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Mittwoch, 23 September 2015 11:25

Another one bites the dust

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FCK FCN 20150922 - 2Es gab mal eine Zeit, da spielte ich dieses Lied meist, nachdem die gegnerischen Mannschaften auf dem Betze eins auf den Deckel bekamen und am Tag drauf ihre Trainer feuerten. So auch vor gut sieben Jahren, am 26. August 2008, einen Tag nach dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg, als Thomas van Heesen aufgrund der scheinbar schlechten Leistung beim Spiel gegen den 1. FCK tags zuvor, seinen Rücktritt erklärte. Heute nun muss ich es mal wieder spielen, da unser Trainer nach dem Auftritt gestern, gegen eben diesen 1. FC Nürnberg, ebenfalls seinen Rücktritt erklärte.
Was war geschehen? Wie konnte man den Trainer, der seit mehr als zwei Jahren an der Seitenlinie steht und dem man noch unmittelbar vor der JHV im November des vergangenen Jahres mit einer Vertragsverlängerung - die völlig ohne Not war - das Vertrauen ausgesprochen hatte, nach einem 0:3 gegen den 1. FC Nürnberg dazu drängen das Handtuch zu werfen?
Lag es daran, dass man einem Verein der seit 212 Tagen ohne Auswärtssieg war, das Leben und das Siegen so leicht machte? Lag es an der, seit dem Paderborn Spiel, vergifteten Stimmung zwischen Trainer, Mannschaft und Fans? Oder liegt das Übel vielleicht doch tiefer begraben?
Lag es doch an dem, in letzter Minute, versemmelten Aufstieg der vergangenen Saison? An dem lust- und blutleerem Spiel? An dem Ballrumgeschiebe? Woran auch immer es gelegen haben mag, mit dem Wechsel auf der Trainerposition wird sich wohl nicht allzu viel ändern, der Stachel der Vergangenheit sitzt viel zu tief. Nun wird, den “Gesetzen des Fußballs” folgend also der Cheftrainer gegen den Trainer der U23 ausgetauscht. Die Co-Trainer wohl in die U23 “verschoben”. Man munkelt, dass auch der Posten des Schutzschildes “Sportdirektor” wackelt. Was wird das alles bringen?

Sonntag, 13 September 2015 13:22

Arminia gegen den 1.FC Heidenheim

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 Rundumbeobachtungen DSC2015/16-VII

Mittwoch, 02 September 2015 21:41

Männer die auf Siege starren

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Wer die Filmparallele zieht: Nein, die Bochumer Spieler haben keine Psychotricks drauf. Sie können den Gegner nicht mit bloßem Anstarren ausschalten. Aber fast. Aber darum geht es auch nicht. Es geht um Willenskraft. Und um das Unglaubliche. Aber fangen wir vorne an.

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Der Pottler an sich ist ein Gewohnheitstier in freier Wildbahn. Freitags gibt’s Mett, Samstag 15.30 Uhr ist Fuppes, Montag geht’s wieder auf Maloche. Und am Anfang jeder Saison spielt der VfL gut. Ist oben. Gaaanz was anderes als letzte Saispon,jaja, ganz sicher. Der VfL kann Meister werden – wenn auch nicht sofort.

In den letzten Jahren war die Euphorie zu Beginn der Saison daher kaum zu halten. Dieses Mal steigen wir auf! Nach der Hälfte bzw. der Winterpause dann Na guuut...aber einstelliger Tabellenplatz, das klappt! Am Ende wähnte sich die blau-weiße Achterbahn nochmal kurz mit dem Abstiegskampf konfrontiert und pendelte sich dann so um den 12. Platz ein. Der Zonk lief winkend weiter und alles war eben wie immer. Wir sind beim Fuppes um uns aufzuregen und der VfL gibt uns, was wir brauchen.

Jetzt fängt es wieder ganz genauso an. Allerdings sieht man sich nach fünf Spieltagen mit voller Punkteausbeute noch immer an der Tabellenspitze. Es ist der erfolgreichste Saisonauftakt in der Vereinsgeschichte. Nicht nur das: es sind auch gute Spiele. Es ist schöner „schaut her, wie sind der VfL“- Fußball. Der Kader funktioniert, der Knipser knipst und trotz aller Befürchtungen gab es doch kein offizielles Abwerbe-Angebot für Simon T(o)erodde in Richtung Bundesliga.

Trotzdem ist etwas entscheidend anders. Also, außer dass alles funktioniert. Man ist...gelassen. Ein bisschen vosichtig sogar. Man starrt die Tabelle an....kippt sie um? Ist sie ein Psychotrick? Keiner druckt schonmal Aufstiegs-Shirts wie viele es in den letzten Jahren gefühlt getan haben.

Das klingt verhalten und im ersten Momrnt nicht gut – aber es ist pur. Es ist das ganz einfache und grundständige Genießen der momentanen Situation. So fühlt es sich jedenfalls an. Natürlich kann niemand zumindest den Gedanken abstellen, dass es die Saison sein könnte....DIE Saison....aber fürs erste genießen alle und überstürzen nicht. Vielleicht ist es genau das. Vielleicht ist die Person Hochstätter doch der mit der richtigen Methode. Verbeek als Trainer strahlt ebenfalls diese Ruhe aus.

Ich mochte Pedda. Denn Pedda war Pedda. Und all die Leute, die, als er am Montag im Stadion auftauchte, meinten sie würden ihn gleich persönlich wieder vor die Tür setzen, sollten mal überlegen was er doch alles irgendwann mal für den Verein getan hat. Aber Pedda sprach als Experte eines Sportsenders natürlich direkt vom Aufstieg. Von Hype. Es hat mir einen Stich versetzt als ich es sah. Und ich war nicht die einzige.

Die Atmosphäre am Montag im Ruhrstadion war pure Freude. Nicht, als sich die Leute fast um die letzten Tickets für die Ost gekloppt haben und Fans, die schon seit anno Tobak zum VfL kommen plötzlich das Nachsehen hatten, weil der VfL grad wieder in ist. Aber die proppevolle Ost und die, die dann auf die West ausweichen mussten, auf der sonst nur jemand sitzt, wenn man den Preis selbst bestimmen kann, das war wieder ein Anblick zum Korkenknallen. Macht aber keiner. Denn alle sind – und ich habe lange fürs richtige Wort überlegt – romantisiert.

Nicht falsch verstehen; das am Montag war kein gutes Spiel. Aber man hatte mehr Vertrauen. Das 2:0 fiel einfach nicht. Aber es sah auch nicht ständig nach dem 1:1 aus. Der Schiri hat das über ne ganze Weile ohne Farbkarton weggepfiffen. Aber man fühlte sich gar nicht so ungerecht behandelt wie sonst. Denn die Jungs waren trotzdem einfach besser. Pur besser.

Vielleicht kann der VfL am Ende die Zweite Liga anstarren und sie fällt einfach um. Fürs erste bleiben wir aber vorsichtig und genießen.

 

Eure Nadine

 

 

Sonntag, 30 August 2015 12:43

Arminia beim SC Paderborn 07

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Rundumbeobachtungen DSC2015/16-VI

Dienstag, 11 August 2015 19:40

DFB-Pokal in Rostock 2015

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DFB-Pokal 2015-FCHvsFCK - 1Es war mal wieder eine lange Tour im DFB Pokal. Ähnliche Entfernungen hatten Freiburg und Stuttgart. Nur dass wir, neben den knapp 800 Kilometern, auch noch Sonntag abends um 18:30 Uhr antreten dürfen und sich somit für zahlreiche Fans das Thema Auswärtsfahrt nach Rostock erledigt hatte, bekamen sie doch einfach keinen Urlaub an dem Montag. Zusätzlich gab es das Problem, dass in Rostock die Hanse-Sail stattfand was zu einer Hotelknappheit im Umkreis von ca. 50 Kilometer um die Hansestadt führte. Somit waren die Planungen für diese Fahrt, dank der grandiosen Fehlplanung der Herren im grauen Anzug aus Frankfurt, mal wieder extrem schwierig.

Es gab, bei den Gesprächen vor, während und nach dem Spiel deshalb immer die Fragen, wo man übernachte oder ob man gleich wieder zurück führe. Da ich nicht mehr zu der Hauruck-Fraktion gehöre und mir mein Leben doch etwas lieber ist als es auf der Autobahn an einem Brückenpfeiler enden zu lassen, entschloss ich mich, lieber den kurzen Weg zurück nach Hamburg anzugehen und erst Montag früh die endgültige Heimreise anzutreten. Von Businsassen erfuhren wir, dass sie Montag gegen viertel nach fünf in Kaiserslautern ankamen. Wie die armen Kerle, die an diesem Tag noch arbeiten mussten das Bruttoinlandsprodukt an diesem Tag in den Keller gerissen haben kann sich jeder vorstellen, der einmal eine solche Ochsentour mitgemacht hat. Wohl dem der Urlaub hatte.

Genau aus diesem unsäglichen Grund der unmöglichen Anstoßzeiten gab es auch in nahezu jedem Stadion der 32 Erstrundenspiele entsprechende Spruchbänder. Warum Freiburg an einem Sonntag um 14:00 in Hamburg, Kaiserslautern am Abend um 18:30 oder auch Mainz am Sonntag um 20:30 im über 600 Kilometer entfernten Cottbus antreten müssen bleibt wohl für immer das Geheimnis der DFB-Herren im Planungszirkel.