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Donnerstag, 12 Dezember 2013 11:49

Entschuldigung an die Bayernfans

geschrieben von

Liebe Fans des FC Bayern,

420964 web R K by Stefan Bayer pixelio.dewir möchten uns in aller Form bei euch entschuldigen. Ja, wir sind Gruppensieger geworden gegen Marseille und Ja, das hat euch gestört. Die ganzen Gehässigkeiten die Ihr vorbereitet hattet, sind im Winde verflogen. Wir haben eure kreative Phase zerstört, klar kommen noch Sprüche wie "Gegen uns ist eh Schluss" aber der eigentliche Effekt ist weg, dafür sagen wir sorry.

Auch entschuldigen wir uns bei euch dafür, dass wir eure 40 Titel jährlich und die Rekorde die Ihr Einfahrt nicht huldigen oder uns noch immer nicht anständig bedankt haben bei Uli Hoeneß für seinen überteuerten Kredit. Ja der gute Uli steht bald vor Gericht und wir wünschen Ihm wirklich alles Gute im Gefängnis, vielleicht kommt er ja mit Breno in eine Zelle und wird bei Breno´s Entlassung dann mit Ribery in eine Zelle gesteckt, dann wäre er nicht so alleine. Wenn Du mal die Uhrzeit wissen möchtest im Gefängnis, rufste einfach den Rummenigge an, der hat sich neue Uhren besorgt. Wir hoffen sehr, dass es dir dort gut ergehen wird und wünschen dir alles Gute.

16.000 Fans zu eurer Meisterfeier, Wahnsinn diese Menschenmenge die euch frenetisch feiert. Wir lieben eure Feiern, es ist ruhig, besinnlich und man kann sich genau wie bei euren Heimspielen im Stadion ruhig unterhalten ohne schreien zu müssen. Ihr habt echt die Ruhe weg, dafür unser ganzes Lob.

Abschließend möchten wir euch noch sagen, wie Geil Ihr seid, denn das hört Ihr so gerne und jetzt so kurz vor Weihnachten tun wir das gerne für euch.

Wir gehen dann mal wieder in den Keller und schämen uns im letzten Jahr nur Zweiter geworden zu sein, weil wir gegen die geilen Bayern verloren haben.

In diesem Sinne, ein besinnliches Fest liebe Bayern und wenn Ihr mal auf einem Berg seid, dann grüßt doch Gott bitte von uns.

Bildquelle: Stefan Bayer  / pixelio.de

Dienstag, 10 Dezember 2013 14:02

Die Adidas Story - Teil.2 – Der Druck auf die Spieler

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487577 web R B by Dieter Schütz pixelio.deAls der FC Bayern damals die "FC Bayern München AG" gründete, wusste man nicht, welche Umstände das mit sich bringt? Nein, man wusste genau das Geldgeber wie Audi und Adidas nicht nur das Scheckbuch aufmachen und klatschend in der VIP Loge sitzen. Während Audi den FC Bayern als gute Eigenwerbung sieht und tatsächlich nur klatschend in der VIP Loge steht und das ausgegeben Geld bewundert, sieht das bei Adidas anders aus.

Klar, Adidas ist Sportausrüster und verdient Geld damit, Ihr Produkt an den Otto-Normal-Verbraucher zu bringen. Das Adidas dabei kein halt vor moderner Sklaverei macht, Arbeiter in Entwicklungsländer für einen Hungerlohn arbeiten lässt und auch die Transportfirmen so auswählt, das die Kosten klein gehalten werden. Die Möglichkeiten das zu ändern, hat Adidas. Statt 25 Millionen für Özil, hätten es sicher auch 24 Millionen getan, damit der arme Mann nicht verhungert. Die übrig gebliebene Millionen wären ein willkommenes Weihnachtsgeschenk für die Arbeitnehmer gewesen, die ausgebeutet und wie Sklaven behandelt werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Donnerstag, 05 Dezember 2013 19:53

Früher war Eisen noch Eisern

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FCUnion vs FCK DFB-Pokal 20131Dienstagabend 19 Uhr im Dezember, es ist DFB-Pokalzeit. Nach dem leider versemmelten Gastspiel in Dresden am Samstag ging es also wieder gen Osten zu dem Verein, den wir erst neun Tage zuvor mit 3:0 in die Bundeshauptstadt zurück geschickt hatten. Nach dem Spiel am 23. November in Kaiserslautern, haderten zahlreiche Union Anhänger mit dem Schiedsrichter wegen der roten Karte gegen Özbek und sahen in Olivier Occéan den Sündenbock schlechthin. Aus diesem Grund legte der Stadionsprecher bei der Verlesung unserer Aufstellung neben der obligatorischen “Na und!” Pause eine weitere Pause ein, damit sich die Unioner mal so richtig einpfeifen konnten. Sehr schön, es gab einen Sündenbock. Ja, das hielten die Berliner dann auch Eisern bis zum Schluss durch, dieses Pfeifen. So manchmal wünschte ich mir das ja auf dem Betze auch wieder. Nicht nur die ersten Minuten, nein so richtig konsequent bei jeder Ballberührung bis zum Spielende - gellendes Pfeifkonzert gegen einen “Liebling”.

Donnerstag, 28 November 2013 11:51

Interview: Der rotebrauseblogger im Gespräch

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rbbloggerDas Spiel gegen RasenBallsport Leipzig steht an – und sorgt für Diskussionen um Tradition und Kommerz. Verschließen will sich das FCSBlog 2.0 diesem Thema nicht, aber es wär sicher öde, immer wieder die gleichen Argumente zu behandeln. Deshalb haben wir mit einem waschechten Fan der Leipziger gesprochen. Der rotebrauseblogger schreibt über die sportliche Entwicklung im Osten der Republik und vertritt seinen Verein würdig in der Liga der Fußballblogger.

FCSBlog: Hallo rotebrauseblogger,
stell Dich doch bitte einmal den Lesern vor!

Rotebrauseblogger: 40 Jahre. Seit 12 Jahren Leipziger. Seit dreieinhalb Jahren Blogger und alltäglicher Begleiter des Geschehens rund um RB Leipzig. Fußballerisch und darüber hinaus.

Du stellst Dich als „eine Einzelperson mit konsumorientierter Fußballbegeisterung“ in Deinem Blog vor. Was kann ich mir darunter vorstellen?

Das erinnert mich daran, dass ich meine Selbstbeschreibung im Blog vielleicht mal überarbeiten könnte. Inzwischen würde da wohl in Anlehnung an eine Fangruppe beim ZFC Meuselwitz eher so was wie „Sitzplatzultra“ stehen. Die obige Bezeichung stammt aus den Blogursprüngen und erklärt sich aus der Leipziger Fußballhistorie der letzten mehr als 10 Jahre, die mit ihren Polen Größenwahn und Scheitern immer für viele Geschichten und ‘tolle’ Unterhaltung abseits des Platzes sorgte. Pole, die ich – ohne ganz große Anteilnahme für die konkreten Vereine, aber mit gewisser Vorliebe für den FC Sachsen – immer gern beobachtete und dabei einen eher distanzierten Spaß an der Sache entwickelte. Mit RB Leipzig wurde die Geschichte quasi fortgeschrieben. Sofort standen Themen wie Bundesliga und Champions League im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Das versprach viel Spaß abseits des Platzes (Konsumorientierung) und ich hatte zudem ernsthafte Lust auf den fußballerischen Teil (Fußballbegeisterung), weil ich mich einfach auf einen Verein freute, der das dauerhafte Bespielen des örtlichen WM-Stadions versprach. So entstand der obige Begriff damals, der aber inzwischen eher eine historische Beschreibung ist, weil ich die dem Begriff innewohnende Distanz etwas verloren habe. Auch weil der Verein inzwischen weg von den ganz großen Themen ein Stückweit im Fußballalltag angekommen ist. Da haben drei Jahre Regionalliga auch viel gutes bewirkt.

Welche Rolle spielen für einen konsumorientierten Fan Fans in den Kurven und die Fankultur an sich?

Fankultur spielt für mein eigenes Dasein eine eher untergeordnete Rolle. Da bin ich dann doch zu sehr Einzelperson. Ich verfolge die Entwicklungen aber sehr gerne und finde, dass Fankultur zu einem Fußballvereinsleben natürlicherweise dazu gehört. Letztlich ist ja auch bei RB Leipzig die Fanszene über die entsprechenden Kommunikationskanäle und über offizielle Fanclubs jene Instanz, die am ehesten auf den Verein einwirkt und sich mit Themen rund um den Fußball auseinandersetzt. Das Banner „Fußballfans gegen Homophobie“, das vor zwei Jahren in Leipzig zu Gast war, zeugt beispielsweise davon. Insgesamt ist das Agieren in den Fan-Strukturen nicht unbedingt mein Tanzbereich, finde aber das Entstehen und die Entwicklung der Fanszene bei RB Leipzig spannend, ganz einfach weil es ein offener und noch nicht final bestimmter Prozess ist, der mit jedem Aufstieg neuen Schwung und neuen Input kriegt..

Die Hürden für eine Vereinsmitgliedschaft (Kosten im Jahr: 800 Euro) sind bei RB Leipzig hoch. Geschäftsführer Wolter verweist auf die Situation bei anderen Vereinen, in denen Ultras Strukturen geschaffen hätten, die nicht im Sinne des Fußballs seien. Wie stehst Du zu dieser Haltung?

Ich halte das in einem gewissen Sinne für eine rhetorische Schutzbehauptung, quasi als Form der nachträglichen Legitimation. Die Vereinskonstruktion wurde ja schließlich nicht wegen möglicher Ultragruppierungen gewählt, sondern weil man generell eine Organisationsform wollte, bei der man die Kernentscheidungen in Bezug auf Personal und Strukturen unabhängig vom Mitgliedertagesgeschäft treffen wollte. Generell störe ich mich nicht wirklich an der Konstruktion, weil Entscheidungen im Profifußball sowieso in engen Zirkeln und nicht in Mitgliederversammlungen getroffen werden (was bei den zur Debatte stehenden Jahresetats auch ok ist). Und für alle Fan-, Umfeld- und Zuschauerbelange gibt es auch andere Einflussmöglichkeiten als die Mitgliedschaft, die bei den meisten großen Vereinen oft sowieso nur noch zum Mittel verkommen ist, besser an Eintrittskarten zu kommen.

Du verweist auf Einflussmöglichkeiten abseits der Vereinsmitgliedschaft. In Salzburg ließ sich Red Bull zur Übernahme nicht in die Umgestaltung des Vereins hereinreden. Wie viel zählt das Wort der Fans bei RB Leipzig?

Zumindest weiß ich, dass der Draht zwischen Anhängern und Verein relativ kurz ist und typische Fanbelange (Capopodium, Auswärtsreisen, Sicherheitsfragen) auf direkten Wegen an die richtigen Stellen kommen. Nach dem Regionalligaaufstieg wurde vereinsseitig auch eine ordentliche Preiserhöhung für alle Plätze im Stadion und vor allem eine Abschaffung der Ermäßigungen beschlossen. Der Einspruch aus den Fanclubs führte dann dazu, dass man wieder Ermäßigungen für bestimmte soziale Gruppen einführte und – ohne ins Detail zu gehen – noch mal die Platzkategorien überarbeitete. Vielleicht ein banales Beispiel, aber es zeigt eben, dass es möglich ist, auf Entscheidungen einzuwirken, die das nicht direkt sportliche Umfeld des Vereins betreffen. Und es zeigt auch, dass die Fans ihre Belange gegenüber dem Verein vertreten, wenn es notwendig ist.

Hat Dich bisher eine Kritik am Konzept RB Leipzig überzeugen können?

Überzeugen nicht, sonst würde ich dem Verein wohl nicht (mehr) anhängen. Grundsätzlich verstehe ich die bei vielen ausgeprägte, ganz grundsätzliche, kulturell begründete Abneigung, die sich gar nicht erst rational gibt, sondern einfach so etwas wie die Ästhetik (das was man vielleicht als Retorte bezeichnen kann) nicht mag. Andererseits weiß ich aus meinem eigenen Erleben, das viel von der Abneigung auch Vorurteil ist.

Rational kann ich zumindest nachvollziehen, dass es Leute gibt, die kritisieren, dass mit dem RasenBallsport Leipzig e.V. das demokratische Vereinsprinzip ausgehebelt wird. Ich verweise in dem Zusammenhang aber auf die obige Anmerkung, dass in den größeren Vereinen das demokratische Grundprinzip letztlich auch nicht mehr im Vordergrund steht und sich letztlich auch oft abseits der Mitgliedschaft über Fanclubs oder Ultragruppen auslebt. Sprich, Kommunikation und Gestaltung auch jenseits der Mitgliedschaft stattfindet.

Nachvollziehbar finde ich auch die Kritik, dass RB Leipzig quasi ein Geldcheat ist. Denn letztlich gibt es für viele Vereine nicht die Möglichkeit, sich Fehler bei der Kaderzusammenstellung oder Personalauswahl zu leisten, wie es RB Leipzig in den letzten Jahren getan hat. Denn dann wären sie schnell pleite. RB ist das nicht und gerade in den unteren Ligen ist das ein enormer Wettbewerbsvorteil. Andererseits ist Fußball eben auch ein Wirtschaftszweig mit sehr unterschiedlich potenten Vereinen und mit dem Finger auf den Einen zu zeigen, ist mir zu einfach, weil es ein Grundsystem Profifußball gibt. Witzig finde ich es zum Beispiel dann, wenn im Umfeld eines Bundesligisten wie dem FC Augsburg vor dem DFB-Pokal-Spiel auf die finanzielle Übermacht von RB hingewiesen wird, denn im Vergleich ist Leipzig dann doch (noch) ein kleiner Fisch.

Hast Du Angst vor einem Ausstieg von Red Bull in Salzburg? Etwa wenn es im Europapokal zum Duell mit Salzburg kommen könnte?

Die Europapokal-Geschichte ist noch enorm weit weg, wenn man die abgeschottete Spitze im deutschen Fußball sieht und formal könnte man auch aus der Nummer rauskommen, da Red Bull ja nur in Salzburg der Besitzer ist und in Leipzig ein e.V. dran hängt. Letztlich ist es mir aber egal, was in Salzburg vor sich geht, weil ich durch Leipzig nicht zum Anhänger des Salzburger Fußballs geworden bin. Ich verfolge die Entwicklungen dort natürlich, weil es in den letzten Jahren immer mal wieder Domino-Effekte gab (Entlassungen dort mit Auswirkungen auf Leipzig), aber ohne emotionale Nähe. Und dass man bei Red Bull auf die Idee kommt, den einheimischen Verein fallen zu lassen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Der Fokus Richtung internationalem Fußball liegt aber ganz klar bei Leipzig, falls RB irgendwann mal in der Bundesliga spielt, denn nur von Deutschland aus besteht die Chance, sportlich-wirtschaftlich nachhaltig die Fühler nach Europa auszustrecken. Das ist für Salzburg in der österreichischen Liga dauerhaft nicht zu stemmen. Das hat man ja auch bei den bisher gescheiterten Versuchen, in die Champions League zu kommen gut gesehen.

In den Neunzigern waren Bundesligamannschaften aus dem Osten schon selten, hielten sich aber wacker. Wieso scheint diese Entwicklung vorbei zu sein?

Aus meiner Sicht wurde in der entscheidenden Phase Ende der 90er, Anfang 2000 der Anschluss verpasst. Als sich der Fußball enorm professionalisierte, was Strukturen und Nachwuchsarbeit anging, hatte man im Osten meist nicht die finanziellen Mittel, um den Weg mitzubestreiten, weil man von den Fleischtöpfen der Profiligen zu weit weg war. Cottbus war in jenen Tagen zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat davon lange gezehrt. Rostock hat es dagegen auch mit vielen eigenen Fehlern trotz guter Bedingungen (neues Stadion, guter Nachwuchs) verbockt. Und ansonsten gab es Ende der 90er niemanden, der auf den Zug professioneller Fußball hätte aufspringen können. Den Anschluss wiederherzustellen, daran knabbern einige Vereine wie auch Dresden trotz riesiger Fanunterstützung, weil die Abstände rein wirtschaftlich doch enorm geworden sind.

Zur 3. Liga: Kann die Liga den Ansprüchen eines konsumorientierten Fußballfans genügen?

Die 3.Liga ist aus der Sicht eines ehemaligen Regionalliga-Guckers, wie ich es einer bin, großartig. Eine interessante Liga mit einigen interessanten Vereinen, interessanten Talenten auf dem Platz und auf den Trainerbänken und einigen Routiniers, die aus oberen Ligen dazukommen. Insgesamt eine spannende, ausgeglichene Liga mit unterschiedlichen Taktikkonzepten und vielen spannenden Spielen und Reisezielen. Ich habe mich sehr auf diese neue Welt gefreut und diese Freude begleitet mich weiterhin durch die Saison.

Die Vereine in der 3. Liga haben vermehrt Probleme, ihre Wirtschaftlichkeit nachzuweisen. Was müsste sich in der Liga ändern?

Wenn ich das wüsste, dann wüsste ich wahrscheinlich mehr als alle, die sich in den letzten Jahren mit der dritten Liga beschäftigt hätten. Letztlich würde ich behaupten, dass die dritte Liga als vor allem regional relevante Liga eigentlich ganz gut da steht. Man muss immer sehen, dass fernsehgeldtechnisch nicht extrem viel aus diesem Teil des Fußballs herauszuholen ist. Dass die Liga in vielen Facetten live im Netz übertragen wird und auf vielen Kanälen Berichte zu finden sind, ist für die Vereine sicherlich bereits Gold wert. Letztlich bliebt es das Problem, dass die Lücke zur zweiten Liga sehr groß ist, aber dann könnten sich die Regionalligisten erst recht beschweren.

Problematisch wird es natürlich, wenn du mit viel zu teuren, mindestens für die zweite Liga gebauten Stadien in der dritten Liga agierst. Das drückt dich irgendwann an die Wand. Aber dafür ist letztlich nicht die wirtschaftliche Lage der Liga verantwortlich. Deprimierend ist dagegen schon, dass seitens des DFB zwar immer das Loblied der Liga gesungen wird, aber man letztlich noch nicht mal den immer wieder versprochenen Sponsor für die Liga gefunden hat (mal abgesehen davon, ob es schön ist, dass die dritte Liga dann ‘Hotelkette XY Liga’ heißen würde).

Letztlich – auch wenn das aus RB-Sicht sicher einfach gesagt ist – muss man mit dem auskommen, was einem aufgrund der Erlöse zur Verfügung steht. Und es gibt ja auch viele Vereine, die das tun und können und dann (Braunschweig und Union zum Beispiel) trotzdem erfolgreich sind. Was aber nichts daran ändert, dass man ab der dritten Liga abwärts, auch aufgrund der geringen Rücklagen bei kleineren Vereine, immer ein wenig auf Kante genäht ist und am Rande des Machbaren arbeitet. Und das lässt sich wohl auch nicht ändern, wenn man nicht unrealistischerweise daran glaubt, dass die oberen Ligen in plötzlich ausbrechender Solidarität die dritte Liga unterstützen. Letztlich sind die Verein in der dritten Liga ja die Konkurrenz der 36 Vereine, die jeweils aktuell die DFL bilden..

Heidenheim und Leipzig auf dem Weg in die 2. Bundesliga – überrascht Dich das?

Naja, bis jetzt sehe ich nur Heidenheim auf dem Weg in die zweite Liga. Und die waren vor der Saison (auch bei mir) sowieso der absolute Topfavorit. Dass RB schon in der Hinrunde konstant um die Aufstiegsplätze herum steht, überrascht mich tatsächlich ein bisschen. Da hätte ich mit mehr Anpassungsproblemen gerechnet. Und auch mit mehr Müdigkeit nach der nicht vorhandenen Sommerpause. Letztlich resultiert der aktuell zweite Platz aber auch daraus, dass einige mehr oder minder große Liga-Favoriten (Münster, Chemnitz und auch Saarbrücken) in diesem Jahr die Seuche gebucht haben. Von den restlichen Teams musste man nicht unbedingt annehmen, dass sie große Favoriten auf den Aufstieg sind bzw. so konstant spielen, dass sie die Liga dominieren können. Aufgrund der Schwäche der Mitfavoriten ist dann Tabellenplatz 2 gar nicht mehr so überraschend. Und genau das ist dann letztlich auch der Punkt, wo ich denke, dass man Chancen (auf den Aufstieg) dann wahrnehmen sollte, wenn sie sich ergeben. Und in diesem Jahr ist es wohl im Vergleich mit den letzten Jahren und dem, was in der nächsten Saison zu erwarten ist, eher einfach Platz 2 oder 3 zu erreichen. Aber aktuell ist das Feld hinter Heidenheim sehr dicht und zwischen Platz 2 und 10 sind es nur 5 Punkte (und selbst bis runter zu Münster ist der Zug noch nicht abgefahren), von daher werden die Entscheidungen im Aufstiegskampf wohl erst sehr spät in der Saison fallen.

In Deinen Spieltagstipps kommt der 1. FC Saarbrücken meist gut weg, in dieser Saison oft zu gut…

Das ist vermutlich der Fluch meiner Saisonprognose. Da hatte ich Saarbrücken ganz oben mit auf der Liste und vor jedem Spieltag gibt es so eine Form von ‚aber die müssten doch jetzt endlich mal’. Letztlich hat Saarbrücken ja in den letzten Wochen auch sehr ordentlich agiert, auch wenn dabei zu wenige Punkte und zu viele Unentschieden heraussprangen. Von daher lag ich mit einigen Tipps nicht ganz falsch.

Zum Abschluss die Frage: Was passiert am Samstag?

Gute Frage. Hierzulande – und ich schließe mich da an – hofft man ein wenig, dass eure Spieler mit dem Kopf schon beim BVB-Spiel sind. Unabhängig davon dürfte letztlich RB leichter Favorit sein. Angesichts dessen, dass Saarbrücken aber individuell gut besetzt ist und mit dem neuem Trainer Milan Sasic auch taktisch gut organisiert scheint, wird es ein Spiel, das auf dem Platz eher nach Augenhöhe aussehen wird. So ähnlich wie das beim Auswärtsspiel von RB in Chemnitz schon war.

Ich persönlich hoffe, dass der Ausflug in den Ludwigspark nicht so deprimierend wie zum Elversberg-Spiel wird. Das war ziemlich grausames Gekicke mit bösem Ende (0:1-Niederlage in der Nachspielzeit). Würde ich gerne beides vermeiden. Wenn man eure Ergebnisse der letzten Wochen heranzieht, wird es wohl aber auf ein Unentschieden hinauslaufen. Angesichts der Dichte an der Spitze hinter Heidenheim aus meiner Sicht etwas wenig, aber sicherlich auch etwas mit dem ich bei entsprechendem Spielverlauf gut leben könnte. Da ihr aber auch eher drei als einen Punkt gebrauchen könnt, wird es wohl ein ziemlicher Kampf mit völlig offenem Ausgang. Ein über sich hinaus wachsender Gastgeber ist genauso denkbar wie ein Gast, der mit Geschwindigkeit die Heimabwehr überrollt. Eigentlich wie immer in dieser Liga (außer bei Heidenheim-Spielen), man weiß vorher nicht wirklich, was man kriegt. Bei Beteiligung von RB Leipzig kriegt man aber im Normalfall zumindest enge Spiele.

Vielen Dank für das Interview!

Interview geführt von Carsten Pilger für DasFCSBlog 2.0

Mittwoch, 27 November 2013 14:51

Wohin geht der „Hamburger Weg“?

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Bleibt der HSV eine traditionelle Barkasse, viele Jahre erprobt, immer wieder wechselnde Gäste an Bord, traditionell erstklassig in den Strömungen unterwegs, oft am Rande zum Kentern aber immer wieder die Kurve bekommen? In der Gefahr doch einmal zu kentern? Wird er ein Partyschiff, auf dem die verschiedensten Eitelkeiten wechselweise ans Ruder dürfen, ohne genauen Kurs, ohne Orientierung aber immer laut und bunt? Oder wird er gar eine Queen Mary 2, ein großes „künstliches Gebilde“ von imposantem Ausmaß, von außen toll anzusehen, in der großen Welt unterwegs, aber im Inneren? Anonymität, eine künstliche Welt? Verkauft? Planspiel oder Realität?

Quo vadis HSV!?

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Macht HSVplus das Rennen? Sicher das am professionellsten vorgetragene Konzept zur Strukturveränderung mit prominenter Unterstützung – aber ein Ohr und ein Gefühl für die Traditionalisten im Verein? Als Priorität 1 wurde richtigerweise die Entschuldung ausgemacht. Der Plan: Ausgliederung der Profifußballabteilung in eine AG und Anteilsverkauf bis zu 24,9 % an Investoren. Am 19.01. soll die erste Hürde bei der MV genommen werden, 50 % der Stimmen benötigt man um den Vorstand den Auftrag die Ausgliederung und die damit verbundene Satzungsänderung auf den Weg zu bringen. In einer AoMV müssen es dann 75 % Zustimmung werden, realistisch? Aktiv zieht man durchs Land und spricht mit OFCs, beantwortet Emails, gewinnt ehemalige Spieler als Unterstützer.

hsv reform

HSV-Reform – möchte die Strukturen (u.a. Verkleinerung des AR) innerhalb der jetzigen Vereinsstruktur verändern. Mehr Kompetenz (wirtschaftlich und sportlich), mehr Handlungsspielraum für die handelnden Personen – aber ein Konzept zur Entschuldung, das ein echtes Fundament aufweist? Zweifel sind erlaubt. Auch HSV-Reform ist im Lande aktiv und führt viele Gespräche. Hier steht sicher die Seele des Vereins und der Fan im Vordergrund – nicht der Erfolg um jeden Preis. Klares Ziel ist aber der Erhalt des e.V.

rautenherz

Rautenherz – sicherlich dem Konzept von HSVplus am ähnlichsten, wenn man das so sagen darf. Hauptunterschied (und wohl Grund nicht mit HSVplus zusammen zu arbeiten) man strebt nicht die Geschäftsform einer AG sondern einer KGaA an. Ist die Abstimmung zu einem solchen Thema der Masse zuzumuten? Ist der Vorschlag mit der DFB-Satzung vereinbar? Zweifel sind vorhanden. Besondere Aktivitäten kann man im Moment aber nicht spüren.

hsv zunkunft

HSV-Zukunft mit Tradition – möchte ebenfalls die Strukturen innerhalb der jetzigen Vereinsstruktur verändern. Baut auf Mäzene, die den HSV dezent und aus tiefer Überzeugung unterstützen. Auch hier steht der Fan im Mittelpunkt. Es gibt gewisse Zweifel an der „handwerklichen“ Ausarbeitung des Konzeptes. Klares Ziel ist aber der Erhalt des e.V.

Was wird die Kampagne HSV not-for-sale Neues bringen? Kompromissbereit scheint kaum einer zu sein. Eine Zusammenarbeit wird gar von einigen kategorisch ausgeschlossen. Es gibt unterschiedliche Auffassungen welches Konzept bei welcher Abstimmung wieviel Prozent Zustimmung benötigt. Ist das den stimmberechtigten Mitgliedern auf der MV am 19.01. in HH zuzumuten? Wird die Versammlung evtl. sogar am Morgen des 19.01. abgesagt, da der Veranstaltungsraum nur 5.900 Personen aufnehmen kann und was ist mit den Fanclubs, die Busse organisiert haben, mit den Mitgliedern die Flüge gebucht haben usw. Oliver Scheel übernehmen sie bitte!

Es ist ja leider nicht mehr in Mode zu einer Überzeugung zu stehen – hier tun es aber dann doch einige! Ist das aber zielorientiert? Sieht nicht HSVplus die größte Notwendigkeit zur Veränderung und müsste somit am offensten sein für Sorgen, Nöte und Wünsche der Mitglieder? Sind bei HSV-Reform nicht genug zur Zeit handelnde Personen als Unterstützer dabei, die den Beweis bereits erbracht haben es nicht wirklich gut zu können? Welche Rolle spielen Eitelkeiten und Rachegelüste gegen alte Kollegen und darf der HSV ein Spielball von Eitelkeiten werden? Gehört der HSV seinen Fans, seinen Mitgliedern wie es viele beschreiben und viele Vereine in Europa den HSV beneiden? Darf der HSV zum Spekulationsobjekt von Investoren werden und soll er das überhaupt?

Gibt es in Sachen Entschuldung Alternativen zum Anteilsverkauf und wenn ja welche? Kann man eine Ausgliederung beschließen ohne direkt zuzustimmen Anteile zu veräußern? Stichwort „Abkopplung“. Gibt der HSV (und wer dort) ein Gemeinsamkeitsgutachten der verschiedenen Konzepte in Auftrag und leitet eine Mediation ein? Wer ist dann der Mediator?

Es ist zwar noch eine Weile hin bis zum 19.01. – aktuell scheint es eine Art show down zu geben, ist das gut für den HSV, wird das unserem heiligen SV gerecht? Zweifel sind erlaubt. Laufen wir Gefahr die Gräben innerhalb der Mitglieder tiefer werden zu lassen? Man spricht sich z. Zt. gegenseitig ab wirklicher Fan zu sein, von Totengräber ist die Rede. Einige wollen kein Stück ihrer Macht abgeben, andere treten ein um Wahlberechtigt zu sein und..Macht…auszuüben. Der Scheich wird durchs Stadion getrieben, wie auch Gedanken an 3. oder 4. Liga –da neigen beide Seiten wohl zu übertreiben. Mit der Angst lässt sich spielen, aber mit dem HSV?

Es ist an der Zeit zur Besonnenheit und zum Dialog aufzurufen. Am Ende könnten alle gut gemeinten Aktionen/Konzepte, die ganze Arbeit für die Katz sein, da keiner die notwendige Mehrheit bekommt.

Quo vadis HSV?

Heiko

Herzlichen Dank an Heiko für den schönen Text. Ich freue mich sehr über den ersten Beitrag von einem Gastautor auf Linkerläufer.

IUneingeschraenkte Rechte auch fuer Fansn Sachen Fandialog scheint Nordrhein-Westfalen eine Oase in der Wüste der Bundesländer zu sein. Am Montag, dem 18. November 2013, luden die Piraten im Landtag von NRW bereits zum sechsten Mal zu einem Fanhearing ein. Davon ist mein Bundesland Rheinland-Pfalz (egal welche Fraktion) wohl noch Lichtjahre entfernt.

Nun kann man ja getrost der Ansicht sein, dass sich verschiedene Parteien und Medien gerne solcher Themen annehmen, bei denen man eine bestimmte Meinung sicher einschätzen kann und demzufolge auch einigermaßen abzuschätzen ist, wie hoch die Zustimmung zu bestimmten Aussagen sein wird. So veröffentlichte gerade gestern die Zeitung “Neues Deutschland”, den älteren Jahrgängen durchaus noch als das Zentralorgan der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) zu DDR-Zeiten geläufig, einen durchaus lesenswerten Artikel zum Thema Ultras. Gerade das Medium “Neues Deutschland” wertet den Artikel in den Augen vieler jedoch ab.

Ähnlich ging es mir, als ich die Einladung zu dem 6. Fanhearing über den Mailverteiler von “Unsere Kurve” erhielt. Die Piraten also. Jene Partei, die sich durch rasante Stimmenzuwächse in der breiten Öffentlichkeit auszeichnete und dabei offenbar ein kleines strukturelles Problem in ihren Landesverbänden und auch in ihrem Bundesverband hatte. Auch aufgrund eines Kommentars in meinem Blog zum Gespräch mit der SPD-Fraktion im Landtag von NRW wurde ich, mehr oder weniger, darauf hingewiesen, dass nicht die SPD in NRW das Thema “Fußballfans” ursprünglich bearbeitet hat, sondern eben die Piraten. Wie dem auch sei, das alles kann ich nicht beurteilen. Aber alleine aufgrund des Kommentars war ich mehr oder weniger gezwungen, mir an diesem Montag noch einmal die 250 Kilometer einfache Strecke in Richtung Düsseldorf anzutun und mich mit Fans von Schalke 04, dem BvB, Alemannia Aachen, Fortuna Düsseldorf, dem MSV Duisburg an einen runden Tisch im Landtag von NRW zu setzen und mit Vertretern der Piraten darüber zu sprechen, wohin es denn mit uns Fußballverrückten so geht.

 

Donnerstag, 21 November 2013 17:45

Die Adidas Story - Teil.1 – Marco Reus und der DFB

geschrieben von

261292 web R by Andy pixelio.deZu Beginn meiner Recherchen konnte ich nur erahnen, welchen Einfluss ein Sportausrüster auf die Fußballwelt haben kann. Ich habe mit vielen Leuten gesprochen, darunter ein ehemaliger Adidas Mitarbeiter aus dem Marketingbereich. Die Erkenntnisse aus dieser Recherche möchte ich gerne in 3 Teile packen, da dies sonst einfach den Umfang übersteigt und ich auch nicht gewillt bin mich kurz zu fassen.

Adidas rüstet weltweit 63 Nationalteams aus, darunter auch Teams wie Argentinien und Weltmeister Spanien. Dieses Wettrüsten mit Nike kostet Adidas Milliarden, ein großes Ärgernis ist Adidas, dass Nike mit Brasilien den nächsten Gastgeber ausstattet und große Marktanteile einsackt. Da bringt auch der Umsatzanstieg von 30% nicht viel den Adidas in Brasilien verzeichnen kann. Einziger Vorteil bleibt das Vorrecht auf Werbung für die Weltmeisterschaften, die Lizenz dafür lässt sich Adidas rund 250 Millionen Euro kosten.

Auch unsere Nationalelf spielt in den Planungen von Adidas eine große Rolle, es wäre ein Spott, wenn Nike das nationale Produkt "DFB" vermarkten würde und nicht Adidas selbst. Um diesen Fauxpas zu vermeiden, zahlt Adidas stattliche Summen an den DFB und genießt viele Sonderrechte. Ein Sonderrecht scheint Exklusivität zu sein, das Spieler wie Mario Götze mit Nike als Provokationspotenzial nutzten um Adidas zu verärgern. Mit Erfolg, unlängst sind die Eskapaden von Mario Götze und Nike in einem internen Konflikt ausgeartet zwischen den beiden Ausrüstern, Mario Götze, dem DFB und dem FC Bayern.

Adidas arbeitet fieberhaft an einem einheitlichen Auftritt in der Nationalelf um solche Peinlichkeiten wie mit Mario Götze zukünftig zu vermeiden, so kaufte man erst dieses Jahr für 25 Millionen € die Gunst von Mesut Özil ein, der jetzt bis zum Karriereende Adidas tragen muss. Ein Stolzer Preis für die Prestige. Aber damit nicht genug wie mir ein ehemaliger Mitarbeiter erzählte. Adidas versucht auch großen Einfluss auf die Aufstellungen zu nehmen. Ja, durch die Hintertür, wie man das im gehobenen Business eben macht. Hier wird 588414 web R K B by Didi01 pixelio.degezielt versucht, durch Medienpräsenz die Spieler ins Licht zu rücken und damit in den Fokus der Fans und Verantwortlichen. Bereits vor der EM 2012 hat man versucht, Khedira zu Adidas zu locken, weil man wusste das Löw auf diesen Spieler nicht verzichten konnte, ebenso wie bei Gomez, der aber langfristig gebunden war. 9 von 11 Spielern die gegen Italien 2:1 verloren, standen bei Adidas unter Vertrag, Spieler die im Leistungsgerechten verfahren sicher erst mal nur auf der Bank gesessen hätten, wie Löw später zugab. Ob Adidas hier eine Rolle gespielt hat? Ja sagte der ehemalige Mitarbeiter, denn Fußball ist ein Fanspektakel und ein Podolski der jeden Mist für Adidas vor der Kamera gemacht hat, bekam er den Vorzug vor Marco Reus, der wenig später bei Puma unterzeichnen sollte.

Marco Reus war auch Anlass eines Duells zwischen Adidas und Puma, denn wer ernsthaft geglaubt hat, Marco Reus ist wegen seiner alten Heimat zum BVB gekommen, der irrt gewaltig. Bereits ein halbes Jahr vor dem Puma Deal mit dem BVB nahm Puma Jürgen Klopp als neue Werbeikone unter Vertrag. Wenig später wurde bekannt, das Puma mit dem BVB einen Vertrag bis 2020 abgeschlossen hat, der dem BVB fast 50 Millionen € bringen soll. Das war der Startschuss für Puma, sich intensiv um Marco Reus zu bemühen, damit das Paket "Reus zurück zu seinen Wurzeln" und der Arbeiterclub "BVB" als Aushängeschild für PUMA fungieren. Gesagt getan, Puma stieg mit Adidas ins Rennen. Das Gehalt und die Perspektiven die der BVB angeboten hat, waren natürlich deutlich unter dem was Bayern angeboten hat. Ein Nachteil für den BVB, aber auch für Puma die hier unbedingt Reus als Gesicht neuer Kampagnen haben wollten. Puma machte also utopische Angebote. Geld, das Reus nur dann bekommen soll, wenn er zum BVB wechselt. Machen wir uns nichts vor, selbst ich als Borusse sage das Reus bei Bayern, Madrid oder in London eine bessere sportliche Perspektive gefunden hätte, die Ihm auch Gehaltstechnisch deutlich mehr eingestrichen hätte. Niemand verzichtet auf 10-12 Millionen innerhalb von 5 Jahren, nur weil ihm die Stadt Dortmund so gefällt oder er hier alte Freunde hat. Aber die Summe die Puma auf den Tisch legte, stellte das BVB Gehalt weit in den Schatten und so schlossen der BVB und Marco Reus am gleichen Tag einen Vertrag mit Puma ab und besiegelten damit die neue Reus-BVB-Puma Ära.

Adidas und der FC Bayern gingen leer aus und machten über den misslungenen Deal erkennbar Luft nach außen.

Im zweiten Teil wird es um Adidas und dem FC Bayern gehen, dieser wird bald folgen, haltet dafür bitte die Fankulturseite auf Facebook oder direkt hier im Auge.

Bildquellen: Andy  / pixelio.de und Didi01  / pixelio.de