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Dienstag, 21 Januar 2014 01:01

Immer und überall: Kein Fußball den Faschisten!

geschrieben von

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Das Thema ist nicht neu, wird hier nicht spektakulär aufgezogen und ist nicht auf einen aktuellen Einzelfall bezogen, sondern soll an Aachen und Braunschweig zeigen, wie eine Problematik auftreten kann bzw. wie man vieles falsch angehen kann. Alles in allem möchte ich mit diesem Blog das Thema „Rechtsextremismus im Fußball“ einfach wieder heraus kramen, da es meiner Meinung nach viel zu selten in notwendigem Umfang behandelt wird. Rechtsextremismus im Fußball ist, wie auch in der Gesellschaft, ein Problem von Januar bis Dezember, wird aber immer nur dann ausgiebiger behandelt, wenn irgendwo irgendwas passiert. Doch selbst dann dreht es sich in den Medien ein paar Wochen hin und her, die Fans diskutieren darüber, der betroffene Verein versucht in kurzen Worten sich wieder einmal deutlich von jeder Form des Extremismus zu distanzieren, aber im Enddefekt bleiben wirkliche Aktionen, und genau diese würde man dringend brauchen, wie immer auf der Strecke. Das Thema versickert irgendwann in der Fülle neuer Themen und wird als „nicht weiter relevant“ abgetan. Bis zum nächsten Mal.

Dieses Vorgehen zeigte das Jahr 2013 deutlich. In Aachen verabschiedete sich im Januar die Aachen Ultras aus der aktiven Fanszene. Grund: Man fühlte sich im Stich gelassen und sah keine andere Möglichkeit um sich vor weiteren rechten Übergriffen zu schützen. Ich denke die genauere Geschichte muss hier nicht weiter aufgedröselt werden, doch sei gesagt das sich hier der Verein und auch die Verbände, ob nun DFB oder schon der regionale Fußballverband, in einer Form gezeigt haben, die deutlich macht, das man diesem Thema keine besondere Relevanz zuschrieb, OBWOHL offensichtlich große Probleme vorlagen und vorliegen. Trotz Übergriffe auf antifaschistische Fans von Alemannia Aachen, Gewalt im Stadion und im Umfeld von diesem und weiteren Vorfällen abseits des Spieltags hat sich keine Instanz verantwortlich gefühlt. Auch die Polizei, welche insbesondere auch bei Fußballspielen gerne „für Ordnung sorgt“ hat hier ihr Potenzial nicht sinnvoll genutzt. Das es sich bei vielen der Täter sicherlich um polizeibekannte Personen handelt, die durch ihre mind. zweiwöchige Anwesenheit im Stadion leicht identifizierbar und wiederzufinden sein müssten war dort scheinbar für niemanden interessant oder ein Ansatz, sich dem Problem des Rechtsextremismus anzunehmen.

Mittwoch, 15 Januar 2014 12:36

Nützliche Feindbilder

geschrieben von

 

fcsbvb09Sherlock Holmes hat Professor Moriarty, der Batman hat den Joker, Dortmund hat Schalke und umgekehrt. Feindbilder scheinen, obwohl uns immer wieder als die Plage schlechthin erscheinen, doch von großem Nutzen zu sein. Wir definieren über sie, was wir absolut nicht mögen und damit folglich auch ein Stück weit, wer wir selbst sind. Doch gerade im Fußball ist das nützliche Feindbild oft nicht nur langweilig. Sondern auch schlicht die nützliche Ausrede für eigene Schwächen.

Freitag, 03 Januar 2014 12:21

Tiefpunkt zum Saisonabschluss

geschrieben von

vfl bochumJa, es mag schon einige Momente in dieser Saison gegeben haben in denen man als VfL Fan den Tiefpunkt der Saison vermutet hatte. Bislang jedoch rappelte sich die Neururer-Elf jedes Mal wieder auf und man wagte wieder von besseren Zeiten zu träumen. Auch nach diesem 18.Spieltag, dem letzten Heimspiel eines Jahres welches man,sportlich gesehen, lieber schnellstmöglich vergessen möchte bleibt die Hoffnung auf eine erneute Trotzreaktion der Mannschaft. Spielerisch jedoch geben die letzten Wochen keinen Anlass zur Hoffnung.

Nach dem todlangweiligen Kick gegen Karlsruhe in der letzten Woche hoffte ich dieses Wochenende auf einen versöhnlichen Abschied im heimischen Ruhrstadion. Da kam der Gegner Union Berlin gerade Recht da der VfL zum einen gegen keine Spitzenmannschaft der 2.Liga in dieser Saison verloren hatte, zum anderen die Saison im Sommer mit einem euphorisierenden Sieg in Berlin beginnen konnte.

Anlässlich dieser Vorzeichen spürte man vor dem Spiel trotz des anhaltenden Dauerregens eine durchaus nicht geringe Portion Vorfreude.

Der gut gefüllten Ostkurve standen teilweise mal wieder  leere Ränge auf den anderen Tribünen entgegen, was zu einer Zuschauerzahl von ca. 13.000 führte. Stimmungstechnisch macht es aber ohnehin keinen Unterschied, ob das Stadion ausverkauft oder halb leer ist. Traurig, dass es leider viel zu wenig Eigeninitiative in der Kurve gibt, abgesehen von den beiden Ultra-Gruppen und ein paar anderen wackeren Fans.

Zu Beginn des Spiels konnte wiedereinmal die gleiche, große Menge an Fahnen und Doppelhaltern präsentiert werden, was aber ebenfalls zu 99% den Ultras Bochum und MLPT zu verdanken ist.

Auch hier wäre es schön, wenn noch mehr Fans ihre Fahnen raus kramen und mitbringen würden, damit ein noch eindrucksvolleres Bild entsteht.

Der Support war zu Beginn des Spiels und dank der Anfangseuphorie gut, flachte aber schnell wieder ab, was nicht zuletzt der desaströsen Leistung der Mannschaft geschuldet war.

Der Gästeblock der Unioner präsentierte sich gewohnt lautstark, obgleich man in der zweiten Halbzeit deutlich weniger aus dem gegnerischen Block zu hören bekam.

Nach 13 Minuten gingen die Hauptstädter durch Quiring in Führung.

Die Stimmung war danach bereits komplett verflacht, als hätten die „Schweigsamen“ schon geahnt was noch folgen würde.

Die Versuche der Vorsänger den lahmen Haufen nochmal zum Singen zu bewegen scheiterten genauso wie der Versuch des VfL's ins Spiel zu finden. Klägliche Versuche die Offensive zu beleben wurden von den Unionern im Keim erstickt. Dem VfL fehlt es besonders im Mittelfeld an Kreativität und Zug zum Tor. Das dieses Problem in dieser Spielzeit auftreten musste war eigentlich zu erwarten, da sich der VfL im Sommer mit Christoph Kramer, Leon Goretzka und Marc Rzatkowski von seinen besten Kreativspielern im Mittelfeld trennen musste.

Quiring erhöhte in der 36. Minute auf 0:2, es hätte aber auch schon 0:3 stehen können, da die Unioner einen Schuss an den Querbalken platzierten.

Zur Pause stand es also 0:2 und niemand glaubte ernsthaft an eine Wende, wie sie gegen Paderborn schon einmal geglückt war.

Die Zweifel wurden direkt nach der Pause bestätigt, als Terrode zum 0:3 köpfte.

Danach gaben auch die, von den Medien gerne als „harter Kern“ der Fans Bezeichneten auf und man schwieg bis auf einige Ausnahmen.

Nach dem 0:4 wurde es wieder lauter in der Ostkurve, da man die Partie nur noch als eine Lachnummer ansehen konnte. Bis zum Schlusspfiff feierte man sich noch ein wenig selbst bis die Katastrophe endlich vorbei war und der Heimweg angetreten wurde.

Ohne die Mannschaft eines Blickes oder Pfiffes zu würdigen wurde dem Ruhrstadion für dieses Jahr zum letzten mal der Rücken gekehrt. Allerdings konnte ich ein nicht geringes Pfeifkonzert vernehmen, was sicherlich nicht unberechtigt war nach so einem Auftritt der Mannschaft.

Meine persönliche Meinung zu Pfiffen gegen die eigene Mannschaft bleibt dennoch, dass man sich das Recht verdienen muss zu pfeifen.

Wenn man sich 90 Minuten nur „berieseln“ lässt und die Mannschaft selbst nicht anfeuert und damit seinen Beitrag zum Spiel nicht leistet, dann kann man sich, wie ich finde, auch nicht das Recht herausnehmen nach dem Spiel zu pfeifen.

Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft sich in der Rückrunde stabilisiert und eine solidere Saison abliefert, als im letzten Jahr.

Glück Auf!

1481165 369117799899760 331397118 nEin weiterer Teil von "09 Fragen an" mit einer ganz besonderen Person aus dem BVB Sektor. Es handelt sich um die talentierte Sängerin Jo Marie Dominiak. Jo Marie´s Karriere verfolge ich nun schon seit 2-3 Jahren, so genau weiß ich das selbst nicht mehr. Ab und zu schnapp ich Sie mir zum Interview und wir stellen was auf die Beine. Jo Marie zu beschreiben, aus der Ferne ist schwierig. Aber sie ist flippig, auch nach 100 Auftritten noch immer Nervös und auch ein klein wenig Verrückt.

Aber genug gesabbelt, viel Spaß mit dem Interview!


Matthias Saathoff: Als Sängerin, speziell auch für BVB Songs hast Du schon viel erlebt und bist gut rumgekommen, warum hat es noch nicht für einen Solo-Auftritt im Westfalenstadion gereicht?

Jo Marie Dominiak:Ich bin bereits 2009 und 2011 im Stadion aufgetreten. 2009 zur Jahrhundertfeier mit dem damaligen BVB Chor und 2011 mit dem Chor und der Band Krypteria. Wahnsinn war das . Die Hoffnung und den Traum, einmal Solo vor der Südtribüne zu stehen, habe ich bisher zwar noch nicht realisieren können aber ich arbeite dran

 

226524 203041536400215 2202550 nMiki Puljic aka M.I.K.I. ist der wohl bekannteste Sänger in der BVB Szene, gemeinsam mit anderen Akteuren hat er schon viele Hits gelandet und damit Moritz Leitner in eines seiner Musikvideos zerren können. Auch mit Kuba und Dede gibt es eine tolle Geschichte.

Jetzt bringt M.I.K.I. sein erstes Album (Malochersohn) raus und es sieht gut aus, das die Albumcharts seinen Namen beinhalten werden.

Aber jetzt zum Interview mit dem wie Jo Marie Dominiak mir sagte "Für Sie größten Borussen Allerzeiten".

Von drauß vom Betze komm’ ich her,
ich muss euch sagen es kriselt sehr!
Allüberall in den bilanziellen Spitzen,
seh’ ich rote Zahlen blitzen,
doch droben auf dem Podiumsstühlen,
die Herren nur in dem Papier ‘rum wühlen,
der Professor raunte in den Saal,
gelogen hab’ ich nicht ohne Qual,
nur etwas falsch verstanden ich hab’,
die Wahrheit nehm’ ich eh mit ins Grab,
und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
“ihr Mitglieder die ihr habt keinen Plan,
die Zahlen erklären versuch ich alsdann”
die Anleihe ist sicher, wie einst unsere Rente,
so kommt es einem vor oder ist das ne Ente?
Nur manchmal greift man in die Anleihen-Kasse,
weil’s billiger ist als von der Banken-Rasse,
wenn das mal gut geht mancheiner wohl denkt,
das Schiff hoffentlich in die erste Liga lenkt,
denn da sprudeln die Milliönchen doch wesentlich besser,
gebraucht werden sie von den vielen Mitesser,
Am Ende des Abends da ging’s hoch her,
da wollten einige Fans Viagogo nicht mehr,
trotz vielem Gejammer, viel Weh und viel Ach,
die Euros fehlen und die Lizenz die liegt brach,
es half aber nichts, die Abstimmung zeigte,
das FCK-Mitglieder Viagogo was geigte,
mit knapp an die 60 Prozent,
war man dagegen - der Betze brennt.

Montag, 16 Dezember 2013 10:27

Preußen Münster – Rinderbrühe Leipzig

geschrieben von

 

Am Samstag war es so weit. Ein historischer Tag. Die Dosen aus Leipzig durften das erste mal in unserem schönen Preußenstadion spielen. Münster gegen Leipzig, das könnte ein schönes Traditionsduell sein. Leider kommt aber nicht Lok oder Chemie, sondern der Österreichische Getränkehersteller mit seiner Betriebsmannschaft.