Sa24Jun2017

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heyrod2Es wird Fußball gespielt, das Stadion ist voll, 1 Millionen sitzen vor dem Bildschirm und schauen gespannt zu. Ganz normal? Nein, denn es handelt sich hierbei um eSport. Profi-Gamer treten in Turnieren gegeneinander an und spielen dabei um das große Geld, viele der Profis sind bereits Multi-Millionäre. In einer US-Universität gehört Zocken bereits zum Lehrplan.

In einer 3-teiligen Serie möchte ich mich mit diesem Thema genauer befassen und herausfinden, was hinter der Faszination eSport und Streaming steckt.

Anfangen möchte ich dabei mit einem noch recht neuen Streamer, der bereits erfolgreich durchgestartet ist. Sein Name ist Konrad, 26 aus Niedersachsen. Konrad spielt unter dem Nickname heyrod1990 und bietet in seinen Livestreams hauptsächlich das Spiel FIFA17 an.

Konrad gehört zu den Streamern im Netz, die eine große Sympathiewelle erreichen. In kleinen Interviews mit seinen Zuschauern wird immer wieder Bodenständigkeit, die ruhige Art und die Hilfsbereitschaft erwähnt. Aber besonders vorgehoben wird die Kommunikation mit seinen Zuschauern, denn diese Form ist ungewöhnlich und gleichzeitig erfolgreich sympathisch.

Streamlink ist: https://www.twitch.tv/heyrod1990

Ich habe Konrad dann um ein Interview gebeten und einige interessante Antworten erhalten.

 

489186 web R by Benjamin Klack pixelio.deDer BVB an der Börse, ein Thema das mit viel Leid verbunden war und böse Erinnerungen weckt. Aber heute im Jahre 2017 stellen sich viele Fans immer noch so einige Fragen. Um diese Fragen beantworten zu können, habe ich mit Oliver Schoch einen Experten herangezogen, der verständlich und ohne fachsimpeln mal erklärt, wie das mit dem BVB und der Börse nun genau aussieht. Oliver Schoch teilt sein Expertenwissen auch mit renommierten Zeitungen. Für diesen Artikel hat er sich aber auch für uns einmal Zeit genommen und für die ein oder andere Erleuchtung gesorgt.

1/ Borussia Dortmund ist als börsennotierter Club seinen Anlegern verpflichtet?!? Wie sehr hat das Einfluss auf die Transferpolitik des Vereins?

oliverschochTatsächlich ist Dortmund als börsennotierter Club nicht nur seinen Fans verpflichtet, denn die Anleger sind definitiv ebenfalls von nicht geringer Bedeutung. In welchem Umfang dies allerdings Einfluss auf die Transferpolitik des Vereins hat, kann man ohne eine konkrete Aussage der Vereinsführung natürlich nur vermuten. Meiner Auffassung nach dürfte bei der Transferpolitik ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, dass die getätigten Spielereinkäufe natürlich einerseits sportlich, aber auch wirtschaftlich möglichst effizient sind. Hier konnte der BVB in der Vergangenheit schon sehr positive Ergebnisse erzielen. Nimmt man zum Beispiel den aktuellen Superstar Aubameyang, so wurde dieser vor einigen Jahren für relativ kleines Geld gekauft, hat seinen Marktwert seitdem allerdings enorm gesteigert. Außerdem dürfte ein börsennotierter Club wie Borussia Dortmund bei der Transferpolitik im Hinterkopf haben, dass du solide Spielerkäufe echte wirtschaftliche Werte geschaffen werden. Damit ist vor allem der Wert der gesamten Mannschaft gemeint, der natürlich durch kluge Transfer nach und nach gesteigert werden kann. Dennoch denke ich, dass die Entscheidungen für oder gegen Transfers auch beim BVB in erster Linie nach sportlichen Gesichtspunkten getroffen werden.

 

361165 web R by Ulrich Kroes pixelio.de 1Es war Donnerstag der 23.02.2017. Nach einem sehr langen Arbeitstag entschied ich mich noch zu 2-3 Partien FIFA17 auf der Playstation 4. Ein guter Kumpel von mir lud mich in eine Party ein mit Leuten die ich nicht kannte oder deren Namen ich vielleicht mal bei Facebook gelesen habe. Plötzlich war ich mittendrin in einer virtuellen Vereinsgründung für eine Pro-Mannschaft. Pro-Mannschaften bestehen aus 11 einzelnen Spielern bei denen jeder eine Position besetzt.

Ich dachte mir, warum eigentlich nicht. Der Altersdurchschnitt lag hier bei circa 15 bis 18 Jahren. Ich fühlte mich mit meinen 30 Jahren auf jeden Fall direkt mal alt, da es aber um das Spielerlebnis geht, habe ich weiter mitgemacht.

Alles fing harmlos an

Ein HSV Fan in dieser Party mit dem Namen Marc war sehr auffällig. Für Ihn lustige Parolen „Petry for Präsident“ und sinnloses „Heil“ schreiben waren der Beginn.

In den Spielen selbst war es zunächst ruhig bis die Hemmungen langsam fielen. Der besagte HSV Fan fing dann plötzlich mit eindeutigen Parolen an „Alle Schwarzen sind Affen“ oder „Der schwarze Affe“ waren die gängigen Kommentare, die mit unterstützendem Gelächter der anderen Teilnehmer begleitet wurden. Natürlich dauerte es nicht lange bis auch andere Teilnehmer der Party mitmachten und gleiche Kommentare vortrugen oder eigene Ideen beigetragen haben.Natürlich verließ ich die Party und mein Kumpel folgte mir prompt. Wir waren uns sofort einig darüber, dass hier definitive Grenzen überschritten wurden, die mit Spaß nix mehr zu tun hatten.

Sonntag, 26 Februar 2017 14:03

RB Leipzig und der DFB – Hand in Hand für den Profit

geschrieben von

 

728773 web R by Susanne Richter pixelio.de„Anti-RB Banner – der DFB ermittelt“ jeden Tag liest man diese Meldung mittlerweile. Die neuesten Opfer der kritikresistenten Dosenmaschinerie sind Borussia Mönchengladbach und sogar Hansa Rostock.

Natürlich sind die Texte auf den jeweiligen Bannern respektlos und zeigen die mangelnde Kreativität der Ultras. Die Botschaft, gegen einen Red Bull geführten Verein zu sein ist ja nicht verkehrt meiner Ansicht nach, aber ich würde mir ein wenig mehr Kreativität, und weniger dummes Zeug wünschen. Sich negativ ins Rampenlicht zu bringen ist eine Masche, die schon lange langweilig und abgestumpft ist liebe Ultras. Es schadet am Ende auch den Verein, den man ja eigentlich nicht schaden möchte.

Viele Gladbachfans die sich bei fast jedem Heimspiel anhören dürfen, wie Gästefans ihre Hymne umtexten „Wir werfen Stein auf Stein, auf die Elf vom Niederrhein…“ sind erstaunt über die DFB Ermittlungen. Immerhin müssen auch Sie Woche für Woche derartige Parolen in tausendfacher Ausführung hören, und das ohne das der gegnerische Verein Sanktionen verhängt bekommt. Aber der DFB folgt hier dem üblichen „Bilder sagen mehr als Worte“ Prinzip. Es sind ja auch Bilder die in der Presse landen und nicht das gesprochene Wort oder der feindselige Gesang.

Die Fans malen viele Plakate bis runter in die 5ten und 6ten Ligen. Oft sind dabei vergleichbare Transparente wie gegen Leipzig, oft wird nicht ermittelt. Aber warum ist das so?

Montag, 20 Februar 2017 12:09

Von empörten Fans, Derbys und Ralf Rangnick

geschrieben von

747226 web R by Jan Claus pixelio.deEs gehört mittlerweile ja schon zum guten Ton, sich direkt mal zu entschuldigen für die Gewalt die Leipzig-Fans erlebt haben bei uns in Dortmund. Ich entschuldige mich aber für etwas, dass ich nicht getan habe aber tief verachte. Aber die mediale Welt verlangt es, denn die Schuld liegt eindeutig bei allen, sieht ja der DFB auch so.

Die Krönung war eine E-Mail, in der man mir eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung androhte? Ja klar, ich hätte mich von Ostfriesland durch das Stargate zur Roten Erde beamen sollen, um mit Laserwaffen die geworfenen Steine in Staub zu verwandeln. Sorry ging nicht, das Stargate war voll mit Idioten die solche E-Mails schreiben.

Derbys, Hoffenheim und Leipzig

Schauen wir auf die Derbys, finden wir viele Plakate mit „Tod und Hass" und trallala. Botschaften die klare Morddrohungen enthalten und für die es auch gleich passende Gesänge gibt. Die Medien brüllen Hurra, die Derbystimmung ist endlich da.

Und dann gab es mal das berühmte Spiel gegen Hoffenheim, als mein bester Freund Dietmar die alte Hoppe auf einem Doppelhalter mit Fadenkreuz abgebildet wurde. Ein Skandal brach aus, die Menschen im Fußball sprachen von einer neuen Welle der gewaltbereiten Fans. Okay hab ich mich damals gefragt, den Schalkern den Tod wünschen und offen von Hass sprechen ist Stimmung, aber ein Mäzen mit Bildchen anfeinden gleich gewaltbereite Fankacke?

Mittwoch, 14 Dezember 2016 13:32

Beim ersten Mal tat’s noch weh...

geschrieben von

Ok. Danach auch noch. Aber egal. Die meisten Menschen kommen früher oder später in ihrem Leben mal an den Punkt, eine Fernbeziehung führen. Laut einer Statistik von 2014 führt sogar jeder 8. in Deutschland eine. Der eine hat nen neuen Job, will vielleicht zur Familie zurück, muss sich um jemanden kümmern oder geht studieren. Was auch immer es ist: ES NERVT. So isses einfach, es is kacke. Keiner will es, aber man versucht es halt und manchmal funktioniert es. Klar ist: die Liebe leidet.

Montag, 23 November 2015 13:02

Kalt und grau - mal wieder gegen den FSV

geschrieben von

FCK vs FSV 20151122  - 1Ein kalter, grauer Novembersonntag. Ein typischer Totensonntag eben und wieder einmal verspürt man wie tief der einst so glorreiche 1. FC Kaiserslautern in den vergangenen Jahren gesunken ist. Wir spielen um 13:30 gegen den FSV Frankfurt. Jenen Verein, der uns am 25. April 2010 durch sein 1:1 gegen den damaligen Aufstiegskonkurrenten FC Augusburg zurück in die erste Liga katapultierte. Ja, lange ist es her. Cidimar, Cidimar!

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