaffene Qual! Ob Paul Watzlawick genau das meinte?
Aber abgesehen davon gab es auch eine Erkenntnis. Wie ein selbst ernanntes Vögelchen zwitscherte, könnte es da eine dunkle Macht geben. Ist der VfL vielleicht der Maßstab zur Trainer-Entlassung? Ist „gegen den VfL verloren“ das Zeichen für eine dringende Veränderung? Und was haben die Illuminaten damit zu tun?
Ein kleiner Rückblick:
18.11.2012: der VfL besiegt Sandhausen mit 5:2 – 19.11.2012: SV Sandhausen entlässt Trainer Dais
08.12.2012: der VfL besiegt Dynamo Dresden mit 0:3 – Dynamo Dresden entlässt Trainer Loose
16.12.2012: Der VfL besiegt den SC Paderborn mit 4:0 – der Stuhl von Trainer Schmidt wackelt...waaaaackelt...na, seien wir fair. Warten wir mal auf morgen...
Hochgeschrieben und hochgekocht - Kommentar zur Sicherheitsdebatte im deutschen Fußball
geschrieben von Maximilian Randelshofer in Schwarz-Rot - FC IngolstadtIch habe mich bisher komplett aus der Sicherheitsdebatte im deutschen Fußball herausgehalten. Ich habe lange alles beobachtet und es lange aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Jetzt allerdings ist es Zeit für eine Meinungsäußerung.
Die Debatte kocht gerade über. Und die Frage ist: Wieso nur? Das Thema "Sicherheit" wurde in letzter Zeit hochgeschrieben und hochdiskutiert ohne Ende. Ich halte ja diese Debatte für eine kleine Farce. Die Politik wartete lange darauf eine gute Möglichkeit zu haben um die Vereine an den Kosten für die Polizeieinsätze zu beteiligen. Immer wieder wurde dieses Thema von Politik-Seite geäußert, doch immer wurde es abgeschmettert. Jetzt bot sich der Politik sich ein Sprachrohr; vor allem nachdem "Skandal-"Spiel in der Relegation Düsseldorf - Hertha BSC Berlin. Wo war hier Gewalt zu sein? Auch dieses Spiel war eine Farce. Die Hertha stellte sich als Opfer da. Obwohl die Hertha-Fans begannen Bengalos zu zünden und so einen Spielabbruch provozierten. Der Stürm der Düsseldorf-Fans war natürlich klar nicht angemessen. Aber letztlich waren sie nicht mehr im Zaun zu halten. Hier stellt sich die Frage, hätte man es nicht verhindern können? Hier zu unterstellen, es war ein gewaltmotivierter Akt der Fans, ist falsch.
Sicherheit ist wichtig, klar. Doch sie war nie in deutschen Stadien gefährdet. Zu keiner Zeit. Vorfälle bei denen Gewalt vorkommt, gibt es immer wieder. Erst nicht seit dieser oder letzter Saison. Leider werden hier allerdings wird hier die ganze Fan-Szene über den Kamm geschert. Es sind meistens Einzeltäter oder kleine Gruppen, die für Gewalt sorgen. Abgestraft wird allerdings die große Maße. So wie es eben im Leben ist. Jeder kennt es aus der Schule. Bauen zwei Schüler Mist, fährt die ganze Klasse nicht auf Klassenfahrt. Die Diskussion ist halb so brisant. Klar ist Gewalt ein Problem. Allerdings ist sie nicht in der ganzen Liga ein Problem. Sie war es noch nie und wäre auch nie eines geworden. Die Diskussion über die Beteiligung der Vereine, scheint berechtigt. Wer letztlich die Zeche halt, darüber Maße ich mir keine Beurteilung an.
Die Ganzkörperkontrollen so scheint es, werden gar nicht in diesen Sicherheitspapier auftauchen. Sonst wird sich nicht viel ändern. Mehr Dialog steht unter anderem auf der Agenda. Was wohl im Vorfeld auch nicht geschadet hätte. Die Gäste-Ticket-Kontingente sollen verkleinert werden können.
Auch hier stellt dich die Frage, mit welchem Sinn? In der zweiten Liga zum Beispiel nimmt nur die Hälfte der Vereine fast immer das komplette Kontingent in Anspruch. Vorteil: volle Stadien, gute Stimmung und natürlich Kohle. Krawallen gibt es selten. Warum die friedlichen Fans aussperren?
Diese Debatte geht zum größten Teil am Wirklichen vorbei. Weil zu wenig Dialog herrschte und sich gewisse Herren in dieser Debatte, über etwas sprechen über das sie keine Ahnung haben. An Amateurfußballplätzen solle eine rauer Ton herrschen zwischen Spielern und Schiedsrichter. Schiris sollen angefeindet werden von Zuschauern. Da muss ich leider sagen, das ist leider Alltag. Auch wenn es sich nicht gehört. Es ist leider Alltag. Gewalt hat nirgendwo etwas zu suchen, weder in U-Bahnen, beim Sport oder sonstwo. Es gibt keinen Grund für Gewalt. Und Gewalt sollte nicht toleriert werden. Sondern hat bestraft. Bestraft sollten diejenigen werden, die etwas Falsch gemacht haben und nicht die, die immer friedlich in der Kurve stehen und ihr Team anfeuern. Und dagegen helfen keine Begrenzungen von Ticket-Kontingenten oder ein überhöhtes Polizei-Aufgebot. Ich bin mir sicher, manch ein Polizei-Aufgebot könnte man sich wirklich sparen. Und damit auch Kosten.
Die deutsche Fankultur wird nicht sterben. In England sieht es anders aus. Da herrscht Stehplatzverbot, die Stimmung ist im Keller in den Stadien. Die Liga Deutschlands wird weltweit gelobt, für ihren tollen Fußball, ihre erschwinglichen Ticketpreise, spannende Spiele und für ihre Stimmung. Viele sagen, die deutsche sei die Beste der Welt, in vielerlei Hinsicht. Und darum sollten die Fans nicht als Problem dargestellt werden. Sind wir einfach mal froh über unsere Liga. Und hoffen das die Vereine ordentlich entscheiden morgen. Und das die Politik sich endlich wieder um das kümmert um das sie sich kümmern soll.
Distanzierung zu 12:12
geschrieben von Maximilian Randelshofer in Schwarz-Rot - FC IngolstadtDer Schwarz-Rot-Blog distanziert sich zur Protestaktion 12:12 der Fans von den ersten beiden Profi-Ligen. Die Proteste nach der Unterzeichnung des Papiers der DFL ist vollkommen überzogen. Das Papier sieht keine Beschneidung der Fanrechte vor. Ebenfalls wird die Fankultur in ihrer jetzigen Existenz gefährdet. Deswegen distanziert sich der Blog von den Protesten nach der Unterzeichnung des Papiers!
Heute ist Tag D-7. Ja, in 7 Tagen wird alles vorbei sein. Das kann man jetzt schlimm finden oder eben auch nicht. Man sollte allerdings doch schon einmal planen, wie man diesen tatsächlich NICHT legendären Tag (denn die Legende wird ja nicht weitergetragen, ist ja keiner mehr da) begeht. Aufs Dach setzen, nach Mexiko fliegen, ein Floß bauen, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die Maya haben uns gelehrt, dass nächste Woche die Welt untergeht. Warum mich das als Bloggerin des VfL Bochum überhaupt zum Schreiben bewegt? Ganz einfach...ich habe mir die sieben Prophezeiungen und die Geschichte des VfL mal angesehen und Folgendes festgestellt:
- „In der „Zeit ohne Zeit“ zwischen 1992 und 2012 wird sich ein Wandel ereignen, in welchem die Menschheit in einen Prozess einsteigen wird, der großes Lernen und Wandeln bezeichnen könnte.“
Der VfL Bochum startet 1992 seine große Karriere als Auf- und Absteiger. - „Die Veränderungen der Energien rund um die Erde, werden Verantwortung für erdinnere Vibrationen tragen, die Gehirnaktivitäten der Menschen und ihr Benehmen, ihre Gedanken und ihre Gefühle verwandeln.“
Die Motivation und der Kampfgeist des VfL reicht bis zur UEFA-Cup-Qualifikation 1997/98, dem emotionalen und fußballerischen Höhepunkt der Vereinsgeschichte. - Voraussicht auf die Wandlungen der globalen Temperaturen, welche Klimawandel ergeben.
Da kann selbst der VfL nichts machen – es wird warm und kalt – es geht auf und ab, ganze 11mal. - Durch das Energiegitter der Venus tauchen Sonnenflecken und Sonnenstürme auf.
Durch insgesamt 11 verschiedene Trainer seit der Jahrtausendwende tauchen Schwierigkeiten, Zwiespalte und Defizitstürme auf. - Die Angstsysteme werden sich selbst wandeln und die Menschheit wird sich darin selbst erkennen, um in diesem Prozess die Strukturen der Gesellschaft zu re-organisieren und den nächsten Schritt der Evolution einleiten.
Der VfL zieht in der Saison 2003/04 wieder in die UEFA-Cup-Quali ein. - Hier ist die Rede von einem Kometen der die Existenz menschlichen Lebens auf Erden bedrohen könnte.
Nach 5 Jahren Bundesliga kommt Komet Heiko Herrlich. Der VfL steigt ab und bleibt auch unter den nachfolgenden Trainern aufstiegslos. - Es ist vorherbestimmt, dass sich Grenzen öffnen, eine neue Ära von Transparenz und Licht beginnen wird und das Spiel der Unwahrheiten endet.
Na bitte! Achtelfinale DFB-Pokal aber die Hinrunde auf Platz 16 Der 2. Liga beendet. Zudem das neue DFL-Sicherheitskonzept...so viel Licht und Schatten kann kein Zufall sein!
Man sieht also: es kann nur stimmen! Heißt das nun, dass die Welt untergeht? Dass der VfL in die dritte Liga absteigt? Oder dass eine neue Zeit der absoluten Motivation und dem Bochumer Fußball in gleißendem Licht beginnt? Man wird es sehen....noch 7....
Sven Brux zum Antragspaket sicheres Stadion
geschrieben von Pusteblume in PusteblumeSven Brux der vom Fan zum Fanbeauftragten und später zum Sicherheitschef des Fc St. Pauli wurde, der eine vermittelnde deeskalierende Sicherheitsstrategie im Verein verfolgt äußert sich in der Frankfurter Rundschau zu seinen Bedenken wenn das Antragspaket sicheres stadion am 12. 12. 12 wirklich verabschiedet wird. Er kritisiert die fehlende Selbstreflexionsbereitschaft von Ultra Fangruppen und merkt an dass es wegen zahlreicher Schließungen von jugendzentren bald keinen ort mehr gib t an dem jugendliche Subkultur ausgelebt werden kann, Er habe das Gefühl der Stadionbesucher solle geltendem Recht angepasst werden.
Im Stadion war es, wie nirgens sonst, möglich eine Männliche ritualisierte Dominanz auszuleben. In einer verweiblichtlichten Welt, war das Stadion, einer der letzten Orte an denen man sich als "starkes Geschlecht", chauvinistischen Ritualen hingeben konnte. Nun war der Fc St Pauli stets ein Vorreiter in der Berücksichtigung und aktiven Beteiligung weiblicher Fans, die sich auch schon seit den 80 er Jahren in den Leitlinien des Vereins widerspiegeln (http://www.fcstpauli.com/home/verein/mitgliedschaft/leitlinien).
Die Frauenmannschaft des FC St Pauli hat sich jedoch trotzdem sehr stark ihren Platz im Verein erkämpfen müssen ( hierzu mehr in einem späteren Blogbeitrag zum Thema). Sven Brux mahnt den Dialog an, der durch ein zu stringentes Sicherheitspapier, zerstört werden könnte und zu trotzigem Verhalten bei jugendlichen Fans führen könnte.
Zum Artikel: http://www.faz.net/aktuell/sport/sicherheitsleiter-sven-brux-dann-haben-wir-das-problem-auf-der-strasse-11987025.html
Der SC Freiburg hat sich hingegen bereits heute entschieden,das Antragspaket sicheres Stadionerlebnis, in der 3. Version,am Mittwoch zu unterzeichnen.
Siehe auch: http://www.scfreiburg.com/teams/profis/meldungen/antragspaket-sicheres-stadion
Mehr zu Sven Brux und der Sicherheit am Millerntor http://fankultur.com/blog/pusteblume/item/887-fc-st-pauli
Die Pusteblume
Aua, St Pauli verliert das letzte Heimspiel und zerlegt den eigenen Rasen
geschrieben von Pusteblume in PusteblumeAm Morgen des 9.12. wurde nach einer Begehung des Platzes, im Millerntorstadion, vom Unparteiischen und der Platzkommission beschlossen, dass der Rasen und die Tribünen vom Schnee zu befreien sind, damit es eine Spielfreigabe für den Platz geben kann. In der Nacht waren in Hamburg 10 cm Neuschnee gefallen und der Platz lag genau wie die Tribünen,trotz Rasenheizung, unter einer Schneedecke. Der verein entschloss sich deshalb auf der Homepage und über Facebook die Fans aufzurufen sich zügig auf dem Weg ins Stadion zu machen, um zu helfen, den Platz und die Tribünen vom Schnee zu befreien. So war der Platz dann dank der Mithilfe der Fans, wärmerer Temperaturen und Regen rechtzeitig Schneefrei um das letzte Heimspel vor der Winterpause gegen Aue pünktlich anzupfeifen. Der Rasen war jedoch eine einzige Matschwüste und das Spiel wurde nicht nur zu einer Matschpartie, sondern auch zu einer 0:3 Heimklatsche gegen die Auer. Der Rasen war am Ende als solcher nicht mehr zu erkennen und wird wohl erneuert werden müssen. Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht aber dass ist im Ergebnis leider nicht abzulesen . Der Fc St Pauli dümpelt nun mit einer negativen Tordifferenz auf dem 12. Platz. Fabian Boll versuchte sich diesmal als Radiokommentator, anstatt als Torjäger zu brillieren.
Natürlich war es wieder einmal 12,12 min still im Stadion.
Bild vom eingeschneiten Stadion: http://www.fcstpauli.com/profis/news/1553
Die Pusteblume