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Mittwoch, 29 Januar 2014 11:10

Die Akte SZ - Zukunftsszenarien

geschrieben von

Endlich gibt’s Stoff, um das Winterloch zu füllen.
Simon Zoller "SZ" für 6 Millionen zum FC Fulham?
Erinnert ein wenig an das Trapp'sche, Ilicevic'csche, Lakic'cschcschecsche Dilemma.
FCK-Anhänger werden sich erinnern.

Also was tun? Ich habe ein paar – teils mehr oder wenige realistische – Zukunftsszenarien entworfen:

1. Wir verkaufen NICHT und steigen NICHT auf, ist das Geschrei groß.
Eintrittswahrscheinlichkeit: 35%

2. Wir verkaufen und steigen NICHT auf.
Eintrittswahrscheinlichkeit: 45%

3. Wir verkaufen und steigen auf.
Eintrittswahrscheinlichkeit: 25%

4. Wir verkaufen NICHT und steigen auf.
Eintrittswahrscheinlichkeit: 65%

5. Wir verkaufen NICHT – Simon Zoller erleidet eine mysteriöse Bauchmuskelzerrung und fällt für den Rest der Saison aus. Er wechselt am Ende der Saison für 500.000 € zum SC Freiburg. Das Gesamtpaket hat gestimmt.
Eintrittswahrscheinlichkeit: Neeee.

6. Wir verkaufen – zwischenzeitlich machen sich Gerüchte breit, das Geld solle in Miro investiert werden. Ein Insider berichtet, er habe seine Kinder schon in der Schule in Kusel angemeldet.
Eintrittswahrscheinlichkeit: 100%. Insider lügen nie.

7. Wir verkaufen – und holen als Ersatzmann einen israelischen Top-Stürmer. Das Wechselprozedere zieht sich allerdings über mehrere Monate. Am Ende wechselt er für 1,5 Mio. €, zwei Schafherden und einem Kamel zum FCK.
Eintrittswahrscheinlichkeit: 134% - laut einer offiziellen Meinung des ADAC.

8. Wir verkaufen NICHT – Simon Zoller schießt das entscheidende Tor zum Einzug in das DFB-Pokal Finale. Acht Millionen FCK-Fans machen sich auf den Weg nach Berlin.
Eintrittswahrscheinlichtkeit: 70%.

9. Wir verkaufen NICHT – Simon Zoller schießt uns mit einem Hattrick gegen die TSG 1899 Hoffenheim in der Relegation in die 1. Bundesliga. Am Folgetag benennt Dietmar Hopp seine Firma von SAP in FCK um.
Eintrittswahrscheinlichkeit: 1899%

10. Wir verkaufen – der Ölscheich des FC Fulham meldet sich am Folgetag. Er habe Youtube-Videos von 1998 gesehen und sie für aktuell gehalten. Einen Stürmer von einem Zweitligisten wolle man nicht.
Eintrittswahrscheinlichkeit: gar nicht soo unwahrscheinlich

11. Wir verkaufen – Simon Zoller wechselt im Folgejahr vom FC Fulham zu Real Madrid.
Eintrittswahrscheinlichkeit: Bei unserem Glück wohl mindestens 90%

12. Wir verkaufen NICHT – Marco Kurz meldet sich zu Wort: Der FCK hätte eine wahnsinnige Kompaktheit in der Offensive und wäre somit in der Lage, den Bock in Richtung Aufstieg umzustoßen. Franco Foda ist der Meinung, dass er unter ihm mindestens 65 Tore geschossen hätte. Eintrittswahrscheinlichkeit: Wir sprechen nicht von Wahrscheinlichkeiten, sondern gucken nur von Spiel zu Spiel.

13. Wir verkaufen NICHT – Simon Zoller schießt in seinen ersten beiden Ligatoren kein Tor. Im nächsten trifft er freistehend die Latte und wird vor der Westkurve ausgepfiffen. Simon „Söldner“ Zoller ist vielfach zu hören.
Eintrittswahrscheinlichkeit: Bei uns doch nicht... 2%.

14. Wir verkaufen NICHT – Simon Zoller wird zur WM 2014 berufen und verdrängt Miro Klose aus der Startelf. Der FCK steigt auf und wird Deutscher Meister. Im Folgejahr übernimmt der FCK 100% der Anteile am FC Fulham. Parallel wird die Erde von Außerirrdischen befallen und in Deutschland sinken die Preise für Strom und Benzin.
Eintrittswahrscheinlichkeit: Error. Error. Error. Das System zerstört sich in wenigen Sekunden von selbst.

Mittwoch, 02 Oktober 2013 07:28

Aufwärtstrend: Die FCK-Aktie steigt

geschrieben von

Im Fußball werden Helden genauso schnell geboren, wie sie zum Teufel gejagt werden. Gute Spiele verzerren das Bild, ebenso wie schlechte. An dem einen Tag fühlt man sich noch an die glorreichsten Tage des Vereins erinnert, an den anderen verliert man den Glauben daran, dass es sich noch um einen Profiverein handelt. An dem einen Tag hofft man, es geht ewig so weiter – an dem anderen Tag hofft man, dass der Absturz in die Bedeutungslosigkeit überhaupt noch zu stoppen ist. Das ist der Lauf der Dinge. Die Gegenwart beeinflusst das Bild, das man sich für die Zukunft ausmalt.

An diesem Tag im späten September schlägt es wieder mal in die positive Richtung aus. Noch vor wenigen Wochen drohte eine trockene Saison mit bitterem Ende. Nicht viel später, genauer gesagt heute, fällt es schwer zu glauben, dass der FCK-Express in dieser Saison noch aufzuhalten ist. Endstation: Bundesliga-Aufstieg.

Die Gegenwart ist mit Superlativen kaum zu beschreiben: In Köln dominiert, Hertha BSC aus dem Stadion geschossen, 1860 München in einer Weise auseinandergenommen, wie man es selten gesehen hat. Die Tage, an denen man die Bedeutungslosigkeit schon kommen sah, scheinen schon so fern – und sind es bei weitem nicht.

Hoch und runter in einem Wahnsinnstempo. Immer in der Hoffnung, dass der positive Lauf deutlich länger anhält als die Talfahrt.

Wie an der Börse

Auch hier verzerrt das Bild der Gegenwart den Blick für die Zukunft. In Zeiten eines Bärenmarkts sieht alles trist und grau aus. Die Menschen sind pessimistisch und ziehen ihr Geld zurück. In Zeiten eines Bullenmarkts sind die Menschen optimistisch und schenken Vertrauen, investieren und profitieren zugleich.

Unendlich viele verschiedene Faktoren bestimmen die Aktienkurse von heute, Indikatoren geben Hinweise auf die Kurse von Morgen: Arbeitslosenquote, Wirtschaftswachstum, der Geschäftsklimaindex, Quartalszahlen der Unternehmen. Wohin bewegt sich der Markt? Im Bullenmarkt gibt’s eine Rally nach oben, im Bärenmarkt den stetigen Abwärtstrend.

Jeder, der den FCK begleitet, spürt es: Die Indikatoren zeigen nach oben. Die nackten Zahlen sprechen für sich – und nicht nur die. Man muss kein messerscharfer Analytiker zu sein, um vorauszusagen: Der FCK-Express nimmt Fahrt auf. Das wird sich – neben den Ergebnissen – auch schon bald in den deutlich steigenden Zuschauerzahlen niederschlagen.

Auch der Zeitpunkt stimmt. Häufig entwickelt sich ein Bullenmarkt, wenn der tiefste Punkt – der Boden – erreicht ist. Wir haben unseren Boden (der Tatsachen) bereits erreicht. In Sandhausen und Aalen.

Aber Vorsicht

Wäre der FCK eine Aktie, könnte man durchaus von einer gesteigerten Volatilität sprechen. Auf und ab sind uns mehr als bekannt: Nicht die Sicht vernebeln lassen, Schwankungen einkalkulieren und investieren. Vor allem Vertrauen. Kein Aktienkurs schnellt unaufhörlich nach oben. Schwankungen sind normal, solange die Tendenz nach oben zeigt.

Wäre ich Börsenanalyst und der FCK wäre an der Börse notiert, gäbe es nur eine Empfehlung: Legt euch FCK-Aktien zu. In Form von Tickets für das Auswärtsspiel in Bielefeld, Tickets für die nächsten Heimspiele und vor allem das Auswärtsspiel im Pokal bei Union Berlin.

Jetzt ist die Phase, die vom Bärenmarkt gebeutelte FCK-Seele wieder zu regenerieren. Die Zeit bis zur Winterpause darf genutzt werden, den emotionalen Verlust der letzten Zeit wieder aufzuholen. Es ist Zeit für einen Bullenmarkt. Investieren und gewinnen, vor allem Vertrauen. Zu erwartende Rendite: Unbezahlbar.

https://www.facebook.com/unzerstoerbarfck

 

Freitag, 23 August 2013 09:43

Foda und der FCK: Hat das Zukunft?

geschrieben von

Die Euphorie in der Pfalz ist grenzenlos, die Menschen strömen wie nie zuvor ins Fritz-Walter Stadion – beinah jedes Spiel ist ausverkauft, die Begeisterung ist überall zu spüren. Und dann wachte ich auf.

Nein, von diesem Zustand der vollkommenen Glückseligkeit sind wir in etwa so weit entfernt, wie unser Verein von einer Fanfreundschaft mit der TSG 1899 Hoffenheim. Und das trotz 4 Siegen in 5 Pflichtspielen.

Und woran liegt’s?

Sind die Lautrer Fans eine Spezies von unzufriedenen, dauernörgelnden, erwartungsüberzogenen Menschen? Ist die Erwartungshaltung so hoch, dass uns nichts mehr zufriedenstellt? Was ist der Grund, warum nur noch knapp 25.000 Zuschauer zu den Heimspielen kommen? Sind es allein die vermeintlich unattraktiven Gegner a la Erzgebirge Aue? Ist es nur die ungeliebte Anstoßzeit um 13 Uhr? Ist es wegen der Urlaubszeit? Meckern wir einfach nur auf höchstem Niveau?

Wir sind höchst erfolgreich in die Saison gestartet – und gefühlt spielen wir um den Abstieg. Was ist denn erst, wenn es sportlich mal nicht rund läuft? Was passiert, wenn die erste Minikrise kommt? Zwei Niederlagen am Stück und die Bombe platzt – so könnte man meinen. Und im Flurfunk der FCK-Gemeinde ist auch deutlich zu vernehmen, wer dafür die Schuld trägt. Der Trainer, das vermeintlich schwächste Glied in der Kette: Franco Foda.

Beim FCK gibt’s nur zwei Sorten von Trainern. Die, denen Fehler verziehen werden und die, denen keine Fehler verziehen werden. Von der ersten Kategorie hatten wir schon einige auf dem Betzenberg. Eric Gerets war so einer, Milan Sasic ebenfalls, Marco Kurz zumindest eine Zeit lang. Irgendwie waren diese Trainer mit der FCK-Seele verschmolzen, was sich ziemlich pathetisch anhört, aber doch Wahrheit in sich trägt.

Ein Eric Gerets wäre für die Idee des „rotierenden Kapitäns“ vermutlich als Innovator gefeiert und stundenlang auf den Schultern durch die Stadt getragen worden. Für Franco Foda wirkt diese Idee wie eine Schlinge um den Hals – als Erweiterung seiner ohnehin schon großen Angriffsfläche.

Feuer? Leidenschaft? Wertegleichheit? Wie man es auch immer nennen will – auf ihre jeweils eigene Weise trugen die Sasic’s, Gerets’s und Kurz‘s diese geheime Zutat in sich, die sie zu Sympathieträgern bei den Fans machte.

Die geheime Zutat, die Kräfte freisetzt, wenn Fans, Verein und Spieler eine Einheit bilden. Wie am 18.05.2008 mit Sasic, der Erstligasaison nach dem Aufstieg mit Kurz und im Abstiegskampf mit Gerets.

Franco Foda ist einer der zweiten Kategorie. Wie viele andere vor ihm auch schon: Henke, Jara, Balakov – um nur einige zu nennen. Sie besaßen diese geheime Zutat nicht. Ihnen wurden und werden keine Fehler verziehen.

Franco Foda und der FCK – das wird niemals eine Einheit werden. Die Chemie stimmt nicht. Eine Beziehung die von Beginn an mehr Zweck- als Traumbeziehung war. Und der eigentliche Grund, warum viele FCK-Fans das so sehen, ist, weil Franco Foda den Anschein macht, als wenn es für ihn auch nicht mehr ist.

Wie sagte Stefan Kuntz doch noch letzte Saison: „Der FCK kann nur aufsteigen, wenn alle eine Einheit sind.“ Davon sind wir weit entfernt. Aus vielerlei Gründen:

Fehlende Entwicklung einzelner Spieler, sportliche Magerkost, der verpasste Aufstieg, realitätsfremde Interviews, schwer nachvollziehbare Personalentscheidungen – eine tiefgehende Analyse aller Foda’schen Kritikpunkte würde vermutlich ein Buch füllen. So beschränke ich mich einfach auf die fehlende Chemie.

Das ist keine Argumentationsgrundlage für eine Trainerentlassung – zumindest nicht so lange, wie der sportliche Erfolg anhält. Aber der Geduldsfaden ist so dünn, dass schon ein kleiner Funke reicht, um einen Knall auszulösen. Jeder noch so kleine Fehler wirkt wie eine Zigarette an der Tankstellenzapfanlage.

Es ist wie in einer Beziehung, in der der Partner nur noch darauf wartet, dass der andere die Zahnpastatube offen lässt, um einen Grund zu haben, ihn rauszuschmeißen – oder ihm die Liebe nicht mehr zu erwidern. So wie es viele FCK-Fans offenbar schon tun. Sichtbar an der Zuschauerzahl. Foda’s Zukunft liegt nicht in der Pfalz – alles andere würde mich stark überraschen.

// https://www.facebook.com/unzerstoerbarfck

Samstag, 27 Juli 2013 10:19

Der Nebel über dem Betzenberg

geschrieben von

Überall war er gestern zu sehen, zu hören, zu riechen und zu spüren: Der Nebel über dem Betzenberg. Wie ein Schleier hat er sich seit dem 27.05.2013 über den Betzenberg gelegt. Entfacht im verlorenen Rückspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim, ist er bis heute nicht gewichen. Und er macht etwas mit uns. Wenn man an den FCK denkt, formt er einen Konkon der Zufriedenheit.

Donnerstag, 04 Juli 2013 16:53

Zwischen Gut und Böse

geschrieben von

gutundboese

05. Juli. Mitten im Sommerloch. Im Niemandsland der Sommerpause. 6 Wochen nach Saisonabschluss, 2 Wochen vor Saisonbeginn. Zwischen Gut und Böse sozusagen. Fragt sich: Was davon ist Gut und was Böse?