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Mittwoch, 08 August 2012 00:19

"Markenbotschafter" und ihre Botschaft

geschrieben von

markenbotschafterPaul Breitner, offizieller „Markenbotschafter“ des FC Bayern sorgte kürzlich für Schlagzeilen. Für „kindisch und lächerlich“ hält er die vermeintliche Tiefstapelei der - zumindest auf nationaler Ebene - aktuellen Nummer Eins des deutschen Fußballs - Borussia Dortmund.

„Markenbotschafter“ und ihre Botschaft. Welche Botschaft hat Herr Breitner im Sinne des FC Bayern? Eigentlich ist das: „Mia san Mia“ - das Leitbild des FC Bayern. Das Selbstverständnis, die unangefochtene Nummer Eins zu sein. Getreu dem Motto: „Mitleid bekommst du geschenkt, Neid musst du dir erarbeiten.“ Viele Sticheleien der Bayern deuten momentan darauf hin, dass sich der Klub aus dem Ruhrpott eine Menge Neid erarbeitet hat. So zumindest die versteckte Botschaft von Herrn Breitner.

Dienstag, 07 August 2012 00:31

Täglichh grüßt das Murmeltier

geschrieben von

hertha berlinHallo Herthafans,Fussballfans aus Deutschland!

Es ist schon 3 Tage her und immer noch schwirrt mir dieses Spiel im Kopf herum. Soll man enttäuscht sein weil man zwei Punkte verlor? Oder sollte man sich über das 2-2 freuen, weil Allagui gerade so das Unentschieden in der 88 Minute sicherte.

Die Mannschaft begann ordentlich, spielte sich viele Chancen heraus wie beim Testkick gegen Juventus, aber verpasste es wieder einmal diese zu nutzen. Oben drauf wurde ein klarer Handelfmeter von Herrn Aytekin nicht gegeben. Ohne Kommentar. Wie es auch in den letzten Monaten nutzten es die Gäste klar aus, nach einem Stellungsspiel von Schulz waren die Paderboner links durch, Pass nach innen und drin war das Ding. Das erste große Schweigen in der Kurve, die gerade nicht ihren besten Tag erwischt hatte aber immer vollgass gab um ihre Jungs auf dem Rasen nach vorne zu peitschen. Dann war auch schon wieder Halbzeit und man hörte auch wieder viele Berliner tuscheln und "nüscht" hat sich verändert. Was man vielleicht noch sagen sollte, Patrick Ebert wurde vor dem Spiel verabschiedet. Er spielte 14 Jahre bei Hertha BSC. Das Danke klemmen wir uns, die meisten werden wissen was in Nürnberg passiert ist, einfach nur gleichfalls, du ewiges Talent!!

Was gibt´s sonst noch zu sagen, Hertha machte dann den Ausgleich durch einen starken Schuss vom eingewechselten Samba- Brasilianer Ronny. Es kam wie es kommen musste nach einem angeblichen Foul von Roman Hubnik im Strafraum pfiff Aytekin Elfmeter. Also mal ganz ehrlich, wenn man dafür Elfmeter gibt, dann haben wie jeden Spieltag 100 Stück. Bums 1-2 Paderborn. Was soll man auch noch dazu sagen. Der DFB macht sich immer lächerlicher, ob es die Leute dort ganz oben sind oder die kleinen Schiedsrichter, ohne Worte. Da war aber noch jemand, Rooooooony ! Der einfach den nächsten Freistoß auf das Tor knallt, Kruse konnte ihn nur abwehren, da stand Allagui wo ein Stürmer stehen muss und haut ihn rein. Es keimte nochmal Hoffnung auf in der wiedererwachten Ostkurve aber sie blieb aus.

Fazit : Trotz Liga zwee alle zu Hertha BSC!

Dienstag, 07 August 2012 00:25

Fankultur Braunschweig - Wenn man selbst Teil der Choreo ist

geschrieben von

fankultur-freiheitMit einem breiten Grinsen schreibe diesmal nicht nur ich, sondern auch eine Löwin aus der Kurve, die zu den Stammkräften der Braunschweiger Stimmungs- Elite gehört. Die Fans, das ganze Umfeld und Team sind sehr erleichtert, das erste Heimspiel der Saison vor toller Kulisse mit drei Punkten belohnt zu haben. Braunschweiger Nächte können lang werden und so früh sich die Kölner schon am Samstag Abend in unserer City sehen ließen, um so länger feierten anschließend einige Löwen den Sieg gegen die Rhein-Metropole.

Da ja nicht nur Fußball- sondern auch Fanspirit um unseren heiligen Fußball-Tempel zelebriert und ernst genommen wird, war die Choreographie der Ultra-Cattiva´s BS und sicherlich ein Highlight in Sachen Fankultur – auch unter Beteiligung anderer Fans! Bilder dazu auf meiner Hompage.

Montag, 06 August 2012 00:38

Fortuna und die Superstars

geschrieben von

fortuna duesseldorfWie ein Teil der Fortuna-Fans in Sachen Andrey Voronin skeptisch ist.

Das Schöne an einer Veranstaltung wie diesem Fan-Blog ist, dass jeder Anhänger eines Vereins erfahren kann, was die Anhänger anderer Vereine bewegt. Und dass das oft genau dieselben Probleme und Situationen sind. So zeigt der Beitrag des Kollegen Robert Pohl aus Dresden, dass auch dort eine Diskussion zwischen den Immerschonfans und den Neulingen entbrannt ist – bei der Fortuna kennen wir das bereits seit dem Zweitligaaufstieg 2009. Die klügeren Menschen unter den Altanhängern freuen sich erst einmal über diesen wahnwitzigen Zulauf zur Fortuna: Bei 31.000 abgesetzten Dauerkarten für die Saison 2012/13 wurde der Vorverkauf abgeriegelt, es sollen bei jedem Spiel auch noch ein paar Karten in den freien Verkauf gehen; kürzlich meldete der Verein die irrwitzige Zahl von 17.200 Mitgliedern – vor zehn Jahren waren es nicht einmal 1.500, allein seit April kamen über 7.000 Neulinge dazu. Rot und Weiß sind plötzlich wieder präsent in der Stadt, und die Buben traben nicht mehr im FCB- oder BVB-Trikot über den Bolzplatz, sondern tragen stolz die Farben dieser schönsten Stadt am Rhein.

Aber – es gibt ja meistens ein Aber – was den Damen und Herren, die auch zu Auswärtsspielen in der Oberliga unterwegs waren, stinkt: Viele der neugeborenen oder wiedererweckten Fans haben null Ahnung davon, was sich seit 1997 beim Verein wirklich abgespielt hat. Und sind trotzdem sicher, zu Allem und Jedem eine Meinung haben zu können und äußern zu müssen. Das nervt. Genau wie die allgemeine Geschichtsvergessenheit dieser Republik. Vermutlich ist es woanders nicht anders, aber die neuen (von manchen bösartig als „Eventies“ bezeichnet) gehen oft so vor, als habe die Historie der Fortuna mit dem Tag ihres Vereinseintritts begonnen. Und treten die Geschichte, die Erfahrungen der anderen, die Vorlieben und Abneigungen, die liebgewonnenen Rituale, die Tausenden Anekdoten und Witze mit Füßen.

Man kann das sehr schön an den Reaktionen auf die Verpflichtung von Andrey Voronin vor ein paar Tagen ablesen. Da sind einerseits die Euphoriker. Die freuen sich wie Bolle, dass der Underdog der Bundesligasaison 2012/13 einen ukrainischen Nationalspieler verpflichten konnte, der wenige Woche zuvor noch bestens bei der EM gekickt hat. Da sind andererseits die Kenner der Fortuna-Geschichte der vergangenen zwanzig Jahre. Die begründen ihre Skepsis mit Namen: Igor Dobrovolski (97 bis 99), Sergej Juran (96 bis 97) und vor allem Darko Pančev (95 bis 96) - allesamt zu ihrer jeweiligen Zeit Weltstars, die extrem teuer gekauft und verköstigt wurden, dem Verein aber kaum Nutzen brachten. Letztlich waren es diese Verpflichtungen (hinzu kommen noch die Söldner Mill und Marin), die den Verein in die finanzielle Klemme brachten, aus der ihn das Geld vom Sportwelt-Kölmel rausholen sollte – eine Erblast, an der F95 heute noch knabbert, weil 30 Prozent aller Einnahmen aus TV-Geldern an diesen Geschäftsmann abgeführt werden müssen.

Mit großen Namen haben wir schlechte Erfahrungen. Deshalb begegneten gerade die Altfans dem lieben Andrey mit einiger Skepsis. Hinzu kommt seine Vergangenheit beim verhassten VfL BMG und dieser Hertha, die ihn manchem F95-Fan wenig sympathisch erscheinen lassen. Die vergessen gern, dass der junge Mann von 33 Jahren quasi Rheinländer ist, weil er schon mit 15 zum damaligen A-Jugend-Trainer der Borussia, einem gewissen Norbert Meier, kam, der ihn förderte und zum Profi beförderte. Und genau dieser Meier, den Voronin als väterlichen Freund bezeichnet, wird nun nach fast 15 Jahren wieder sein Coach sein. Das kann doch gar nicht schiefgehen.

pyro fakelEs ist wohl die längste und intensivste Debatte, die es seit vielen Jahren im Fußball gibt. Es geht um das Abbrennen von Pyrotechnik in deutschen Stadien und bei Partys auf der Straße (Beispiel: Meisterkorso Borussia Dortmund).

Ja, das Abbrennen von Pyrotechnik stellt eine Straftat dar, zumindest wenn es nach dem deutschen Gesetzgeber geht. Und auch die Vereine verbieten es durch die Hausordnung ausdrücklich, die man als Fan mit dem Kauf der Karte auch akzeptiert. Es ist gefährlich, Pyro-Befürworter sehen das vielleicht etwas anders oder haben den ultimativen Plan zur Hand, wie das Ganze ohne jegliche Gefährdung abläuft. Aber so wie Pyro derzeit verwendet wird, ist es sehr gefährlich und gehört meiner Ansicht nach auch bestraft. Auch die Grundlagen, die Pyro-Befürworter mitbringen, sind keine, auf die sich eine Debatte aufbauen lässt. Viele Befürworter posten auf Facebook oder in diversen Foren gerne mal aggressives Material, das Hooligans zeigt, die auf Polizisten eintreten. Warum sollten sich Vereinsvertreter mit solchen Fangruppierungen zusammensetzen, wenn die Produktivität durch Geschehnisse im Vorfeld bereits extrem leidet. Viele Befürworter von Pyrotechnik und auch die anständigen unter Ihnen sollten sich mal Gedanken machen, warum Debatten abgeblockt werden und dabei nicht immer die Schuld beim DFB oder anderen Gremien suchen, sondern auch mal vor der eigenen Haustür kehren.

Samstag, 04 August 2012 00:40

Eintracht Braunschweig-Blog startet auch

geschrieben von

eintracht braunschweigEs schreibt Euch ein Eintrachtler aus der Löwenstadt. Genauer beschrieben die Mutterstadt des Deutschen Fußballs, wobei jetzt viele die Stirn runzeln und mit dem Kopf schüttel. Tja, und diese unermessliche Fußball- Tradition, die erste Trikot-Werbung im Fußball und so viele andere Akzente die der Braunschweiger- Turn- und Sportverein schon setzte, hat mich dieses Jahr besonders getroffen. Eine Ehre jagte die nächste, indem ich dem Team als Künstler und Jahrzehnte langer Eintracht Braunschweig Fan ein Kunstwerk von mir schenken konnte und es den Weg in die Heiligen Katakomben unseres Tempels schaffte!

Freitag, 03 August 2012 00:00

Die Sommerpause ist zu Ende

geschrieben von

Vorbericht zu dem Spiel Hertha BSC Berlin gegen den SC Paderborn

hertha berlinLeider erwartet uns wieder ein schweres, aber spannendes Jahr in der 2. Bundesliga. Vereine wie Dresden, Braunschweig, St. Pauli oder Köln versprechen spannende Duelle auf dem Rasen, wie auch auf den Rängen. Natürlich gibt es aber auch die „kleinen“ Vereine wie Aue, Sandhausen, Regensburg oder Aalen, bei welchen wir unserer Hertha, mit genügend Auswärtsfahrern, eine Heimspielatmosphäre verschaffen können. Überstrahlt wird das Ganze vom Derby gegen den 1. FC Union. Dort gilt es sich für die bittere Heimniederlage aus der Saison 2010/11 zu revanchieren.„Fahne Pur – Fußball Pur!“

Unter diesem Motto wurde das Spielertrikot auf der letzten Mitgliederversammlung von Hertha B.S.C. vorgestellt.In der 120jährigen Geschichte unserer Hertha wurde das Logo leider schon öfter geändert. Das Aushängeschild unseres Vereins ist und bleibt die Herthafahne. Sie darf nicht umrahmt von einem Rundlogo und dem verwirrenden und doppelten Schriftzug „Hertha Berliner Sport Club Berlin“ sein. Unser Verein heißt: „Hertha, Berliner Sport-Club“ (Hertha B.S.C.)