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Jochen Grotepass

Jochen Grotepass

- Vorstandsmitglied "Perspektive FCK"
- Mitglied IG "Unsere Kurve"
- gewähltes Mitglied im Satzungsausschuss des 1. FC Kaiserslautern e.V.
- Allesfahrer

Montag, 23 November 2015 13:02

Kalt und grau - mal wieder gegen den FSV

FCK vs FSV 20151122  - 1Ein kalter, grauer Novembersonntag. Ein typischer Totensonntag eben und wieder einmal verspürt man wie tief der einst so glorreiche 1. FC Kaiserslautern in den vergangenen Jahren gesunken ist. Wir spielen um 13:30 gegen den FSV Frankfurt. Jenen Verein, der uns am 25. April 2010 durch sein 1:1 gegen den damaligen Aufstiegskonkurrenten FC Augusburg zurück in die erste Liga katapultierte. Ja, lange ist es her. Cidimar, Cidimar!

Mittwoch, 23 September 2015 11:25

Another one bites the dust

FCK FCN 20150922 - 2Es gab mal eine Zeit, da spielte ich dieses Lied meist, nachdem die gegnerischen Mannschaften auf dem Betze eins auf den Deckel bekamen und am Tag drauf ihre Trainer feuerten. So auch vor gut sieben Jahren, am 26. August 2008, einen Tag nach dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg, als Thomas van Heesen aufgrund der scheinbar schlechten Leistung beim Spiel gegen den 1. FCK tags zuvor, seinen Rücktritt erklärte. Heute nun muss ich es mal wieder spielen, da unser Trainer nach dem Auftritt gestern, gegen eben diesen 1. FC Nürnberg, ebenfalls seinen Rücktritt erklärte.
Was war geschehen? Wie konnte man den Trainer, der seit mehr als zwei Jahren an der Seitenlinie steht und dem man noch unmittelbar vor der JHV im November des vergangenen Jahres mit einer Vertragsverlängerung - die völlig ohne Not war - das Vertrauen ausgesprochen hatte, nach einem 0:3 gegen den 1. FC Nürnberg dazu drängen das Handtuch zu werfen?
Lag es daran, dass man einem Verein der seit 212 Tagen ohne Auswärtssieg war, das Leben und das Siegen so leicht machte? Lag es an der, seit dem Paderborn Spiel, vergifteten Stimmung zwischen Trainer, Mannschaft und Fans? Oder liegt das Übel vielleicht doch tiefer begraben?
Lag es doch an dem, in letzter Minute, versemmelten Aufstieg der vergangenen Saison? An dem lust- und blutleerem Spiel? An dem Ballrumgeschiebe? Woran auch immer es gelegen haben mag, mit dem Wechsel auf der Trainerposition wird sich wohl nicht allzu viel ändern, der Stachel der Vergangenheit sitzt viel zu tief. Nun wird, den “Gesetzen des Fußballs” folgend also der Cheftrainer gegen den Trainer der U23 ausgetauscht. Die Co-Trainer wohl in die U23 “verschoben”. Man munkelt, dass auch der Posten des Schutzschildes “Sportdirektor” wackelt. Was wird das alles bringen?

Dienstag, 11 August 2015 19:40

DFB-Pokal in Rostock 2015

 

DFB-Pokal 2015-FCHvsFCK - 1Es war mal wieder eine lange Tour im DFB Pokal. Ähnliche Entfernungen hatten Freiburg und Stuttgart. Nur dass wir, neben den knapp 800 Kilometern, auch noch Sonntag abends um 18:30 Uhr antreten dürfen und sich somit für zahlreiche Fans das Thema Auswärtsfahrt nach Rostock erledigt hatte, bekamen sie doch einfach keinen Urlaub an dem Montag. Zusätzlich gab es das Problem, dass in Rostock die Hanse-Sail stattfand was zu einer Hotelknappheit im Umkreis von ca. 50 Kilometer um die Hansestadt führte. Somit waren die Planungen für diese Fahrt, dank der grandiosen Fehlplanung der Herren im grauen Anzug aus Frankfurt, mal wieder extrem schwierig.

Es gab, bei den Gesprächen vor, während und nach dem Spiel deshalb immer die Fragen, wo man übernachte oder ob man gleich wieder zurück führe. Da ich nicht mehr zu der Hauruck-Fraktion gehöre und mir mein Leben doch etwas lieber ist als es auf der Autobahn an einem Brückenpfeiler enden zu lassen, entschloss ich mich, lieber den kurzen Weg zurück nach Hamburg anzugehen und erst Montag früh die endgültige Heimreise anzutreten. Von Businsassen erfuhren wir, dass sie Montag gegen viertel nach fünf in Kaiserslautern ankamen. Wie die armen Kerle, die an diesem Tag noch arbeiten mussten das Bruttoinlandsprodukt an diesem Tag in den Keller gerissen haben kann sich jeder vorstellen, der einmal eine solche Ochsentour mitgemacht hat. Wohl dem der Urlaub hatte.

Genau aus diesem unsäglichen Grund der unmöglichen Anstoßzeiten gab es auch in nahezu jedem Stadion der 32 Erstrundenspiele entsprechende Spruchbänder. Warum Freiburg an einem Sonntag um 14:00 in Hamburg, Kaiserslautern am Abend um 18:30 oder auch Mainz am Sonntag um 20:30 im über 600 Kilometer entfernten Cottbus antreten müssen bleibt wohl für immer das Geheimnis der DFB-Herren im Planungszirkel.

 

AOMV 2012Wenn am Samstag, dem 8. November 2014, die Bewerbungsfrist für die Wahl zum Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern e.V. abgelaufen ist, beginnt die heiße Phase des Wahlkampfs. Bislang hält sich fast alles noch sehr bedeckt. Keiner möchte seine Karten aufdecken und Farbe bekennen. Warum eigentlich so geheimnisvoll?

Selbst der aktuelle Aufsichtsrat scheint sich noch zu verstecken. Einzig Jürgen Kind, von vielen als Fan-Vertreter im aktuellen Aufsichtsrat gesehen, hat seine Kandidatur bereits bestätigt. Ein deutliches Zeichen, dass er nicht befürchtet in irgendeiner Form, bereits lange vor der heißen Phase, angegriffen zu werden.

Was ist mit dem restlichen aktuellen Aufsichtsrat?

Der aktuelle Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Rombach, erklärte jüngst in einem Interview des offiziellen “Medienpartners” Rheinpfalz, dass er noch etwas “nachdenken” müsse. Er sagte, dass der Verein nach sechs Jahren noch nicht da stünde, wo er wirtschaftlich und sportlich nach den Planungen vor sechs Jahren stehen sollte. Woran das wohl liegen mag? Könnte eine etwas sehr “großzügige” Aufsicht des Rates eventuell das eine oder andere versemmelt haben? Wenn er es als logisch ansieht, die noch fehlenden Schritte zu gehen, dann ist es erstaunlich, dass er jetzt erst beginnt darüber zu sinnieren. Hatte er doch bei der letzten Wahl im Jahr 2011 eine derbe Abreibung der Mitglieder erhalten und war mit 485 Stimmen lediglich Dritter hinter Martin Sester (649) und Ottmar Frenger (486) geworden. Schon damals war man überrascht, dass er dennoch Vorsitzender des Aufsichtsrats wurde. Fürchtet sich Prof. Rombach vor einer noch größeren Niederlage und möchte überredet werden zu kandidieren?
Schon seit Monaten wirbt Herr Kuntz aktiv für die Beibehaltung des aktuellen Aufsichtsrats, damit die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden kann. Solch einen langen und durch den Vorstand immer wieder aktiv unterstützten Wahlkampf für den bestehenden Aufsichtsrat gab es wohl selten. Auffällig ist, dass bisher eben noch keiner, mit Ausnahme von Jürgen Kind, sich deutlich positioniert hat und auf den heißen Stuhl steigen will.

Meine Hoffnung, Prof. Rombach sieht ein, dass es nach sechs Jahren wohl genug ist, wenn man es nicht geschafft hat die Pläne umzusetzen. Das würde dann auch in den kommenden drei Jahren nicht besser werden.

Dienstag, 21 Oktober 2014 19:59

Alles so schön bunt hier

 

Einladung FCK JHV 20141Endlich ist sie da. Die Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern e.V. Mit Spannung erwartet traf heute mittag endlich die lang ersehnte Einladung per Infopost ein. Nicht wie sonst als Einladung im Mitgliedermagazin, nein, als Info-Post, also quasi als Werbesendung. OK, kostet ja nur 0,28 Euro abzüglich vermutlich 2% bei ca. 18.500 Mitgliedern. Früher, als wir noch ein armer Zweitligist waren und in einer strukturschwachen Region unser Dasein fristeten, da wurde gerne mal gejammert, dass so eine Einladung ein Heidengeld kostet. Aber nun ja, jetzt wo wir ein aufstrebender Zweitligist mit einem Philosophiewechsel im sportlichen Bereich sind, der endlich einen neuen Auftritt auf unseren Vereinsmedien und auch am Spieltag besitzt (“Der Betze rockt”) - zuletzt sogar auf dem Mannschaftsbus -, jetzt wo sich alles wieder dahin entwickelt, wo “wir” den Verein am liebsten sehen wollen, wo der sportliche Erfolg, ein Auftreten, insbesondere der Lizenzmannschaft, der U23, U19 und U17, mit dem man sich als Fan identifizieren kann und ein Zusammenhalt zwischen Fans, Mannschaft und Verein, darüber hinaus auch noch passend eine Vision für die nächsten Jahre, auf die man sich als FCK-Fan freuen darf, jetzt also kommt es auf die fünfeinhalbtausend für das Porto wirklich nicht an. Nein, wirklich nicht.

Das Ganze gewürzt mit den Zutaten von etwas Großem. Etwas ganz Großem. So in etwas wie es Schalke letztes Jahr bei der “ViaNoGo” JHV durchgezogen hat. So in etwa, nur halt eben etwas ärmer. Eben Zweitligistmäßig. Bin gespannt, ob wir, getreu dem Motto “Der Betze rockt” auch eine Rockband erleben werden. Im Zelt. Auf dem Rasen des Fritz-Walter-Stadions. Auf dem am Tag zuvor noch die U23 gegen Worms gespielt hat und wir zwei Tage zuvor noch den Zweitligisten SV Darmstadt 98 vom Platz gefegt haben - mit unserer neuen Spielerphilosophie und dem neuen Motto “Der Betze rockt” und den Fans die sich darüber freuen. Und überhaupt. “Alles so schön bunt hier …”. Oder wird das Zelt auf Platz 4 aufgebaut? Das wäre ziemlich fad. Kann ich mir, bei dem gerade verordneten neuen Schwung gar nicht vorstellen. Warum auch? Was kostet so ein Zelt? Ach ist doch egal, wir sind ein “im Grunde genommen” Erstligist, der nur durch ein Versehen und die beschissenste Saison der Vereinsgeschichte aus Versehen, quasi, wieder als Zweitligist agieren muss.

Aber es muss was Großes sein was uns erwartet. Warum sonst sollte die Halle der Nordtribüne, die schon in der Vergangenheit viele Jahreshauptversammlungen überstanden hat und sogar die bisher einzige außerordentliche Mitgliederversammlung der vergangenen zwanzig Jahre, warum also sollte sie nicht reichen?

“THINK BIG” - klassische Devise der Amerikaner. Wer nicht “BIG THINKT” der wird auch nichts erreichen. Ja, genau.

Montag, 13 Oktober 2014 15:53

Das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders

 

JustPay KarteAls im August 2008 das Zeitalter des Bezahlsystems “JustPay” auf dem Betzenberg eingeläutet wurde, waren nicht alle Fans so begeistert wie damals Stefan Kuntz. In der damaligen Ankündigung sagte er: “Dies ist ein weiterer Doppelpass zwischen dem FCK und den Fans und optimiert den Service für die FCK-Anhänger. Sowohl unsere Fans als auch der Verein werden vom umfassenden Service dieser Multi-Funktionskarte profitieren.”. Welche Funktionen, neben dem Bezahlen an den Ständen im Stadion, noch in diese “Multi-Funktionskarte” integriert ist, bleibt wohl für immer ein Geheimnis.

 

Relativ leise hat sich zum Saisonwechsel jedoch beim Vorreiter für dieses Kartensystem, dem 1. FC Köln, ein Richtungswechsel ergeben und dieser Verein hat sich vom Bezahlsystem JustPay verabschiedet. Gerade lief die Frist ab bis zu dem eine Auszahlung des noch auf der Karte befindlichen Guthabens, im Rhein-Energie-Stadion abgewickelt werden konnte. Jetzt besteht nur noch die Möglichkeit in anderen Stadien eine Auszahlung zu bekommen oder aber per Formular die Auszahlung auf sein privates Konto zu erreichen.

Warum ich darüber schreibe?

Am 19. September erschien im Blog von JP4Sport ein Artikel, der im Grunde alle Vertragspartner und Nutzer von JustPay wachrütteln sollte. In der Vergangenheit hat sich die finanzielle Lage des Betreibers offenbar so verschlechtert, dass die “Payment Solution AG” - die Mutterfirma der eigentlich abwickelnden Payment Solution Services GmbH - für einen Schweizer Franken für die 93,7% Anteile auf den Britischen Jungferninseln “geparkt” wurde. Die restlichen 6,3% hält bis heute ein Insvolvenzverwalter im Rahmen der Insolvenzmasse eines früheren Anteilseigners.

Mittlerweile wurden die Anteile weiter verkauft und befinden sich nun im Besitz der Bluehill AG aus der Schweiz.

Was ist nun so kritisch an diesen Vorgängen und warum setzt man sich mit diesen Themen auseinander?

Im wesentlichen geht es um die Sicherheit des Geldes von Fans und natürlich auch um die Zahlungsfähigkeit eines Partners des Vereins.

Nach dem Ausstieg des 1. FC Köln aus der Zahlungslösung für das Rhein-Energie-Stadion von JustPay war die “Payment Solution Services GmbH” verpflichtet, alle Guthaben der Fans auszuzahlen. Diese GmbH, per 31. Dezember 2012 (letzte veröffentlichte Bilanz) mit mehr als 7 Millionen Euro überschuldet (Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag), war also gezwungen Bargeld locker zu machen, um den Fans die Beträge auf ihren Karten zurückzuzahlen. Diese Rückzahlung war durch eine sogenannte Patronatserklärung - also eine Zahlungsgarantie - der Muttergesellschaft, der “Payment Solution AG” abgesichert. Diese Gesellschaft selbst ist aber ebenfalls - Bilanz per 31.12.2012 (letzte veröffentlichte Bilanz) - mit mehr als 1 Millionen Euro überschuldet (Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag). Als Kassenbestand weist diese Bilanz ein Guthaben von 56.000 Euro auf. Vor allem aber ist die Patronatserklärung nur  auf die Verpflichtungen aus dem Vertrag mit dem 1. FC Köln bezogen. Andere Verträge sind von dieser Patronatserklärung nicht betroffen. Außerdem wurden die Einrichtungen in der Arena Augsburg (Kartenlesesysteme etc) Sicherungsübereignet. Ein weiteres Indiz für den schlechten Zustand des Unternehmens.

Der Ablauf der Zahlungen sieht im Normalfall wohl wie folgt aus:

Fan zahlt bei JustPay Mitarbeitern oder im Internet Guthaben auf die Karte auf.

Damit wird im Stadion beim Getränke- bzw. Wurst- oder Essensstand “bezahlt”. Nach dem Spieltag wird von Justpay der Betrag an den Standbetreiber und die Provision an den Verein bezahlt. Bis zum nächsten Spieltag “arbeitet” Justpay mit dem verbliebenen Guthaben.

Wenn nun dieses Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit geraten würde, könnten weder die Fans, noch der Standbetreiber mit seiner Bezahlung rechnen. Ebenso wären die Provisionen für den Verein durch den Standbetreiber gefährdet. Ein Risiko, was offenbar aktuell völlig unterschätzt wird.

Auf der Fanversammlung vom 2. Oktober 2014 wurde versucht, diesbezüglich Fragen an den Verein zu richten. Hier sieht man jedoch sehr gelassen der Zukunft entgegen und geht davon aus, dass die Berichte “nur Gerüchte” seien.

Nur der Ordnung halber sei noch darauf verwiesen, dass der ursprüngliche Schutz durch das BaFin seit 2011 nicht mehr existiert.

Eine Empfehlung für alle Fans wäre jedoch, sich nach Spielende unbedingt jedes Guthaben auszahlen zu lassen, um einen Totalausfall des Geldes zu vermeiden.

Beim 1. FC Köln wird im übrigen seit dieser Saison mit der “Geldkarten”-Funktion der “Girocard” (ehemals EC-Karte) oder auch bar bezahlt. Eine Alternative zum bisherigen System allemal.

 

Quellen:

Stadion-Karte Justpay: Geparkt in der Karibik - The Wallstreet Journal

Bilanzanalyse: Bei Justpay hängt alles am neuen Gesellschafter - JP4 Sport.biz

Bilanz 2012 Payment Solution Services GmbH -> Bundesanzeiger.de

Bilanz 2012 Payment Solution AG -> Bundesanzeiger.de

 

 FCK vs KSC 2014-2015 Suedtribuene

Aufgrund der Geschehnisse unmittelbar nach Spielende des Derbys zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC am 4. Oktober 2014 und den daraus resultierenden Berichten in den Medien sollten einige Dinge aufgearbeitet werden. Darüber hinaus sind Fragen zu adressieren auf die sicherlich spannenden Antworten erwartet werden können.

Was war geschehen?

Der Derbysieg mit 2:0 gegen den Südwestrivalen aus Karlsruhe war ca. 15 Minuten besiegelt, die Mannschaft von der Westkurve gebührend gefeiert und ins Wochenende geschickt worden, da standen noch einige Fans des 1. FCK im Block der Westkurve und besprachen das gelungene Spiel unserer jungen Mannschaft.

Mir als Augenzeuge im Block 6.1 fiel auf, dass sich auf der gegenüberliegenden Seite, im Block 18.1, eine relativ große Gruppe an Karlsruher Fans am unteren Rand des Blockes aufhielten. Merkwürdig hierbei ist, dass dies der Sitzplatzblock der Gäste ist und dass sich in diesem Bereich “normalerweise” nicht so viele Gästefans aufhalten. Ganz besonders nicht nach dem Spiel.

SVWW FCK Pokal 2014 1Als die Auslosung zum DFB Pokal dem 1. FC Kaiserslautern das Kunstprodukt SV Wehen Wiesbaden zuspielte, da dachte ich nur darüber nach, wie schwer es werden könnte den Drittligisten zu schlagen. Immerhin hatten sich die “Blutorangen” Teufel in den Spielen gegen den Club aus dem Taunussteiner Stadtteil Wehen nur einmal wirklich durchsetzen können. Man könnte annehmen, dass dies ein schwieriges Spiel werden würde.

Nachdem die erste zwei Spieltag der zweiten Liga mit einem lachenden und einem weinenden Auge hinter sich gebracht wurden und gerade die Erkenntnisse aus dem Spiel gegen die deutschlandweite bekannte - zumindest laut Vereinslied - Fußballmacht, den SV Sandhausen, ein eher zähes Spiel mit wenig Torchancen erwarten ließ, begann die letzte Woche mit der Vorbereitung auf diesen Tag.

Donnerstag, 31 Juli 2014 21:11

Bonjour tristesse

pressekonferenz-sportdirektor-vorstand-7An diesem Wochenende geht sie los. Die neue Zweitliga-Saison 2014/2015. Überall liest man, dass die Vorfreude steigt. Die Spannung auf die neue Saison nähert sich dem Siedepunkt. Überall, nur nicht wirklich auf dem Berg der Berge. Rund um den Betzenberg herrscht in diesen Tagen eine merkwürdige Stimmung zwischen Gleichgültigkeit, Abneigung und Ablehnung auf der einen Seite, auf der anderen die nimmermüden Optimisten die sich blind auf die Vereinsführung und die sportliche Kompetenz verlassen, unabhängig wie grauenvoll die vergangene Saison beendet wurde.

Mittwoch, 21 Mai 2014 20:48

Nightmare on Betzenberg

Organigramm FCK 2014Die Saison 2013/2014 ist vorbei. Die neue Saison 2014/2015 hat noch nicht begonnen. Im Winter spricht man von der Zeit „zwischen den Jahren“. Dann ist das jetzt wohl die Zeit „zwischen den Saisons“.
Ein Blick nach vorne ist, zumindest beim 1. FC Kaiserslautern e.V., durchaus angebracht. Steht der Verein nach dem erneut verpassten Aufstieg vor dem finanziell kräftezehrenden erneuten Anrennen auf die Fleischtröge der ersten Bundesliga nun doch vor heftigen Turbulenzen.
Der Ruf nach einem Sportdirektor, der von Stefan Kuntz nach dem Abstieg bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 9. Mai 2012 selbst ins Spiel gebracht wurde, wird lauter. So kann offenbar täglich mit der Verkündung der frohen Botschaft gerechnet werden, dass nun - vermutlich - Markus Schupp für die sportlichen Belange des Vereins zuständig sein wird. Wer die Bewerber für diese Position vorgeschlagen hat, wo diese Position organisatorisch angesiedelt ist und was dann eigentlich Stefan Kuntz noch macht sind Fragen, die in diesen Tagen durch die Foren und die soziale Medienlandschaft wabern.
Laut eigener Aussage hat Stefan Kuntz wohl einen Vertrag, der eine Sportdirektor-Position durch fremde Personen ausschließt. Offenbar ein Trauma alter Bochum Tage die dazu führten, solche Passagen in den Vertrag zu übernehmen. Wenn jetzt jedoch ein Sportdirektor kommt, was ist dann mit dieser Klausel im Vertrag? Wurde der Vertrag angepasst und in diesem Zusammenhang, weil man gerade dabei ist, gleich um drei Jahre vorzeitig verlängert? Das böte sich ja an. Natürlich zu besseren Konditionen, sind es doch die Mitglieder die nicht mehr alles hinnehmen, was von der Lichtgestalt Stefan Kuntz verbreitet wird.

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