Haue für Aue. So meine Hoffnung vor dem Spiel unseres FCK im Erzgebirge. Tatsächlich waren wir es, die Haue bekamen – und das zurecht. Auf dem Weg der Ursachenforschung erreichte mich ein Brief vom Fußballgott höchstpersönlich. Nun wir einiges klarer …
Betreff: Mentalität schlägt Talent
Sehr geehrte Lautern-Fans,
nur wenigen Vereinen sind die Gesetze des Fußballs so bekannt wie Euch. Alle Höhen und Tiefen des Fußballs habe ich Euch schon durchleiden lassen. Und ganz ehrlich: Bei keinem Verein macht es mir so viel Spaß.
Doch verzeiht mir: Am Montag war wieder so ein Tag, an dem Ihr es mit aller Härte spüren musstet. Mentalität schlägt Talent. Kaum ein Verein weiß das doch so gut wie Ihr: Die umgebogenen Spiele in der Nachspielzeit, die erkämpften Siege als Underdog. Was habe ich nicht alles für euch getan.
Die Tugenden des Fußballs verkörpern? Da ward Ihr doch sonst immer ganz vorne mit dabei: Leidenschaft, Kampfgeist, Einstellung, Mentalität. Und was sah ich da am Montag? Arroganz, Überheblichkeit, Zufriedenheit. Als Fußballgott ist es meine Aufgabe, solche Sachen zu bestrafen. Nicht der erste Denkzettel in dieser Saison, aber das merkt Ihr ja selber.
Ich würde euch gerne mal wieder belohnen, aber nicht so. Das ist nicht der FCK, den ich schon so oft zu Ruhm und Ehre verholfen habe.
Und nur noch nochmal, damit ihr es versteht: Die Einstellung, der Siegeswille, die Mentalität entscheidet darüber, wie viel euer Talent und die spielerischen Fähigkeiten wert sind. Mein Eindruck: Einigen von Euren Spielern ist das Best-of Video bei Youtube wichtiger, als die Ziele der Gemeinschaft.
Und wer meint, gegen einen dezimierten Abstiegskandidaten nur noch 60% geben zu müssen, der muss bestraft werden. Nichts anderes hattet ihr verdient. Blamage zur besten Sendezeit.
Ich hoffe ihr lernt daraus und ich verspreche euch: Wenn sich Besserung erkennen lässt, bekommt ihr eure Relegationsspiele gegen Hoffenheim. Und da kann ich mich heute schon festlegen: Das Ding mach ich euch so oder so klar.
Mit sportlichen Grüßen
Euer Fußballgott
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Einmal mit Profis oder wie es die Polizei schafft einen Normalo gegen sich aufzubringen
geschrieben von Johannes Meyer in AllgemeinHallo Zusammen,
leider wird meiner Meinung nach aktuell sehr viel Falsches zum Derby FC Bayern und 1. FC Nürnberg vom vergangenen Wochenende in den Medien berichtet. Aus diesem Grund habe ich mal meine Erlebnisse zusammengefasst und werde sie hier auch trotz der Gefahr von Repressalien veröffentlichen.
Dieser Text spiegelt meine Eindrücke gänzlich unverfälscht wieder. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Johannes Meyer, FCN Mitglied.
Die neue Fußballsprache
geschrieben von Jan-H. Grotevent in Rundumbeobachtungen++++ WICHTIGE MELDUNG ++++
Das Bundesministerium für Rundumbeobachtungen gibt bekannt:
Nachdem der VfL nach langer Durststrecke und mit Motivations-Urgestein und Bundesliga-Rettungsboje Peter Neururer am gestrigen Sonntag tatsächlich drei Punkte in Cottbus einfahren konnte, hat sich der Verein seinerseits ein paar nette Ideen einfallen lassen, um mehr Leute zu motivieren und für die nächsten drei Punkte ins Stadion zu holen.
Am kommenden Freitag sollen gegen St. Pauli die ersten drei Heimpunkte seit dem 16.12.12 (4:0 gegen Paderborn) an der Castroper Straße bleiben. Dafür braucht die Mannschaft nicht nur Kampf(schwein)geist und den nötigen Effet um die Kirsche auch ins Netz zu hauen, sondern auch ordentliche Unterstützung.
Die Aktion „Wir bleiben Drin – aber nur mit Dir“ hat daher viele Facetten, um möglichst viele Fans und Fußballbegeisterte ins Schmuckkästchen der Stadt zu holen. Zur Aktion gehören online versendbare Postkarten, die den Empfänger bei Erscheinen gegen St. Pauli auf ein Fiege einladen und die bei Abgabe auch noch an einer Verlosung für drei Dauerkarten teilnehmen. Außerdem gibt es Plakate und Postkarten, die den großen „Wir bleiben drin“ Stempel tragen. Mit genau diesen Plakaten und Postkarten machten sich motivierte Fans und Anhänger des VfL heute ins umliegende Gebiet um das Stadion, in die Innenstadt und in die Stadtteile auf, um selbige etwas blau-weiß zu gestalten und so möglichst viele für einen Stadionbesuch zu motivieren. Darüber freuten sich nicht nur viele Ladenbesitzer, auch Autofahrer und Fans waren begeistert.
Da man in letzter Zeit jeglichen Ideenreichtum beim Tabellen-15ten vermisste, sowohl auf dem Feld als auch drumherum, ist dies nun eine willkommene und hoffentlich auch fruchtbare Abwechslung, die endlich mal wieder die Nähe zu den Fans und zur Stadt zeigt. Die 20.000 sind das Ziel!!
Herzlich willkommen sind auch Fans aus der Umgebung, die den VfL gern als kleine dicke Schwester sehen (sie tut niemandem was und jeder hat etwas Mitleid ;) )
Ich hoffe wirklich, dass am Freitag nicht nur Peter die Jungs zum Sieg schreit! Also alle ab anne Castroper!

Wir bleiben drin!
Bis Freitag,
Eure Nadine
Düsseldorf schlägt Bremen, nicht...Oder fünf matches left und dann...?!
geschrieben von die Nena in ...nur damit es jeder weiß!
Und nun...? Ich war die letzten beiden Tage einfach leer und ich möchte eigentlich auch gar nicht großartig ausholen...Ich möchte vielmehr ein kleines bisschen von meinem Samstag berichten...Was mir passiert ist, wie ich mich fühle, was am Ende noch Glücksmomente waren...Es ist das eine, hier immerzu über Fortuna Düsseldorf zu schreiben...Aber es gibt auch das andere: die Nena im Kontext von Fortuna Düsseldorf und dennoch völlig losgelöst davon...Versteht das einer...?...Nein...?...Macht nichts, ich verstehe es selber nicht...Aber ich bin sicher, ihr werdet es spätestens dann verstehen, wenn ihr es gelesen habt...
Ich bin am Samstag in's Stadion aufgebrochen, fast in der 100%igen Gewissheit, dass wir gegen Bremen 3 Punkte einfahren werden...Und auf der anderen Seite gibt es dann doch das Wissen, dass die Fortuna die Punkte eher da einfährt, wo keiner damit rechnet...Also bin ich schon mit einem Punkt zufrieden, dennoch hat nach dem Spiel eine schier endlose Leere von mir Besitz ergriffen...
Mit einem Sieg zur Glückseligkeit?!
geschrieben von Philipp T. in Cannstatter Kurve
Wir schreiben den 17. April 1954: vom „Wunder von Bern“ ist die junge Bundesrepublik noch so weit entfernt wie der VfB aktuell vom Champions League Finale. Im Ludwigshafener Südweststadion steht der Verein für Bewegungsspiele vor 60.000 Zuschauern, unter ihnen Sepp Herberger, im Finale um den DFB-Pokal. Nach wenig spektakulären 90 Minuten geht es in die Verlängerung, wo der 19-jährige Erwin Waldner das entscheidende Tor zum 1:0 Sieg erzielt.
Der Weg in dieses Finale war indes nicht allzu ruhmreich: im Viertelfinale musste nach einem 1:1 gegen den SV Bergisch Gladbach ebenso ein Wiederholungsspiel herhalten, wie im Halbfinale gegen die TuS Neuendorf. Und auch in der aktuellen Pokalrunde 2012/13 würgte man sich mit Glanz und Gloria von einem Spiel zum Nächsten. Ein Wiederholungsspiel brauchte man freilich nicht, aber Anlass zu Höhenflügen gaben die (Rumpel-)Siege gegen St. Pauli, Köln und den VfL Bochum (allesamt zu Hause) nun auch nicht. Eine Parallele die Mut macht, vielleicht.
Turbine gegen Jena- oder wenn der Gegner die Tore einfach selbst schießt
geschrieben von Christin Heidmann in FrauengeschichtenNach der Niederlage in München und der Länderspielpause, durfte mal also gespannt sein, wie die Mannschaft auftreten würde. Schließlich sind Niederlage schon fast verboten, will man im nächsten Jahr wieder in der Champions League spielen.
