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Dienstag, 02 Oktober 2012 10:59

Fish & Chips - eine englische Derbywoche

geschrieben von

12 09 29vscottbus97

Englische Woche in den deutschen Bundesligen. Abgesehen von den üblichen Verdächtigen, die sich in der Champions League tummeln, wohl die körperlich anstrengendsten Tage für die Fußballprofis. Kein richtiges Training mehr, da nur noch Regeneration auf dem Tagesprogramm steht, dazu die körperliche Belastung von mehreren Spielen in nur einer Woche und natürlich der Reisestress. Allerdings geht geht es nicht nur den Spielern so...

Donnerstag, 27 September 2012 17:22

Bockspringen

geschrieben von

pippiNun galt es also gegen den 1.FC Köln gleich in doppelter Hinsicht den Bock umzustoßen und eine schwere Hürde zu überwinden. Zum Einen schwirrte wohl den meisten Unionern noch die Bilanz gegen den FC um Hinterkopf umher, welche nach zwei Spielen mit 0 Punkten und 0-10 Toren zu Buche stand, wobei vor allem die 0:7-Klatsche noch am meisten schmerzte. Zum Anderen musste mit aller Gewalt endlich erin Dreier her, da der 1.FC Union mit nur einem Punkt aus fünf Spielen, alles andere als gut in die Saison gestartet war.Den Rheinländern ging es zu diesem Zeitpunkt ähnlich, holten sie jeglich einen Punkt mehr und waren eigentlich auch zum Siegen verdammt.

Wieder einmal war das Stadion An der Alten Försterei ausverkauft, was auf Grund des Spieltermins an einem Freitagabend um 18 Uhr und der großen Entfernung für die Gästefans, keine Alltäglichkeit ist. Ein voller Gästeblock ist ganz einfach immer schön anzusehen und die Kölner lieferten ihrerseits auch einen recht ordentlichen Support ab, soweit ich das beurteilen kann. Die Anhänger der Hertha waren bei ihrem Besuch vor zwei Wochen zwar noch deutlich lautstärker vertreten, jedoch wohl auch einem Derby angemessen.

 Die Stimmung war schon zum Hauptstadtduell fantastisch. Besonders spielte wohl der Spielverlauf der knackigen Stimmung in die Karten, da nach der frühen Führung der Domstädter durch einen "kann man geben, muss man aber nicht"-Elfmeter, eine wütende und angestachelte Alte Försterei nur noch lauter wurde. Angepeitscht von den Fans kämpfte sich die Mannschaft ins Spiel, gewann letztendlich verdient mit 2:1 und sicherte sich somit den ersten Saisonsieg. 

FDDFB

Für einige Schlagzeilen abseits den Rasens sorgte in den letzten Wochen wieder einmal der DFB. Nachdem gegen Hertha BSC auf der Waldseite erneut das FICK DICH DFB-Transparent (welches schon Ende der letzten Saison gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz kam) präsentiert wurde, entschloss man sich beim Verband ein Ermittlungsverfahren gegen den 1.FC Union Berlin (ebenfalls gegen Fortuna Düsseldorf) einzuleiten.  Nun muss sich der DFB die Frage gefallen lassen, warum es erst jetzt auf dieses Transparent reagiert und nicht shcon nach dem Spiel gegen die Eintracht. Ein offizielles Ergebnis dieser Ermittlungen steht bisher allerdings noch aus. Jedoch war Detuschlandweit zu sehen, was genau die Fanszenen von der Gangart des Verbandes halten, denn  es traten vermehrt in vielen Stadien FICK DICH DFB-Transparente oder Banner auf und auch die Kölner ließen sich in der Alten Försterei nicht lumpen.

Durch das Fernbleiben der Vereinsführung bei der Sicherheitskonferenz, bewegt sich der 1.FC Union wohl sowieso schon auf dünnem Eis und geht nun durch die Ausarbeitung eines eigenen Verhaltenskodex für Unioner einen anderen Weg. Das dieser Weg dem Deutschen Fußball Bund in dieser Art und Weise wohl eher Sauer aufstoßen könnte, bedarf wohl nicht besonders viel Kreativität. Ein gesunder Mittelweg muss nun her um dem DFB klar mitzuteilen, dass man nicht bereit ist Entscheidungen nur noch abzunicken, dabei jedoch dem eigenen Verein nicht im selben Atemzug unter Umständen immens zu schaden. 

Die Art und Weise wie nun gegen Köln jene Kritik angebracht wurde, ließ sich durchaus sehen und erhielt durch mehrere Transparent oder Tapeten den nötigen Nachdruck verliehen. Allerdings sollte noch etwas größeres her. Das FICK DICH DFB-Transparent war damals schon ein deutlicher FIngerzeig und nun müsste man diese Botschaft (nur anders verpackt) nochmals untermauern... 

Wie könnte nun also die Reaktion aussehen, mit einem Ermittlungsverfahren gegen den Verein im Nacken? Ein detuliches Zeichen wäre wohl ein ca. 50 Meter langes Transparent auf der Gegengerade, welches fernab von Beleidigungn und Beschimpfungen, den Verband und seine Vorgehensweise kritisiert. Voila...

12 09 21vskoeln8

 

 Eisern Union!

Donnerstag, 06 September 2012 11:59

Deja vu

geschrieben von

normal Hertha 2012 09 03 20 08 42FCU 6824Freistoß. Die Schlussviertelstunde läuft und es gibt kurz vor dem Strafraum, beim Spielstand von 1:1, Freistoß für die Gästemannschaft. Eine sehr aussichtsreiche Position.Halblinks. Der Torwart stellt sich die Mauer zurecht.Anlauf.Der Schütze trifft den Ball perfekt, jagt ihn durch die nicht so perfekte Mauer und der Torhüter sieht nicht gut aus, als er den Ball in die Maschen passieren lässt. 2:1, Endstand. Sieg für die Gäste...

Deja vu.

Mittwoch, 15 August 2012 19:56

Sehnsucht..

geschrieben von

union-berlin105 Tage! In Worten, Einhundertfünf. Das sind 151200 Minuten. Wenn es im Fußball auf Eines ankommt, dann wohl sogar auf Sekunden, die ein Spiel entscheiden können und so auf keinem Fall außer Acht gelassen werdn können!

Demnach waren es sogar 9072000 Sekunden sie zwischen dem letzten Heimspiel der letzten Saison, einem berauschenden 5:4 Sieg gegen Hansa Rostock und dem ersten Heimspiel der neuen Saison lagen. Es waren teils lange und unerträgliche Tage, über die auch vereinzelte Testspiele nicht hinweg zu helfen vermochten. In der schier unendlich erscheinenden Sommerpause versuchte man sich vergeblich mit der Europameisterschaft im Nachbarland abzulenken, jedoch ohne Erfolg. 

Selten habe ich ein großes internationales Turnier mit so wenig Leidenschaft verfolgt wie eben jenes, welches zum einen durch das ernüchternde Halbfinal-Aus der deutschen Elf und zum anderen durch die vollkommene Kommerzialisierung des Fußballsports hervorgerufen wurde. Das Herunterzählen in Form eines Countdowns, bis nun endlich der Anstoß ausgeführt wurde, sollte meine Sehnsucht nach meinem geliebten Wohnzimmer nur noch weiter verstärken.