Endlich war es so weit! Die Winterpause ging zu Ende und die neue Gegengeradentribüne mit 13000 Plätzen war zum ersten mal voll in Betrieb. Die Aufregung war groß. Alle Sitzplatzdauerkartenbesitzer konnten endlich auf ihren neue Stammplätzen Platz nehmen die ja nun durch die vergrößerte Menge an Stehplätzen erheblich weiter oben liegen. Die Strhplätze waren ja zum Großteil schon während der Bauzeit nutzbar abgesehen davon, dass während der Bauphase 2 Türme für Kameras die Sicht behinderten.
Schon beim Testspiel gegen die Dänische Mannschaft Nordsaeland konnte man einen Blick auf die bestuhlte und bedachte neue Heimat der Gegengeradenfans werfen. Erwartungsfroh und auch wehmütig wurde einem klar dass der FC St Pauli nun wirklich nie mehr ein kleiner Vorstadtverein sein würde sondern einer der Großen. 29000 Zuschauer und die Vorstellung dass die üblichen Fangesänge nun noch eindrucksvoller von der Süd zur Haupttribühne zur Nordtribühne und zur Gegengerade hin und her geworfen werden würden. Und richtig. Beim YNWA Gesang vor dem Spiel überkam mich eine Gänsehaut und ich musste schlucken. Wow das war der absolute Wahnsinn! 29000 Menschen hoben ihre Fanschals in die Höhe und sangen inbrünstig mit. Die wundervolle Choreo der Ultras auf der Süd die forderte C’mon St Pauli, give me a goal. Das Fahnenschwingen und Konfettiwerfen währen des Einlaufs der Spieler zum Intro von Hells Bells und die ausgelassene Atimmung trotz einem langweiligen und torlosen Spiels gegen Chemnitz. Es war einer dieser Tage an denen man wusste es war was Besonderes dabei gewesen zu sein!
Die Sicht war von allen Plätzen aus sehr gut.
Es gab auch ein paar Wehmutstropfen. Der Einlass zur Gegengerade dauerte entschieden zu lang. Es bildeten sich lange Schlangen am Eingang. Es gibt für die große Zahl an Zuschauern zu wenig Getränkestände und mobile Bierausschenker waren nicht unterwegs. Manch einer stand mehr als 20 Minuten für ein Getränk an. Die Zu und Abgänge und die Treppen zu den Sitzplätzen der Tribüne sind doch sehr knapp geplant worden und recht schmal genauso wie die Flure hinter der Tribühne in denen sich auch die Cateringstände befinden. So waren die Zu und Abgänge auch während des Spiels immer so voll, dass man sich meist durchdrängen musste um von einem Ende zum Anderen zu gelangen.
Ich hoffe dafür wird im Nachhinein noch eine befriedigende Lösung gefunden.
Es war ein schönes Erlebnis trotz Allem!!
Die Pusteblume
http://www.youtube.com/watch?v=Rx0r-kr_KvU&list=UUmjYwKDykQSA9VtqaT-OVdA
