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Donnerstag, 09 August 2012 00:15

Kaiserslauterns Blog legt los

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fc kaiserslauternAuch dieses Jahr war die Sommerpause wieder lang und quälend. Hinzu kam ein Spannungsbogen, der für mich ganz besonders fies wirkte.

Durch den vollkommen verdienten Abstieg unseres geliebten Vereins wirkte die sonst so schrecklich erscheinende Sommerpause wie ein Segen, was einen aber unbedingt misstrauisch machen sollte. Und tatsächlich hatte ich anfangs das Gefühl, diese Pause meine es gut mit mir, sie gab mir Zeit mich von allem was ich Schlimmes in den letzten Monaten erlebt hatte etwas zu erholen. Als ich gerade wieder so weit war mich für ungefähr eine Stunde am Tag wieder langsam mit Fußball zu beschäftigen, gab man mir die Möglichkeit über vollkommen unbedeutende Länderspiele wieder Stück für Stück in das Gefühl „Fußball“ zu kommen. Es gab Sieger und Verlierer und ich bekam langsam wieder ein Gespür dafür, dass vor dem Spiel tatsächlich theoretisch jeder gewinnen kann, ganz so wie es im Fußball immer war und ganz anders als es mir die letzten traumatischen Monate immer und immer wieder gezeigt haben.

Ich gab mir also große Mühe die Europameisterschaft mit Begeisterung zu verfolgen, ärgerte mich mit unglücklichen Verlierern und freute mich mit verdienten Gewinnern. Ich hatte das Gefühl auf einem sehr guten Weg zu sein, Fußball schauen ohne Angst ging wieder, die Zweite Liga schien noch ganz weit weg und am nächsten Tag kommt wieder ein Spiel, in dem es einen Gewinner geben würde für den ich mich dann freuen könnte. Genau an diesem Punkt war ich dem ganzen Schwindel verfallen und merkte es erst, als das Turnier vorbei war.

An den Tagen nach dem Finale wurde mir bewusst, dass der Fußball in dieser Form für mich leider nur ein Spiel war, er konnte mir nichts geben. Ich konnte meine Favoriten nach jeder K.O.-Runde aktualisieren, jedes Ausscheiden hatte ich bis ungefähr zehn Minuten nach Spielende verarbeitet und auch ein Sieg hatte keinen echten Wert.

Nach dieser Erkenntnis war ich wieder bereit mich gründlich mit allen unnötigen Meldungen, Spekulationen und Zahlen rund um den FCK zu beschäftigen. Und jetzt sollte alles sehr schnell gehen, die ersten Testspiele kamen und als endlich die neue Dauerkarte im Briefkasten lag, wusste ich, dass es fast geschafft war. Die Vorfreude wurde immer größer und endlich stand der erste Spieltag der Zweiten Liga an. Leider hatte unser FCK das undankbare Montagsspiel und aufgrund des exklusiven „Alleinstellungsmerkmales“ der Zweiten Liga wurde der erste Spieltag auf gefühlt eine Woche gezogen, was dieses Wochenende zu einem der längsten der letzten Jahre werden ließ. Und trotzdem kam der Montag irgendwann...

Ausgeschlafen war ich an diesem Morgen bereits um Sieben und begann nun damit allen Menschen in meinem Umfeld und mir selbst natürlich kräftig auf die Nerven zu gehen. Als sich gegen Mittag dann auch endlich ein paar exquisite Mitglieder unserer gewohnten Reisegruppe bei mir versammelten, begannen wir in großer Hektik alles zu packen und schnell los zu kommen. In Lautern waren wir dann um Vier. Über vier Stunden Zeit also um sich mental und körperlich aufzuwärmen, was bei warmen Temperaturen und kaltem Bier schnell Erfolg zeigte.

Zum Spiel selbst möchte ich jetzt eigentlich gar nicht mehr so viel sagen. Wir brauchten eine ganze Halbzeit um in dieser Liga anzukommen. In der zweiten Halbzeit schien es, als wolle der FCK nun der Liga einige seiner Tugenden vorstellen. Nach der Pause lag man schnell 0:2 hinten und damit war die Einleitung für ein schönes Betzeerlebnis geschrieben. Der Anschlusstreffer wurde erzielt und jetzt konnte das Stadion seine ganze Wucht entfalten. Spätestens zum Ausgleich hatten wir eine Lautstärke erreicht, von der wir bereits aus vielen Erfahrungen wussten, dass sie fast zwangsläufig zu einem nächsten Tor führt. Wie es sich für eine wirklich gute Geschichte gehört, war das Finale einem jungen Debütanten vorbehalten, der uns schon das ganze Spiel über viel Freude machte. Er erledigte seine Aufgabe mit Bestnoten, gute Annahme und direkt vor der Kurve mit einem trockenen Schuss die Führung erzielt. Klasse! Der Jubel war fantastisch, gefühlte zehn Sekunden regnete es Bier und wir flogen die Tribüne rauf und runter. Dummerweise sollten diese Treffer laut Drehbuch frühestens in der 89. Minute fallen, aber irgendwer musste unseren jungen Mann fünf Minuten zu früh zu seinem Auftritt gescheucht haben. So kam es, dass wir noch den Ausgleich kassierten und leider immer noch nicht über den ersten Heimsieg seit Oktober 2011 jubeln durften.

Dennoch fuhren wir an diesem Abend glücklich nach Hause. Wir hatten endlich wieder unsere roten Teufel spielen sehen, wir hatten echten Fußball erlebt und wir dürfen uns direkt auf das nächste Spiel freuen.

Dienstag, 07 August 2012 00:31

Täglichh grüßt das Murmeltier

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hertha berlinHallo Herthafans,Fussballfans aus Deutschland!

Es ist schon 3 Tage her und immer noch schwirrt mir dieses Spiel im Kopf herum. Soll man enttäuscht sein weil man zwei Punkte verlor? Oder sollte man sich über das 2-2 freuen, weil Allagui gerade so das Unentschieden in der 88 Minute sicherte.

Die Mannschaft begann ordentlich, spielte sich viele Chancen heraus wie beim Testkick gegen Juventus, aber verpasste es wieder einmal diese zu nutzen. Oben drauf wurde ein klarer Handelfmeter von Herrn Aytekin nicht gegeben. Ohne Kommentar. Wie es auch in den letzten Monaten nutzten es die Gäste klar aus, nach einem Stellungsspiel von Schulz waren die Paderboner links durch, Pass nach innen und drin war das Ding. Das erste große Schweigen in der Kurve, die gerade nicht ihren besten Tag erwischt hatte aber immer vollgass gab um ihre Jungs auf dem Rasen nach vorne zu peitschen. Dann war auch schon wieder Halbzeit und man hörte auch wieder viele Berliner tuscheln und "nüscht" hat sich verändert. Was man vielleicht noch sagen sollte, Patrick Ebert wurde vor dem Spiel verabschiedet. Er spielte 14 Jahre bei Hertha BSC. Das Danke klemmen wir uns, die meisten werden wissen was in Nürnberg passiert ist, einfach nur gleichfalls, du ewiges Talent!!

Was gibt´s sonst noch zu sagen, Hertha machte dann den Ausgleich durch einen starken Schuss vom eingewechselten Samba- Brasilianer Ronny. Es kam wie es kommen musste nach einem angeblichen Foul von Roman Hubnik im Strafraum pfiff Aytekin Elfmeter. Also mal ganz ehrlich, wenn man dafür Elfmeter gibt, dann haben wie jeden Spieltag 100 Stück. Bums 1-2 Paderborn. Was soll man auch noch dazu sagen. Der DFB macht sich immer lächerlicher, ob es die Leute dort ganz oben sind oder die kleinen Schiedsrichter, ohne Worte. Da war aber noch jemand, Rooooooony ! Der einfach den nächsten Freistoß auf das Tor knallt, Kruse konnte ihn nur abwehren, da stand Allagui wo ein Stürmer stehen muss und haut ihn rein. Es keimte nochmal Hoffnung auf in der wiedererwachten Ostkurve aber sie blieb aus.

Fazit : Trotz Liga zwee alle zu Hertha BSC!

Dienstag, 07 August 2012 00:25

Fankultur Braunschweig - Wenn man selbst Teil der Choreo ist

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fankultur-freiheitMit einem breiten Grinsen schreibe diesmal nicht nur ich, sondern auch eine Löwin aus der Kurve, die zu den Stammkräften der Braunschweiger Stimmungs- Elite gehört. Die Fans, das ganze Umfeld und Team sind sehr erleichtert, das erste Heimspiel der Saison vor toller Kulisse mit drei Punkten belohnt zu haben. Braunschweiger Nächte können lang werden und so früh sich die Kölner schon am Samstag Abend in unserer City sehen ließen, um so länger feierten anschließend einige Löwen den Sieg gegen die Rhein-Metropole.

Da ja nicht nur Fußball- sondern auch Fanspirit um unseren heiligen Fußball-Tempel zelebriert und ernst genommen wird, war die Choreographie der Ultra-Cattiva´s BS und sicherlich ein Highlight in Sachen Fankultur – auch unter Beteiligung anderer Fans! Bilder dazu auf meiner Hompage.

Samstag, 04 August 2012 00:40

Eintracht Braunschweig-Blog startet auch

geschrieben von

eintracht braunschweigEs schreibt Euch ein Eintrachtler aus der Löwenstadt. Genauer beschrieben die Mutterstadt des Deutschen Fußballs, wobei jetzt viele die Stirn runzeln und mit dem Kopf schüttel. Tja, und diese unermessliche Fußball- Tradition, die erste Trikot-Werbung im Fußball und so viele andere Akzente die der Braunschweiger- Turn- und Sportverein schon setzte, hat mich dieses Jahr besonders getroffen. Eine Ehre jagte die nächste, indem ich dem Team als Künstler und Jahrzehnte langer Eintracht Braunschweig Fan ein Kunstwerk von mir schenken konnte und es den Weg in die Heiligen Katakomben unseres Tempels schaffte!

Freitag, 03 August 2012 00:00

Die Sommerpause ist zu Ende

geschrieben von

Vorbericht zu dem Spiel Hertha BSC Berlin gegen den SC Paderborn

hertha berlinLeider erwartet uns wieder ein schweres, aber spannendes Jahr in der 2. Bundesliga. Vereine wie Dresden, Braunschweig, St. Pauli oder Köln versprechen spannende Duelle auf dem Rasen, wie auch auf den Rängen. Natürlich gibt es aber auch die „kleinen“ Vereine wie Aue, Sandhausen, Regensburg oder Aalen, bei welchen wir unserer Hertha, mit genügend Auswärtsfahrern, eine Heimspielatmosphäre verschaffen können. Überstrahlt wird das Ganze vom Derby gegen den 1. FC Union. Dort gilt es sich für die bittere Heimniederlage aus der Saison 2010/11 zu revanchieren.„Fahne Pur – Fußball Pur!“

Unter diesem Motto wurde das Spielertrikot auf der letzten Mitgliederversammlung von Hertha B.S.C. vorgestellt.In der 120jährigen Geschichte unserer Hertha wurde das Logo leider schon öfter geändert. Das Aushängeschild unseres Vereins ist und bleibt die Herthafahne. Sie darf nicht umrahmt von einem Rundlogo und dem verwirrenden und doppelten Schriftzug „Hertha Berliner Sport Club Berlin“ sein. Unser Verein heißt: „Hertha, Berliner Sport-Club“ (Hertha B.S.C.)

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