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Freitag, 02 Mai 2014 09:36

Das Wort zum Sonntag: Alle Schalker zur JHV!

geschrieben von

 

JHV 14Die Luft ist raus“ oder „Ohne Clemens ist da doch sowieso nichts los“ konnte man gestern in Freiburg in Gesprächen von Schalkern über die Jahreshauptversammlung am Sonntag hören. Ich halte dies für einen großen und fatalen Irrtum und bitte alle Schalker, sich einen Ruck zu geben und sich auch ohne unseren AR-Vorsitzenden, dem ich an dieser Stelle herzlich eine baldige und vollständige (!) Genesung wünsche, an den verbliebenen Weichenstellungen zur Zukunft unseres Vereins zu beteiligen.

Richtig ist, dass aufgrund der konstruktiven Verhandlungen der Initiative Schalke.V.ereint mit dem erfreulich gesprächsbereiten Verein die JHV um die Satzungsänderungsanträge bzgl. des Wahlausschusses und des Ehrenrats bzw. der Kooptation für den Aufsichtsrat entfrachtet werden konnte. Angesichts der inhaltlich extrem unterschiedlichen Zielrichtungen dieser Anträge wären dies höchstwahrscheinlich sehr langwierige Debatten geworden, an deren Ende keiner der Anträge die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreicht hätte. Aus diesem Grunde begrüße ich die konsensorientierte Lösung sehr, in Arbeitskreisen gemeinsame Vorschläge zu erörtern – wenn denn, lieber FC Schalke 04, diese Arbeitskreise nicht das Schicksal des bewusst totgerittenen Kartenpreisausschusses erleiden.

Doch auch ohne diese Anträge bleiben noch Satzungsänderungsanträge u. a. gegen Homophobie und für eine bessere Achtung des Leitbildes übrig. Zudem möchte der Antragsteller der nicht zugelassenen  Anträge zur Senkung des Quorums für eine außerordentliche Mitgliederversammlung und der Unterschriftensammlung dazu diese über die Zweidrittelmehrheit zur Abstimmung bringen lassen. Ich würde mich freuen, wenn die Behandlung dieser Anträge unabhängig von der inhaltlichen Meinung von vielen Schalkern unterstützt würde, da es keine sachlichen Gründe für die Nichtzulassung gab und die flapsigen Bemerkungen im Kreisel („jetzt versucht er es halt auf diese Weise“) so gar nichts von dem vom Leitbild geforderten respektvollen Umgang miteinander hatten – dies waren grobe verbale Fouls gegen einen engagierten Schalker.

Grobe Fairnessverstöße waren auch die mittlerweile zurückgezogenen extrem einseitigen Wahlempfehlungen des Vereins über seinen Ableger „starkes Schalke“. Es kann und darf nicht sein, dass der Verein ausschließlich die aus dem SFCV stammenden Kandidaten für den Wahlausschuss bewirbt, ohne die anderen auch nur kontaktiert oder zu ihren Vorstellungen eines „starken Schalke“ befragt zu haben! Dies gilt umso mehr, als die so brüskierten Kandidaten, die mehrheitlich die Initiative Schalke.V.ereint angehören, sich als weitaus konstruktiver, kommunikativer und fairer präsentiert haben – beim Infotag durften sich ALLE Kandidaten vorstellen, statt nur einige mit Videos zu bewerben und rausposaunen zu lassen, wer nicht mitgehen wolle, könne sich einen anderen Verein suchen.

Kandidaten

Ich hoffe auch hier, dass die Mitglieder auf der JHV ihr schon oft gezeigtes Gespür für sportliche Fairness unter Beweis stellen und eine vernünftige Wahlentscheidung treffen. Ich möchte selbstverständlich niemandem vorschreiben, wem er seine Stimme geben soll, aber für mich ganz persönlich (!!!  das Folgende ist die ureigenste Meinung von Susanne Blondundblau, ich spreche wie bereits in meinem Bericht vom Infotag ausschließlich für mich selber) sind Leute in wirtschaftlicher Abhängigkeit zum Verein, Leute mit Angehörigen im zu kontrollierenden Vorstand und Leute mit Profilierungsversuchen auf Kosten anderer Schalker nicht wählbar. Von daher gilt: Frank, Arthur, Eva-Maria und Kornelia: Ich habe leider kein Foto, pardon, Stimme für Euch. – Den anderen Kandidaten und Kandidatinnen werde ich am Sonntag unabhängig von der Gruppierung gut zuhören und danach meine Entscheidung fällen. Ich glaube aber nach dem bislang Gezeigten, dass ein Wahlausschuss, in dem die Schalke.V.ereint nahestehenden und unabhängigen Kandidaten die Mehrheit haben, gute und sachorientierte Arbeit  bei der Auswahl kompetenter und unabhängiger Kandidaten für den AR leisten kann.

Daneben stehen die nicht minder wichtigen Wahlen zum Aufsichtsrat an. Dank des Schachzugs des Vereins, Hans-Joachim Burdenski ins Ehrenpräsidium zu hieven und Jens Buchta als seinem Nachfolger als Entsandten des Sportbeirats einen sicheren Platz im AR zu garantieren und ihn so vor einer eventuellen Abwahl durch die JHV zu schützen, wird es mindestens ein neues AR-Mitglied geben. Auch hier gilt: Augen auf, liebe Schalker, versucht bitte hinter das allseitige Geschmuse von „ich bin seit hundert Jahren Schalker durch und durch“ zu schauen und überlegt, wer am ehesten der Aufgabe, auch mal kritische Fragen zu stellen, gerecht werden könnte. Kandidaten, die sich über die WAZ als unabhängig und tough präsentieren lassen, während sie Arm in Arm mit Clemens Tönnies kuscheln und mehrere Fanvertretungen ablehnen, sind für mich nicht glaubwürdig. Von daher wird meine Entscheidung zwischen den Herren Dr. Langhorst, Hefer und Dr. Voß fallen.

Die Ehrungen – Rudi Assauer zum Ehrenmitglied, Norbert Elgert und Willi Koslowski in die Ehrenkabine – werden vermutlich unstreitig sein, wobei mich eine hohe Zustimmung insb. für Norbert Elgert und seine herausragende Arbeit freuen würde.

Deutlich höher hergehen wird es bestimmt bei der allgemeinen Aussprache, wo mutmaßlich einige Aktionen des Vereins wie die Rohrkrepiererkampagne „Starkes Schalke“ und das Verhalten des Vereins nach dem Polizeieinsatz in der Nordkurve beim Salonikispiel kritisch aufgegriffen werden. Auch die Rolle des SFCV wirft zunehmend Fragen auf, da eine „Fanvertretung für alle“ dort weniger denn je zu erkennen ist. Auf der „Habenseite“ darf man ruhig die rasche Trennung von viagogo nach dem Mitgliedervotum auf der letzten JHV und die tolle Arbeit der Knappenschmiede verbuchen.

SV1Es wird mit Sicherheit wieder einmal alles andere als langweilig, deshalb, liebe Schalker, nehmt Euch ein Herz und kommt am Sonntag zur JHV, um zu zeigen: Schalke ist eine lebendige Demokratie und kein monarchistischer Erbhof!

Blau-weiße Grüße

Susanne Blondundblau

 

Dienstag, 29 April 2014 10:55

Schlaflos in München

geschrieben von

Ich geb mein Herz für dich

Extra spät ins Bett gegangen, um aus Müdigkeit wenigstens etwas schlafen zu können.
Fünf Stunden im Bett gelegen - kein Schlaf.
Den ganzen Tag in der Arbeit sitzen, aber mit den Gedanken nur bei diesem Moment:
20.45 Uhr, Anpfiff, Ekstase.
Es gibt sie nur selten, diese Tage, wo es wirklich um alles geht. Auf die man hin fiebert, auch wenn man eigentlich ruhig bleiben möchte. Tage, an denen man keinen Hunger hat und viel zu viel Kaffee trinkt.

Montag, 14 April 2014 17:26

Extrem normal

geschrieben von

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Als Fan(atiker) hat man es schwer zur Zeit. Auf Schalke wurde am vergangenen Freitag ein Zeichen gesetzt, das völlig normal sein sollte, aber scheinbar als so besonders wahrgenommen wird, dass man darüber berichten muss. Trotz oder gerade weil haufenweise Unterstellungen kolportiert werden, ist der gemeine Fan unter medialer Beobachtung meist der Depp der Nation. Dabei wird gerne, ob absichtlich oder nicht sei mal dahingestellt, übersehen, dass Fantum mitten aus unser aller Gesellschaft kommt. Eigentlich ein Umstand den man so stehen lassen könnte, dennoch gab und gibt es vermeintlich soziologisch angehauchte sogenannte Experten wie Adorno, Jaspers  und Horkheimer, die dem Fußballfan eine Unart attestieren:   "Nichts aber ist unmoderner als die Archaik: die sportlichen Veranstaltungen waren die Modelle der totalitären Massenversammlungen. Als tolerierte Exzesse verbinden sie das Moment der Grausamkeit und Aggression mit dem autoritären, dem disziplinierten Innehalten von Spielregeln: legal wie die neu-deutschen und volksdemokratische Pogrome." (Adorno 1977)

Entschuldigung, aber diejenigen die so argumentieren haben nichts, aber auch gar nichts von Fantum verstanden, schon mal gar nicht mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen. Der Gedankenfehler kommt schon in der Definition zu Tage. Fanatiker sind per se keine durchgeknallten Idioten, die deterrioalisiert marodierend durch die Straßen ziehen und alles abgreifen was ihnen der Capo vorschreibt. Sie sind weder unfrei noch unmündig, im Gegenteil. Vielmehr muss man davon ausgehen, dass Fantum eine Sache des selbstbestimmten Herzens ist, das gerne in alle Richtungen pocht, hier am liebsten rot-weiß.  Jeder einzelne Fan hat seine Gründe seinem Verein die lebenslange Treue zu schwören. Das Gros ist dabei weder blind, noch treudoof, geschweige denn asozial. Wenn es ab und an beim Revier verteidigen wie ein "Terroranschlag" aussieht, ist das den Umständen der Zeit geschuldet, allerdings noch kein Grund ein boulevardeskes Bild über die Fans zu zeichnen. Wird aber im Globalisierungszeitalter gerne benutzt um pointiert auf Dinge hinzuweisen, die in einer archaisch provozierten Gesellschaft völlig normal sind. Keine Frage, hier und da wird noch mit Steinen geschmissen, traurig, dennoch bittere Wahrheit. Ein Fakt der definitiv veraltet von Fans interpretiert und von der Öffentlichkeit modern aufgearbeitet wird. Muss man vor allem mit Blick auf die Wahrnehmung ändern.

 Fans sind in aller erster Linie Menschen wie du und ich, können zwar über das Ziel hinaus schießen, bleiben aber meist auf dem heimlichen Teppich.  Wenn ein ganzes Stadion intuitiv auf eine übers Spiel hinaus prekäre Situation reagiert ist das das normalste der Welt, sollte man meinen. Leider wird es medial so verkauft, als wäre es was Besonderes einem Beinahsterbenden zu supporten in dem man Solidarität vermittelt. Totaler Alltag, der eigentlich keines weiteren Kommentars bedürfte, würden wir nicht über Fußball und dessen Fans sprechen.  

Größere Geschmacksgemeinschaften sind  so omnipräsent wie Fans sein können. So wie das Fanherz tickt, schlägt die Welt. Das größte Glück dabei ist eines zu haben. Dass unterscheidet insbesondere  Fußballfans von der Allgemeingültigkeit. Normal bis extrem  an der Basis halt. Ein Forza an meinen SCF und an alle die ihren Verein, ihre Stadt, ihre Nation, die Welt mit Herz lieben!   

 

Sanis

In der ersten Halbzeit des Spiels FC Schalke 04 gegen Eintracht Frankfurt spielten sich vor Südkurve und Gästeblock dramatische Szenen ab, als einer der Schalker Großfahnenträger zusammenbrach und von den offenbar von einer Fotografin alarmierten Notärztin, Mannschaftsarzt Rarreck und zahlreichen Sanitätern behandelt und reanimiert werden musste. Die Frankfurter Fans stellten daraufhin auf Anraten ihres Capos als Erstes jeglichen Support ein und setzen somit ein ganz klares Signal, dass es Wichtigeres gibt als Fußball und Rivalität. Nach einer Weile zog auch das übrige Stadion nach.

Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen aller Schalker herzlich für diese Menschlichkeit und Anteilnahme bedanken! Ausgerechnet Ihr, die als Randalemeister verschrien seid, habt gezeigt, dass „getrennt in den Farben, vereint in der Sache“ keine Floskel ist.

Großer Sport, dass Ihr dann gemeinsam mit den Schalkern applaudiert habt, als der Fahnenträger nach erfolgreicher Behandlung stabil ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Leider fand diese wunderbare Reaktion bei sky erst Beachtung, als der Reporter nach dem Spiel die extrem verhaltene Stimmung auf das schwache Spiel der ersten Halbzeit zurückführen wollte und von Jens Keller aufgeklärt werden musste.

Auch heute in der Presse findet diese Aktion bedauerlicherweise mit Ausnahme eines Artikels bei der.westen keine Erwähnung. Ist Menschlichkeit uninteressanter als Gewalt oder Feuerwerk? Auch die Medien wie ein gewisses Boulevardblatt, die nur zu gerne jeden kleinen Bengalo als Fußballschande gewalttätiger Idioten hochschreiben, berichten ausschließlich von der späten Zurücknahme des zweiten Tors, kein Wort über das Gespür der Fans für einen der ihren in Lebensgefahr. Passt es nicht in das Bild, das Ihr von Fußballfans zeichnen wollt….?! Mit Verachtung und Forderungen nach Repressalien seid Ihr immer schnell dabei, warum zollt Ihr den Frankfurtern und Schalkern jetzt nicht auch den verdienten Respekt…?

Bei dem Fahnenschwenker wurde wohl mittlerweile eine Verengung der Halsschlagader festgestellt, die operiert werden muss, auch dazu an dieser Stelle alles Gute und gute Besserung, auf dass wir bald wieder alle zusammen der schönsten Nebensache der Welt frönen können. Und ein Dank an die Rettungskräfte, die einen wunderbaren Job gemacht haben.

Blau-weiße Grüße

Susanne Blondundblau

 

 

Wer nicht mitzieht…wo kämen wir denn schließlich hin, wenn es auf Schalke Demokratie, Unabhängigkeit und Meinungsfreiheit gäbe?! Wahlkampfzeit auf Schalke, die Masken fallen.

Nicht genug, dass der Schalker Fanclubverband sich rühmt, die „Vertretung aller Fans“ zu sein, obwohl viagogo und die Austritte der UGE, des Supporters Club und der Fan-Ini gezeigt haben, dass dem schon lange nicht mehr so ist.

Nein, die „Fanvertretung für alle“ bestreitet zudem in einem an Polemik kaum noch zu überbietenden Rundumschlag („Schluss mit lustig!“ ) gegen die neue Initiative Schalke.V.ereint, dass Kandidaten des SFCV im Wahlausschuss säßen. Alles totaaal unabhängige Personen und ohne Ansehen des beruflichen Hintergrundes gewählt. Keine 24 Stunden später geht eine in der an bekloppten Jahreshauptversammlungen und eigenartigen Personalien wahrlich reichen Geschichte von Schalke 04 einzigartige Werbeoffensive an den Start, die ausschließlich die SFCV-Kandidaten für den Wahlausschuss promotet. Es gibt keine SFCV-Kandidaten, lang leben die SFCV-Kandidaten?!

Der SFCV stellt Kandidaten für den Wahlausschuss vor, die für ein starkes Schalke und für den Erhalt der Fan-Club Kultur stehen“ ist dazu zu lesen. Von Peter Peters ist dazu zu lesen: „Es ist gut, dass der SFCV sich seiner Verantwortung stellt und eigene Wahlausschusskandidaten für den FC Schalke 04 zur Wahl stellt. Zu einem starken S04 gehört ein starker SFCV. Das ist der Weg, den Schalke gehen will – gemeinsam können wir viel erreichen.“ Parallel dazu werden die SFCV-Mitglieder täglich mit semiprofessionellen Videos der Kandidaten bombardiert; zudem werden die Regionaltreffen wieder auferlegt, um auch Kandidat(inn)en, die bislang kein Mensch jemals auf Schalke wahrgenommen hat, ans Wahlvolk zu bringen.

Wäre es nicht eigentlich Aufgabe einer Fanvertretung für alle, auch ALLEN Kandidaten/innen für den Wahlausschuss die Gelegenheit zu geben, sich vorzustellen?

Warum wird der Eindruck erweckt, irgendjemand wolle die Fan-Club-Kultur auf Schalke abschaffen und man müsse just diese Kandidaten wählen, damit dies nicht passiert?

Ist es fair, wenn der Finanzvorstand des Hauptvereins (der auch Mitglied im Aufsichtsrat des SFCV ist), dessen Kontrolleure der Wahlausschuss auswählen soll, unverhohlen für die Kandidaten des vom Verein finanziell und organisatorisch abhängigen SFCV trommelt?

Man könnte noch viele Fragen zu Finanzen, Bustransporten und dem Umgang mit Kritikern nicht nur auf der facebook-Seite stellen, alle diese verblassen aber hinter der heutigen Ungeheuerlichkeit: „Wer nicht mitgehen will, darf sich gerne einen anderen Verein suchen“, darf SFCV-Vorstand und Wahlausschussmitglied und -bewerber Arthur Saager heute im zweiten Teil seines Propagandavideos in die Welt posaunen. Gemeint ist das „starke Schalke“,  das die Mitbestimmung der Fans am liebsten vollends auf den abhängigen Fanclubverband verlagern möchte.

Wer nicht mitzieht, kann gehen?! Das hättet Ihr wohl gerne. Man kann nicht ständig betonen, was für ein kritischer Partner man doch ist und gleichzeitig im ständigen Schulterschluss und x-facher Verquickung mit dem Hauptverein alle dessen Entscheidungen nicht nur abnicken und verteidigen, sondern auch noch Kritikern nur sehr unzureichend kaschiert absprechen, Schalker zu sein.

Wer nicht mitzieht2Zum Glück ist es dank der Initiative einiger Mitglieder von Schalke.V.ereint gelungen, eine Schlammschlacht über die Satzungsänderungsanträge zum Wahlausschuss zu verhindern. (Auch diesen Erfolg wollte sich der SFCV übrigens noch an die Brust heften, als sei die Dreistigkeit, einen festen Sitz zu beantragen UND gleichzeitig massiv weitere eigene Kandidaten zu bewerben, nicht schon genug…) Dies ändert aber nichts daran, dass der SFCV weiter versucht, den Eindruck zu erwecken, der einzig zuverlässige Partner des Hauptvereins in puncto Fanvertretung zu sein.

Ich hoffe, dass die Vereinsmitglieder nicht auf diese Masche hereinfallen und sich über alle Kandidaten und ihre Inhalte informieren, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Es gibt nicht nur die vom SFCV beworbenen Kandidaten! Auf der Plattform schalkermarkt.de erhalten in Kürze alle Bewerber wie auch die späteren Aufsichtsratskandidaten die Gelegenheit, sich mittels eines Fragebogens vorzustellen.

Der SFCV und auch Arthur Saager leisten gute Arbeit in der Betreuung der Fanclubs, als kritische Instanz gegenüber dem Hauptverein aber hat er sich mit den neuerlichen Aussagen endgültig disqualifiziert. Nicht derjenige, der nicht mit dem SFCV mitziehen will und eine eigene Meinung hat, muss gehen. Jeder, der glaubt, unabhängige Schalker mundtot machen und in die Ecke von Vereinsfeinden rücken zu können, hat auf Schalke nichts verloren!!!

Blau-weiße Grüße

Susanne Blondundblau

 

Sparschwein1

Die 04. Schalker Konzernbilanz ist da und Peter Peters betont stolz, man habe mit 206,8 Mio € den zweithöchsten Umsatz der Vereinsgeschichte erzielt und nach dem Verlust des Vorjahrs  einen Überschuss von 0,5 Mio. Euro, bereinigt um „außerordentliche Effekte“ aus der Dachreparatur und der Aufstockung der Anleihe gar von 7 Mio. Euro erreichen können. „Sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg gehen Hand in Hand“ und „es ist geglückt, die Balance zwischen wirtschaftlichen und sportlichen Zielen zu finden: Das heißt, ein positives Konzernergebnis zu erzielen und gleichzeitig die Chancen auf zukünftige Erlöse aus sportlichem Erfolg zu maximieren.“  trommelt der mit vielen schönen blauweißen Bildchen und warmen Worten über Mitglieder und Knappenschmiede aufgehübschte Konzerngeschäftsbericht dazu. Eher am Rande wird erwähnt, dass die Finanzverbindlichkeiten „wie angekündigt“ durch die Nachplatzierung der Mittelstandsanleihe zur Zwischenfinanzierung der UEFA-Gelder und die teilweise Fremdfinanzierung der Reparaturen am Dach der VELTINS-Arena „leicht“ auf 178,3 Mio. Euro angestiegen sind. Den Anstieg der Gesamtverbindlichkeiten von 217 auf 230,1 Mio. € sowie das mit 75,2 Mio. nahezu unverändert hohe negative Eigenkapital darf sich der interessierte Leser dann selber zusammensuchen.  An dieser Stelle soll deshalb wie im letzten Jahr der Versuch unternommen werden, die wichtigsten Erkenntnisse aus der Bilanz möglichst ohne viel Buchhalterchinesisch allgemein verständlich zu erläutern und zu hinterfragen, ob wir finanziell rosigen, königsblauen oder doch eher schwarzen Zeiten entgegensehen.

Der Konzernumsatz von 206,8 Mio. € bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 16,1 Mio. Euro. Der größte Batzen davon entfällt auf die Transfererlöse, gefolgt von den medialen Verwertungsrechten und dem Sponsoring (trotz Viagogo J). In der Deloitte Football Money League, dem Ranking der zwanzig umsatzstärksten  Fußballclubs weltweit, bedeutet das den 13. Platz. Schalke ist wer im Weltfußball! So weit, so erfreulich, auch wenn die Erlöse aus dem Kerngeschäft Spielbetrieb aufgrund des unnötigen Ausscheidens gegen Galatasaray Istanbul und damit weniger internationalen Begegnungen zurückgegangen sind.

2013Der Gewinn beträgt nur eine halbe Million Euro. Wie ist das jetzt zu werten? Soll man sich freuen, dass es immerhin  nicht wie z. B. im Vorjahr ein Verlust ist – oder Sorgen machen, dass trotz der erstmaligen Teilnahme an der Championsleague in zwei aufeinanderfolgenden Saisons und hohem Umsatz nicht mehr „hängenbleibt“? Der Geschäftsbericht möchte das Ergebnis mit Hinweisen auf die Dachreparatur (ohne diese und die Kosten der Aufstockung der Anleihe wäre das Ergebnis der „gewöhnlichen Geschäftstätigkeit“ immerhin ein Gewinn von 9,6 Mio. € gewesen) und das gestiegene EBIT von 19,9 Mio. €  ein bisschen pimpen. Ich hoffe sehr, dass man aus dem Dachdesaster gelernt hat und für solche Fälle Vorsorge trifft, denn außerordentliche Aufwendungen sind immer ein prima Feigenblatt für Finanzverantwortliche, um ein suboptimales Ergebnis zu erklären (nein, wir nehmen nicht die böse Vokabel „schönreden“ in den Mund bzw. auf die Tastatur). Auf Dauer reitet uns eine dermaßen auf Kante genähte Finanzierung – von den 6,6 Mio. €, die das verdammte Dach 2013 noch gekostet hat, mussten 6,3 Mio. € auf Pump, pardon, durch Aufnahme neuer Verbindlichkeiten finanziert werden – aber immer tiefer in den Finanzierungssumpf.

Die Verbindlichkeiten sind denn auch der nächste heikle Punkt der Konzernbilanz: Die Finanzverbindlichkeiten (d. h. die Schulden, für die Schalke Zinsen zahlen muss) sind  um 5,1 Mio. € auf 178,3 Mio. Euro angestiegen, die Gesamtverbindlichkeiten gar von 217 auf 230,1 Mio. €. Peter Peters erklärt dazu, „wie angekündigt“  sei dies durch die Nachplatzierung der Mittelstandsanleihe zur „Zwischenfinanzierung der UEFA-Gelder“ und die „teilweise“ Fremdfinanzierung der Reparaturen am Dach der VELTINS-Arena erfolgt; für 2014 könne aber wieder von einer Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten ausgegangen werden. „Angekündigt“ und (richtigerweise) als oberstes Ziel und Erfolg verkauft wurde uns aber seit Jahren der Abbau der immens hohen Verbindlichkeiten (teilweise trotz laufender Verluste). Und ich finde es bedenklich, dass es jetzt wieder zu einem Anstieg gekommen ist und wir nicht einmal mehr die Auszahlung der UEFA-Gelder abwarten können, sondern diese zwischenfinanzieren müssen. Bei 6,3 Mio. € Kredit für 6,6 Mio. € Dachreparatur von „teilweiser“ Fremdfinanzierung zu sprechen ist ebenfalls verniedlichend. Fakt ist, wir leben extrem von der Hand in den Mund und müssen selbst Aufwendungen wie Reparaturen fremdfinanzieren lassen. Das engt leider unsere Spielräume für langfristige Investitionen wie z. B. das seit langem angestrebte Amateur- und Jugendstadion stark ein. Und ich frage mich ernsthaft, wie unser Verein mit einem solchen Korsett die 2016 fällig werdende Fananleihe (10,8 Mio €) und vor allem 2019 die rund 50 Mio. € aus der Mittelstandsanleihe zurückzahlen möchte…? Die erfreuliche Entwicklung der Anleihe wird im Konzernbericht so sehr betont, dass ich fürchte, dass bereits jetzt damit kalkuliert wird, diese Anleihe direkt durch die nächste zu ersetzen.

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Die nächste Kennzahl, über die man sich Sorgen machen kann, ist das negative Eigenkapital von 75,2 Mio. €. Vereinfacht ausgedrückt, gibt diese Kennzahl wieder, dass die Schulden/Verbindlichkeiten um 75,2 Mio. € höher sind als das Vereinsvermögen. Bei vielen Firmen könnte sich der Finanzverantwortliche an dieser Stelle wegen bilanzieller Überschuldung einen Strick nehmen, dies ist bei uns glücklicherweise aufgrund der stillen Reserven insb. bei den Spielerwerten nicht der Fall: Längst nicht alles Vermögen taucht mit zutreffenden Werten in der Bilanz auf, vielmehr werden z. B. Spieler nicht mit ihrem Marktwert, sondern mit den „Anschaffungskosten“, d. h. der von Schalke gezahlten Ablösesumme, eingestellt. Daher stehen Eigengewächse wie Julian Draxler, Max Meyer oder Kaan Ayhan nur mit einem symbolischen Euro in der Bilanz, sind aber natürlich sehr viel mehr wert und könnten im Notfall „versilbert“ werden. Man sollte sich trotzdem nicht darauf verlassen, dass die stillen Reserven einem dauerhaft den Hals retten, da auch diese mit Unwägbarkeiten belastet sind, wenn sich ein Spieler z. B. schwer verletzt oder der Verein aufgrund akuter Finanzprobleme unter Wert verkaufen müsste. Zudem wäre es äußerst wünschenswert, unsere begabtesten Eigengewächse lange am Schalker Markt halten zu können. Dementsprechend gibt auch Peter Peters die Devise aus, die negative Eigenkapitalquote zu verbessern…

…man darf gespannt sein, wie lange dieses Ziel hält. Vor zwei Jahren hieß es, um den Konsolidierungskurs zu fahren müssten die Einnahmenseite „alternativlos“ durch höhere Ticketpreise gesteigert und die Ausgabenseite durch Personalkosteneinsparungen zurückgefahren werden. Im letzten Jahr wurde dann verkündet, oberstes Ziel sei die Senkung der Verbindlichkeiten; die Kaderkosten hingegen müssten auf hohem Niveau verbleiben, um über sportlichen Erfolg weitere Einnahmen wie  UEFA-Gelder, TV-Einnahmen und Sponsorengelder zu requirieren. Tja, und dieses Jahr heißt es, Anstieg der Verbindlichkeiten, shit happens, wir wollen jetzt die negative Eigenkapitalquote bekämpfen.

GeldDie Personalkosten sind denn auch nahezu unverändert geblieben, 98,3 Mio. € gegenüber 98,5 Mio. € im Vorjahr. Ca. 85 Mio. € davon entfielen auf den Profibereich, ließ Peters dazu in der Bilanzpressekonferenz (von der man bis jetzt erstaunlich wenig liest…?!) verlauten. Und er trommelt sofort weiter, Schalke wolle eine Mannschaft zusammenstellen, die „national eine führende und international eine tragende Rolle einnehmen könne“. Dies ist nicht nur im Gegensatz zum Vorjahr („...Der vollständige Effekt aus der Verringerung des Kaders wird sich aufgrund von Vertragsauflösungen und Abfindungszahlungen aber erst 2013 auf die Ertragslage auswirken….“) eine Kehrtwende um 180 Grad; die Erkenntnis, „dass wir den Aufwand nur tragen können, wenn wir entsprechende Erfolge im sportlichen Bereich haben, am besten in der Champions League, sonst ist er zu hoch.“ beißt sich zudem ein wenig mit der Ansage, „die wirtschaftliche Stabilität des Vereins sowie die Vereinswerte werden im Zuge dessen so geschärft, dass die Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg so gering wie möglich ist“ (S. 17 des Konzernberichts). M. E. haben wir genau dies NICHT geschafft, wir sind abhängiger denn je von der CL-Qualifikation, weil wir die Gruppenphase schon brauchen, um wenigstens eine schwarze Null zu schreiben. Und ich frage mich, warum die Kaderkosten trotz des erfreulich hohen Anteils an jungen Eigengewächsen nicht sinken – und ob unser Verein die Versicherungen gegen langfristige Verletzungen der Spieler genauso nachlässig handhabt wie die gegen Dachschäden, da zahlreiche verletzte Stammspieler ansonsten den Etat hätten entlasten müssen.

Auch bei den Untergesellschaften (im Geschäftsjahr 2013 wurde die Schalke Parkstadion Verwaltungsgesellschaft mbH auf die schwächelnde FC Schalke 04 Arena Management GmbH verschmolzen; zudem wurde die im Geschäftsjahr 2014 stattfindende Liquidation der FC Schalke 04–Service GmbH i.L. eingeleitet) und der Finanzierung des SFCV bleiben etliche Fragen offen. Auch die Transparenz des „starken Schalke“ hat halt ihre Grenzen...

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Ich warne daher dringend davor, den Beteuerungen, wie super Schalke doch finanziell aufgestellt sei  und dass man voll auf Financial Fair Play setze, blind Glauben zu schenken. Immerhin lässt die als „konservativ-realistisch“ bezeichnete Planung für die Lizensierung in der Tat mehr Luft nach oben als nach unten: Der Verein setzt auf das Erreichen von Platz 4 in der Bundesliga – da sieht es derzeit richtig gut aus. Für die kommende Saison 2014/2015 wird mit Platz 6 in der Bundesliga, zweite Runde DFB-Pokal und dem Ausscheiden in der Zwischenrunde der Europaleague kalkuliert, was einen Umsatzrückgang um rund 20 Mio. € bedeuten würde. Die Frage, wie sich der bei diesem Szenario eintretende Verlust in zweistelliger Millionenhöhe auf die Verbindlichkeiten und das Eigenkapital auswirken würden, lässt der Konzernlagebericht schamhaft offen. Ich hoffe stark, dass wir nicht im nächsten Jahr an dieser Stelle genau darüber diskutieren müssen – wir sind zum sportlichen Erfolg verdammt, also auf geht’s, liebe Leute!

Blau-weiße Grüße

Susanne Blondundblau

 

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Raus mit Applaus, selten war der Kalauer so zutreffend wie beim Schalker Abgang von der CL-Bühne 2013/14. Und damit ist nicht die Leistung der Mannschaft gemeint, auch wenn diese im Rückspiel im pompösen Fußballtheater von Bernabeu bis zum Doppelschlag besser mithielt als beim 1:6-Hinspieldesaster.

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Was die Schalker – das Fernsehen sprach von 7.000 mitgereisten Fans, ich bin mir sicher, dass es eine fünfstellige Zahl war, die ganze Stadt war blau und weiß – unter spanischer Sonne veranstalteten, war großes Kino und ließ selbst die an internationale Fußballgäste gewohnten Madrilenen anerkennend staunen. Die Stadt selber erwies sich als sehenswert mit einem Faible für pompöse Reiterstandbilder und noch pompösere Brunnen und sehr gastfreundlich. Die einheimischen Gastronomen reagierten erfreulicher Weise äußerst flexibel auf Gäste in Trikots, keine Spur von der sonst bisweilen anzutreffenden "iiiih, Fußballprolls"-Attitüde. Der Wirt des „La Casta“ zuckte nicht einmal, als nahezu das gesamte Mobiliar auf die Straße wanderte, wo ein ganzer Haufen Schalker den lauen Abend genoss. Bier, Wein und Pacharan (ein Anis-Schlehen-Likör) flossen buchstäblich in Strömen, man diskutierte leidenschaftlich über Gott, die Welt, die wichtige Initiative Schalke.V.ereint und die bevorstehende JHV. Am nächsten Tag hatte die Taberna wegen plötzlichem Reichtum geschlossen…

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„Rauuuuuuuuuuuuuuuuuuul“ und „Zero Quattro“ lauteten die Schlagwörter und wie bereits in Lissabon und Valencia checkten die fliegenden Händler blitzschnell die Lage und stellten das sonst quietschebunte Sortiment an Hüten, Sonnenbrillen und sonstigem Gedöns komplett auf blau und weiß um. Der Renner waren  blaue Hüte mit Schalke-Hutband, die das eine oder andere deutsche Schiebedach vor einem deftigen Sonnenbrand bewahrten. Gelebte Marktwirtschaft mit Angebot und Nachfrage...

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Am Spieltag selber konnte man in der Innenstadt keine 04 Meter laufen, ohne über ebenso lautstark  wie friedlich feiernde Schalker zu stolpern. Gegen Nachmittag strömten dann Tausende auf die Puerta del Sol, wo es hieß "ohne Schalke wär hier gar nix los".

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Pünktlich um halb 6 bat dann die Trommel der UGE zum Marsch und es folgten so viele, dass die Madrilenen staunend und applaudierend am Straßenrand und auf den Balkonen standen – die "Mission hoch erhobenes Haupt" war sehr erfolgreich gestartet! Unter blauweißer Flagge ging es bis zum Estadio San Bernabeu, wo es extrem gründliche (sogar mein kleiner Kamera-Ersatzakku wurde im wahrsten Sinne des Wortes skeptisch beschnüffelt – no, really, it’s NOT a Mikro-Pyro…!) Dreifachkontrollen gab, bei denen aber sowohl Ordner als auch Polizisten nicht nur für spanische Verhältnisse sehr freundlich und sehr korrekt waren. Keine Spur von dem sonst oft unangemessen martialischen Ich-wichtig-Du-nix-Dominanzgehabe gegenüber Auswärtsfans.

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Das Stadion selber wird bald noch einen eigenen Blog wert sein, aber beeindruckend ist es schon;  wobei der „Stimmungsblock" der Realfans hinter dem Tor geradezu lächerlich klein ist. Aber Polonaise können sie…J. Der Rest des Stadions erscheint frühestens 5 Minuten vor Anpfiff, zuckt nur bei Toren einmal kurz aus dem Wachkoma hoch und schweigt ansonsten, so dass wir mühelos mit unserem Support und dem gesammelten Gelsenkirchener Liedgut von „Oppa Pritschikowski“ über den „Eurofightersong“ bis zum „Mythos vom Schalker Markt“ die totale akustische Dominanz  haben. Die Stimmung beginnt weit vor dem Anpfiff und endet erst mit der mit 25 Minuten erfreulich kurzen Blocksperre beim Schalkewalzer.

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Madrid168 Schalker Eigengewächse auf dem Platz sind wirklich ein Grund zur Freude. Tim Hooglands Rechtschuss zum 1:1 wird bejubelt wie ein Final-Siegtreffer („nur-noch-5!!! …“) und auch sonst schweigt unsere Kurve nicht eine einzige Minute lang. Leider reicht es bei der Mannschaft nach dem Abpfiff trotz eindeutiger „wir wolln die Mannschaft sehn!“-Sprechchöre nicht zu einem kurzen Gang vor die Kurve, ein halbherziges Winken von der Mittellinie ist alles, was man nach 2.000 km quer durch Europa und einer erstklassigen und Aufsehen erregenden Support-Visitenkarte erwarten darf… Einzig der starke Ralle Fährmann verabschiedet sich anständig und wird mit Sprechchören gefeiert.

Liebe Schalker Offizielle, liebe Mannschaft: „Starkes Schalke“ geht anders! Wir wollen keine Lobhudeleien vom Fließband auf der Homepage, wir möchten vor Ort sehen, dass Ihr uns bemerkt habt und zu schätzen wisst! Ein Tag Dauersupport trotz eines vernichtenden 1:6 im Hinspiel solltet Ihr nicht als selbstverständlich unter den Tisch fallen lassen! Selbst die AS hat der Schalker Invasion eine Doppelseite gewidmet und ausnahmslos positiv berichtet.  „Sehr kooperativ, sehr laut und "äußerst friedlich" (!) seien die mitgereisten Schalker gewesen.

Laut und friedlich geht die Nacht dann auch zu Ende – adios, Madrid! Wir kommen gerne wieder.

Blau-weiße Grüße

Susanne Blondundblau

Madrid18Niemals geht man so ganz… ein Stück bleibt hier…

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