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SVWW FCK Pokal 2014 1Als die Auslosung zum DFB Pokal dem 1. FC Kaiserslautern das Kunstprodukt SV Wehen Wiesbaden zuspielte, da dachte ich nur darüber nach, wie schwer es werden könnte den Drittligisten zu schlagen. Immerhin hatten sich die “Blutorangen” Teufel in den Spielen gegen den Club aus dem Taunussteiner Stadtteil Wehen nur einmal wirklich durchsetzen können. Man könnte annehmen, dass dies ein schwieriges Spiel werden würde.

Nachdem die erste zwei Spieltag der zweiten Liga mit einem lachenden und einem weinenden Auge hinter sich gebracht wurden und gerade die Erkenntnisse aus dem Spiel gegen die deutschlandweite bekannte - zumindest laut Vereinslied - Fußballmacht, den SV Sandhausen, ein eher zähes Spiel mit wenig Torchancen erwarten ließ, begann die letzte Woche mit der Vorbereitung auf diesen Tag.

Donnerstag, 31 Juli 2014 21:11

Bonjour tristesse

geschrieben von

pressekonferenz-sportdirektor-vorstand-7An diesem Wochenende geht sie los. Die neue Zweitliga-Saison 2014/2015. Überall liest man, dass die Vorfreude steigt. Die Spannung auf die neue Saison nähert sich dem Siedepunkt. Überall, nur nicht wirklich auf dem Berg der Berge. Rund um den Betzenberg herrscht in diesen Tagen eine merkwürdige Stimmung zwischen Gleichgültigkeit, Abneigung und Ablehnung auf der einen Seite, auf der anderen die nimmermüden Optimisten die sich blind auf die Vereinsführung und die sportliche Kompetenz verlassen, unabhängig wie grauenvoll die vergangene Saison beendet wurde.

Mittwoch, 16 Juli 2014 14:18

Miroslav Klose - Abgehoben nur beim Kopfball!

geschrieben von

Er hat es geschafft! Auch wenn der perfekte Salto nicht mehr ganz so gut klappt, durch sein Tor zum 2:0 im Halbfinale gegen Brasilien ist Miroslav Klose nun nicht mehr „nur“ der beste Torschütze der deutschen Nationalmannschaft, sondern auch WM-Rekordtorschütze (16 Treffer, ein Tor mehr als Ronaldo (BRA) mit 15 Toren). Darüber hinaus ist er der einzige Spieler, der jemals in vier WM-Halbfinalspielen auf dem Feld stand. Zuletzt vor gar nicht langer Zeit, mit 36 Jahren. Er ist ein Kicker der „alten Schule“, ein Kopfballungeheuer, ein echter Stürmer. Nicht irgendeiner, sondern einer der größten, erfolgreichsten und konstantesten weltweit!

Freitag, 04 Juli 2014 17:29

Robben und die Deutschen...

geschrieben von

Arjen Robben ist ein Topstar. Nicht nur bei Bayern München, auch aktuell bei der WM zeigt der Niederländer, dass er zu den Topspieler der Welt gehört und einer der besten Außenbahnstürmer der aktuellen Zeit ist. Seine Geschwindigkeit, Wendigkeit und Ballsicherheit zeichnen ihn besonders aus und machen ihn für jeden Verteidiger zu einem unangenehmen Gegner. Für seine Leistungen bekommt er große Anerkennung in der ganzen Welt. Doch anders als es bei Ibrahimovic, Balotelli, Bale oder Messi der Fall ist, blicken große Teile der Fußballfans in Deutschland mit einem anderen Blick auf Robben. Immer in Erinnerung werden mir die Pfiffe bleiben, die Robben abbekam als er mit der niederländischen Nationalmannschaft in der Allianz Arena ein Freundschaftsspiel gegen die Bayern austrug. Ich möchte an dieser Stelle das seltsame Verhältnis der deutschen Fußballfans zu Arjen Robben genauer betrachten, eine Vermutung aufstellen, weshalb es ein so skurriles Verhältnis ist und ein paar gute Worte für diesen Ausnahmespieler einlegen.

Der ausschlaggebende Moment für diesen Artikel war das Spiel der Elftal gegen Mexiko im Achtelfinale der laufenden Weltmeisterschaft. Die Niederlande gewann das Spiel durch zwei späte Tore mit 2:1. Noch vor dem entscheidenden Elfmetertor von Huntelaar in der 94. Minute ging es los. „Robben der Schwalbenkönig“, „Robben der Flugkünstler“, „Die fliegende Robbe“, „Super Schauspieler, der Robben“ und viele weitere Kommentare waren in den Minuten und Stunden nach dem Elfmeterpfiff zu lesen. Was war passiert? Robben dribbelte sich durch die mexikanische Abwehr, rein in den Strafraum, wo ein Mexikaner ihm ein Bein stellte und Robben daraufhin fiel und einen Elfmeter zugesprochen bekam. Sicherlich, man kann darüber streiten ob man bei einer solchen Berührung auf Elfmeter entscheiden muss, besonders in dieser Situation des Spiels. Aber: Betrachtet man den nicht gegebenen Elfmeter aus der 1. Halbzeit, wo schon einmal Robben von den Beinen geholt wurde, und zwar deutlich! Schaut man sich auch eine weitere Aktion an, in der Robben durch Körperkontakt nah an der Grenze des Erlaubten vom Ball getrennt wurde, ebenfalls im Strafraum und dann die Aktion in der 94. Minute an, ist das Fall voll. Der Pfiff war eindeutig eine richtige Entscheidung. Normalerweise fragt man in solch einer Situation danach, warum der Abwehrspieler in Minute 94 noch so rabiat zwischen Ball und Spieler geht, die Gefahr des Elfmeters nicht lieber ausschlägt und anderweitig versucht den Gegner vom Ball zu trennen. In diesem Fall ging es jedoch anders los. Wie oben beschrieben hagelte es Kommentare bezüglich Robbens angeblicher Schwalbe. Mich würde mal interessieren wie man über die Sache denken und reden würde, wenn statt Oranje die DFB-Elf gespielt hätte und statt Robben der Müller gefällt worden wäre...Sicher, jeder wäre so ehrlich und würde von einem „geschenkten Elfmeter“ sprechen?! HAHAHA! Niemand würde das Wort „Schwalbe“ in den Mund nehmen. Gleiches wäre auch der Fall gewesen, wenn Mexiko so etwas passiert wäre und nicht der Niederlande.

Dienstag, 27 Mai 2014 21:19

Der 25. Mai 2014….

geschrieben von

 

"hamburgersvEs ist die Option „Neustart aus laufendem Betrieb“ also gewählt worden.

HSV+ hat sich durchgesetzt.

Mittwoch, 21 Mai 2014 20:48

Nightmare on Betzenberg

geschrieben von

Organigramm FCK 2014Die Saison 2013/2014 ist vorbei. Die neue Saison 2014/2015 hat noch nicht begonnen. Im Winter spricht man von der Zeit „zwischen den Jahren“. Dann ist das jetzt wohl die Zeit „zwischen den Saisons“.
Ein Blick nach vorne ist, zumindest beim 1. FC Kaiserslautern e.V., durchaus angebracht. Steht der Verein nach dem erneut verpassten Aufstieg vor dem finanziell kräftezehrenden erneuten Anrennen auf die Fleischtröge der ersten Bundesliga nun doch vor heftigen Turbulenzen.
Der Ruf nach einem Sportdirektor, der von Stefan Kuntz nach dem Abstieg bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 9. Mai 2012 selbst ins Spiel gebracht wurde, wird lauter. So kann offenbar täglich mit der Verkündung der frohen Botschaft gerechnet werden, dass nun - vermutlich - Markus Schupp für die sportlichen Belange des Vereins zuständig sein wird. Wer die Bewerber für diese Position vorgeschlagen hat, wo diese Position organisatorisch angesiedelt ist und was dann eigentlich Stefan Kuntz noch macht sind Fragen, die in diesen Tagen durch die Foren und die soziale Medienlandschaft wabern.
Laut eigener Aussage hat Stefan Kuntz wohl einen Vertrag, der eine Sportdirektor-Position durch fremde Personen ausschließt. Offenbar ein Trauma alter Bochum Tage die dazu führten, solche Passagen in den Vertrag zu übernehmen. Wenn jetzt jedoch ein Sportdirektor kommt, was ist dann mit dieser Klausel im Vertrag? Wurde der Vertrag angepasst und in diesem Zusammenhang, weil man gerade dabei ist, gleich um drei Jahre vorzeitig verlängert? Das böte sich ja an. Natürlich zu besseren Konditionen, sind es doch die Mitglieder die nicht mehr alles hinnehmen, was von der Lichtgestalt Stefan Kuntz verbreitet wird.

Sonntag, 18 Mai 2014 14:49

Seit Freitagabend ist alles anders

geschrieben von

Es ist nun ein paar Tage her, eine Zeit, die ich bewusst verstreichen ließ, ehe ich diesen Blogbeitrag verfasste. Noch immer ein wenig fassungslos über die Dinge, die passiert sein könnten und auch über das, was im Nachhinein zu lesen war. Aber zum Anfang. Um 19:15 Uhr war das Spiel von Turbine beim VfL Wolfsburg eigentlich schon gelaufen. Die Schiedsrichterin zeigte Genoveva Anonma die rote Karte. Warum, war uns im Stadion zu diesem Moment nicht klar.