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Mittwoch, 20 Februar 2013 15:18

Wie die FIFA-Serie von EA Sports die Fußballwelt verändert/e

geschrieben von 

ea-sports-logoIch habe mich einmal mit der Frage beschäftigt, welche Rolle eigentlich Electronic Arts in den Fanszenen quer durch die 1. und 2. Bundesliga spielt und dies einmal kategorisch aufgeführt

Die FIFA-Reihe:
Die FIFA-Reihe ist wohl die bekannteste Spielreihe wenn es um Sportspiele geht. Die Möglichkeit zu haben mit seinem Lieblingsteam Offline und Online Erfolge feiern zu können ist ein phänomenales Erlebnis für jung und alt. Welche Verantwortung EA Games hier trägt, ist Ihnen vielleicht nur ansatzweise bewusst, denn die FIFA Reihe und die Möglichkeit mit echten Logos, Trikots und Namen zu spielen, stärkt speziell bei Jugendlichen den Bezug zum Verein. Freunde spielen die Duelle der Bundesliga nach und duellieren sich auf der Konsole. Das stärkt die soziale Bindung zum Verein ohne wenn und aber.

Erfolge und Misserfolge finden hier in Echtzeit statt und erfreuen oder verärgern die Spieler, man beobachtet die echten Stars um Spielabläufe besser auf die Konsole übertragen zu können. Viele Fans von heute, die mit der Spielkonsole aufgewachsen sind, sind nur durch diese Art von Spielen zu Fans geworden. Das Desinteresse am Fußball wurde durch die Konsole widerrufen und „man wurde warm damit“.

Es mag albern erscheinen, aber es gibt viele Fälle, bei denen es so gelaufen ist. Über die Konsole ins Stadion ist keine lose Spinnerei mehr sondern Realität. Dies soll auch kein flapsiger Werbeartikel für diese Spielreihe sein, sondern ein Phänomen, das ein wenig zur Fankultur gehört. Werbung hat EA Games nicht nötig, FIFA kennt bereits jeder Fußballfan und auch viele, denen Fußball egal ist.

Die FM-Reihe:

Die FIFA-Reihe bietet die Möglichkeit mit der eigenen Mannschaft zu spielen, Spieler zu kaufen oder ein Jugendnetzwerk aufzubauen. Wem das alles nicht reicht, der ergänzt seine Gier nach Fußball meistens mit dem Fußball Manager von EA Sports. Das besondere an diesem Fußball Manager, der jedes Jahr erscheint ist, dass die Spieler über das eigene Forum entscheiden welche Features im Spiel verbaut werden. Man nimmt so aktiv an der Entwicklung teil und baut sich so mit Hilfe der Entwickler sein eigenes Spielparadies zusammen. Im Fußball Manager übernimmst Du direkt den ganzen Verein, kümmerst dich um das Wohlbefinden der Spieler, leitest das Training, organisierst das Merchandising des Teams, kümmerst dich um Finanzen und vieles mehr.

Als ich mit Spielern des Fußball-Managers gesprochen habe, wurde mir immer gesagt, das durch das spielen mit diesem Game, der Respekt gegenüber den FIFA 13 Screenshots Bayern DortmundVerantwortlichen wächst. Denn die Aufgabenvielfalt die das Spiel abdeckt, ist fast identisch mit dem, was die Wirklichkeit für Aufgaben bereit hält. Klar hier sind es nur ein paar Mausklicks, aber diese Mausklicks bringen Veränderungen die sich über eine längere Zeit auswirken und der Spieler erlebt hier hautnah, was Fehlentscheidungen für Konsequenzen haben und was die richtigen Entscheidungen für Erfolge einbringen. Diese paar Mausklicks sind für die richtigen Verantwortlichen viele Tage/Wochen /Monate harte Arbeit.

In dem Spiel muss man sich mit den Bedürfnissen der Spieler beschäftigen, Familienprobleme lösen und sich um Heimweh kümmern. Der Spieler kriegt ein Gefühl dafür, dass hinter den Millionen schweren Profis auch Menschen sitzen, die auch leiden, sich quälen und Heimweh haben.

Sind die Auswirkungen von Spielen auf die Fanwelt wirklich real?
Kann ein Spiel so etwas auslösen? Klar, viele denken sich einfach „ist doch nur ein Spiel und hat mit der Realität nichts zu tun“, aber die Wahrheit liegt dazwischen. Natürlich muss man das differenzieren. Playstation, PC und die wirkliche Welt sollte man immer unterscheiden, aber die Programmierer arbeiten immer möglichst nah an der Realität, laden Spieler wie Messi, Ronaldo und Mats Hummels ein um die Bewegungen zu analysieren, damit man diese möglichst so realistisch wie möglich in das Spiel integrieren kann. Dieser Realismus trägt dazu bei, das die Spiele so erfolgreich sind.

FIFA Ligen:
Ein weiterer positiver Effekt sind die FIFA Ligen. Dort schließen sich Spieler zu einer Onlineliga zusammen und treten mit Ihren Teams gegeneinander ein. Der Vorteil einer solchen Onlineliga wie z.b. www.fifalive.de ist es, das sich die Spieler untereinander verständigen und Teil einer Gemeinschaft werden. Da treffen plötzlich Bayern Fans auf Schalke Fans, Dortmund Fans auf Stuttgart Fans und spielen harmonisch gemeinsam in einer Liga, tauschen sich in so genannten „Shoutboxen“ aus, schreiben im Forum und unterhalten sich via Messenger über die Spiele untereinander und dem eigenen Verein. Es findet ein friedlicher Austausch zwischen verschiedenen Vereinsfans statt. Im wirklichen Leben fast undenkbar, dass sich Schalker mit BVBlern friedlich über Fußball unmittelbar nach einem Spiel unterhalten. Spiele wie FIFA brechen diese Mauern ein und sind deswegen auch ein positiver Teil von Fankultur.

Und ja, am Ende bleiben es immer nur Spiele, die man wieder ins Regal stellt. Die Wirklichkeit kann niemand ersetzen und der Stadionbesuch wird auch zukünftig was Besonderes bleiben. Aber Spiele wie FIFA und Fußball-Manager tragen bei einigen Fans dazu bei, Ihrem Verein noch mehr Zuneigung zu gewähren oder generell das Interesse am Fußball zu gewinnen.

Und damit man sich ein Bild davon machen kann, mit welcher Hingabe und Freude die Spieler in diesen Onlineligen aktiv sind, habe ich mir mal erlaubt, ein kleines Video rauszusuchen, das dieses untermalt. Es gibt natürlich noch viel mehr Ligen, die auch mit vollem Einsatz dabei sind, aber imponiert hat mich diese Liga, eben weil sie Userorientiert arbeiten, Videos erstellen, Turniere mit Liveauslosungen und Chats veranstalten. Quasi ein Platz für die extrem Fußballsüchtigen :-)


Fotos frei verfügbar von EA Games

Saathoff

Seit 1994 BVB Fan und seit 2004 stolzer 1.Vorsitzender eines BVB Fanklubs.

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