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Montag, 12 Mai 2014 15:42

"Dies ist die Geschichte eines Vereins, der fällt"

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 Die Bundesligasaison 2013/14 ist Geschichte. Im Großen war es oben nicht gerade spannend, die Bayern früh Meister. Unten, im Abstiegskampf hingegen,war bis zum letztens Spieltag alles offen. Zu den Teams unten gehörte auch der Hannoversche Sportverein von 1896, wobei,vielleicht stand da unten auch die Hannover 96 Sales&Services KgAA.

Denn ob man überhaupt noch vom Hannoverschen Sportverein reden sollte, ist durchaus fragwürdig, das Handeln von 96% der Akteure ist dieses Klubs nämlich nicht annähernd würdig. Was sich im letzten Jahr in Hannover abgespielt hat, ist tatsächlich auch für mich schwer in Worte zu fassen. Vielleicht fasste es das Spruchband am letzten Spieltag gegen Freiburg ganz gut zusammen, das da vor einem leeren Block hing, der eigentlich noch hätte voll sein können: „Fans betrogen - Derby verloren“. So könnte man die Saison vielleicht ganz gut in einem einzigen Satz zusammenfassen. Mit einem Satz wäre das aber nicht abgetan. Denn man kann am Ende gut sagen, die beiden blutleeren Auftritte im Derby gegen das Team aus dem Osten Niedersachsens (0:0/0:3) waren nicht einmal der traurige Höhepunkt.

Der traurige Höhepunkt aus Sicht der Fans spielte sich nämlich rund um die Wochen vor und nach dem Spiel in BS ab. Los ging es schon Wochen vorher. Vereine, Staatsmacht und Politik wollten ein gezieltes Sicherheitskonzept entwickeln, um die Vorfälle des Hinspiels in Hannover zu verhindern (Hauptsächlich das abbrennen von Pyrotechnik.) Während beide Szenen das ganze schon früh pushten, wie es sich für das Derby aller Derbys gehört, kam das Sicherheitskonzept ins Spiel: Anreise für 96 Fans? Nur mit Bussen des Vereins! Gästekarten? Nur bei Einstieg in den Bus! Wuff. Erstmal durchatmen. Das Derby steigt am 6.4., vielleicht ein verfrühter Aprilscherz. Schnell wurde aber klar, dass die das ernst meinen, Martin Kind untermauerte das ganze, indem er bekanntgab, dass nicht er die Gästekarten habe, sondern ausschließlich Eintracht Braunschweig. Eine andere Möglichkeit, als in den Viehtransporter zu steigen, scheint es tatsächlich nicht zu geben. Klar, dass sich schnell Widerstand regt. Die Fanhilfe Hannover findet auch einen Punkt, der Hoffnung weckt: Die Inhaber einer Auswärtsdauerkarte müssen ihre Karten erhalten, und nicht einen Voucher. Das ganze muss auf dem Postweg passieren, und zwar mindestens einige Tage vor dem Spiel. So steht es nämlich in den AGBS. Der Verein aber will nichts einsehen, und zwingt die Inhaber quasi, vor Gericht zu ziehen. In der Verhandlung gibt die Richterin den Fans auch grundsätzlich recht, fällt ein Urteil: Das Verhalten der Hannover 96 Sales&Services ist rechtswidrig.

Diese lässt sich aber schnell eine neue Masche einfallen, um das ganze zu umgehen: Für den Verein sei das Urteil nur auf die Person bezogen, die klagte. Damit jeder seine Karten kriegt, müsse jeder eine einstweilige Verfügung erwirken. In knapp 4 Tagen kaum machbar. Knapp 100 Fans versammeln sich nach dem Urteil vor der Geschäftsstelle, um sich ihre Karten zu holen. Nachdem diese auch eingefordert werden, ist erst mal niemand bereit, zu reden, gewisse Leute aus der Chefetage, darunter auch Thorsten Meier, verlassen scheinbar fluchtartig das Gelände des Niedersachsenstadions. Erst nach unendlichen Minuten stellt sich einer: Dirk Dufner. Dieser ist aber alles andere als einsichtig, und lässt Sätze sprudeln, bei denen es einen grausen lässt.

Frage 1 eines Fans: Es gibt scheinbar Beweise dafür, dass Hannover 96 Karten für das Derby doch herausgegeben hat an Sponsoren. Wie will man das erklären, wo die Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG doch über ihren Anwalt vor Gericht hatte verlauten lassen, einzig Eintracht Braunschweig besitze die Karten?
Die Antwort von Dirk Dufner ist der erste Tritt in die Magengrube etlicher Fans: „Na und? Da gehen die Karten ja auch nicht an marodierende Horden.“
Dirk Dufner bezeichnet jeden Inhaber einer Auswärtsdauerkarte als kriminell! Dachte man jetzt schon, fetter könne es ja nicht mehr kommen, der nächste Brüller. Nach langer Diskussion gibt Dufner zu, dass Hannover 96 die Karten hat, und schließt mit dem Satz „Dann geben wir Euch die Karten, und dann Feuer frei und voll auf die Fresse oder was?“ ab. Diese Aussage will er später angeblich wieder egalisieren, so richtig glauben will man ihm das nicht. Dann verschwindet Dufner.

Auf Anraten der Fanhilfe gehen die Fans nun in den Fanshop, um sich noch einmal Unterlagen ihrer Auswärtsdauerkarte für das Gerichtsverfahren ausdrucken zu lassen, nachdem einige dies gemacht hatten, und 96 scheinbar das Konzept hinter der Aktion sah, folgte die nächste Reaktion, die der eines bockigen Kindes im Kindergarten gleicht: 96 macht den Fanshop kurzerhand einfach zu.

Und nun? Warten. Hannover 96, der Verein, bzw. die Aktiengesellschaft, die ihren Fans immer als erstes unterstellt, sie würden ja so viel Geld kosten, nimmt in Kauf, am Ende alle Gerichtsverfahren zahlen zu müssen, dass man nicht als Sieger hervorgehen wird ist zu diesem Zeitpunkt jedem klar. Durchboxen kann man das ganze wie zu erwarten in dieser kurzen Zeit nicht. Ergebnis: Derby-Boykott der Hannoverschen Fanszene. Und das fällt keinem leicht, ist es doch das auf absehbare Zeit letzte Derby gewesen. Trotzdem deckt der Transport per Bus des Vereins nicht das Verständnis von Reisefreiheit der meisten, man fühlt sich schlichtweg verarscht. Zuhause bleiben möchte man am 6.4. trotzdem nicht, deswegen wird eine Demo angemeldet, Reisefreiheit für Fußballfans, Ort des Geschehens: BS. Das ganze wird aber schnell vom Sicherheitswahn in Form von Staatsmacht und Politik unterbunden, und lediglich in eine Kundgebung umgewandelt, nur am Hauptbahnhof, nur 2 Stunden, und nur in der Zeit, in der der Rest sich bereits im Eintracht-Stadion befindet, Repressionen hoch 10!

Kurzerhand wird deswegen im Eilverfahren eine richtige Demonstration durch die Innenstadt von Hannover angemeldet, danach soll es zusammen mit dem Regionalexpress Richtung Osten gehen. Zur Demonstration am frühen Morgen des Sonntags finden sich weit mehr Fußballfans ein, als gedacht, vom Opernplatz aus  wird der Marsch erst einmal Richtung Niedersachsenstadion gehen. Dort gibt es eine Kundgebung von einigen Szenemitgliedern, sowie dem Anwalt der Fanhilfe. Dieser Bestätigt noch einmal, was vor Gericht vorgefallen ist, und bestätigt auch: „Was sich die Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG die letzten Wochen geleistet hat, ist in der Geschichte der Bundesliga einzigartig, und völlig abzulehnen.“ Immer wieder wird der Anwalt, sowie die beiden Szenemitglieder von tosendem Applaus unterbrochen, bevor es wieder losgeht, richten sich noch „Kind muss weg“, sowie „Vorstand raus“ Rufe Richtung Geschäftsstelle, untermalt von dem ein oder anderen Mittelfinger.

Alleine ist man ja als Fußballfan bekanntlich nie, das gilt auch für den 6.4.: Eine unnormal große Anzahl an Rechtshütern begleitet den Mob, wofür sie am Ende da waren, bleibt ein Rätsel, denn außer den Leuten pausenlos mit „Ey bleibst du bitte hier rechts von der Polizeikette“ auf die Nerven zu gehen, hat die Staatsmacht an diesem Tag eigentlich nichts geleistet. Interessante Antwort eines Demonstranten auf den Standardspruch des Tages: „Warum biste denn so pissig, hätteste heute frei gehabt? Ja, das stelle ich mir auch doof vor, hier am Sonntag arbeiten zu müssen, nur weil mein Chef scheiße ist.“ Großes Kino, kam aber wohl nicht so gut an. „Noch einmal und du fängst dir eine“, der junge Mann geht entspannt weiter.

Nach bestimmt 5 gelaufenen Kilometern endet die Demonstration am Hauptbahnhof. Vorher gabs aber noch eine nette Info der Polizei: Wir haben euch übrigens vergessen zu sagen, dass da nur knapp 600 Leute in den RE nach BS passen. Das ganze war ja nicht früh genug angekündigt gewesen, Planungstalent hat halt nicht jeder, Schade. Aber auch hier eine ruhige Reaktion der Fans, „Dann sagt ihr uns doch sicher gleich, wie wir am besten mit dem Auto da hin kommen.“

Danach beginnt das Warten. Der Zug schon einige Minuten zu spät, wer ist schuld? Fußballfans. So eine scheiße aber auch! Da hat die Bahn ja endlich jemanden gefunden! Und während alle 3 Minuten die Tante von der Bahn über Lautsprecher verkünden lässt „Fußballfans betreten das Gleis bitte über den linken Aufgang, für alle anderen steht der Rechte bereit“, kann man sich schon mal einreihen, und warten. Denn anstatt normal den Treppenaufgang zu benutzen, wurden kurzerhand rechts und links zwei Barrikaden errichtet, unterstützt von schwarzen behelmten Gestalten, die alles daran setzen, die Lage zu deeskalieren. Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie nice das Verhalten der Polizei an diesem Tag war, Daumen hoch-Ironie aus!

Während man also wartet, noch mal die nächste Info: „Verboten ist übrigens Glas, Vermummungsgegenstände, und Pyrotechnik.“ Einen zweiten Zug bereitzustellen, hätte sicherlich Sinn gemacht, wurde aber wohl als nicht angebracht empfunden. Die Zugfahrt verläuft ohne Zwischenfälle, in BS angekommen wartet die nächste Kontrolle. Dann geht’s in den Bahnhof, und von schwarzen Gestalten begleitet durch einen Ausgang, der Schlagstock trotz ruhigen Verhaltens immer im Anschlag. Verfrachtet wird die Fanszene dann in einen Käfig, in die hinterste Ecke des Bahnhofs, da wo einen keiner hört. Rechtsstaat und Meinungsfreiheit ahoi! Bock hat so irgendwie keiner. Abgehalten wird das ganze trotzdem, jetzt auch begleitet von Helis und vermummten Gestalten auf den Dächern, damit auch bloß keiner ausbricht. Einen humorvollen Beitrag Richtung Freund und Helfer gibt’s auch hier, „Hey, nicht vom Beckenrand springen!“ Kam aber auch nicht so gut an, die sind doch alle Humor behindert ;)

Auf dem Rückweg gibt’s dann auf einmal einen zweiten Zug, ist ja irre! So viel Platz! Warum ging das nur auf dem Hinweg nicht? Schnell zurück in die Landeshauptstadt, kann man noch das Ende des Spiels mitkriegen. Die beiden Gegentore, die es zu diesem Zeitpunkt gesetzt hatte, sprechen sich rum, entsetzte Gesichter everywhere. Angekommen in Hannover geht es wieder mit Geleitschutz in Richtung Stadion, am Waterloo kann man das Spiel auf Leinwand gucken. Spielstand inzwischen: 0:3-What the hell? Gedanken kreisen in den Köpfen, in meinem Kopf beherrscht ein Satz die Stimmung: Charakterlose Söldner! Wie kann das sein?

Irgendwann ist das Spiel dann zu Ende, zum Glück hat die Farce ein Ende: BS ist Niedersachsenmeister, 0:3! Dass man jetzt nicht nachhause geht, ist ja wohl klar, die Mannschaft wird am Stadion abgefangen. Was dann passierte, ist wohl bekannt, und kein großes Wunder, Wut und Entsetzen entladen sich, die Staatsmacht kriegt doch noch Arbeit! Nach einigen Minuten kommen Trainer Korkut und Ron-Robert Zieler, „Es tut mir so leid für euch, aber wir haben alles gegeben.“ Es tut mir so leid? Kann man sich auch nichts von kaufen! Wir haben alles gegeben? Eine absolute Frechheit, so was nach so einem Spiel zu behaupten! Unglaublich, einfach unglaublich!

Doch die Lage beruhigt sich irgendwann, und man kriegt Zeit, das ganze zu verarbeiten, will man aber eigentlich gar nicht. Eigentlich will man nur vergessen. Und klar war auch: Nach diesem Spiel wird nichts mehr sein, wie es war, Lust, so eine Mannschaft weiter zu unterstützen, haben wohl die wenigsten. Dazu kommt, dass Martin Kind sich in den örtlichen Medien (HAZ;NP, die Sachlichkeit schlechthin) noch dafür feiern lässt, vor Gericht gelogen zu haben. Während wohl jeder dafür auf den Sack kriegen würde, gibt’s währenddessen Lob von Stephan Weil, SPD, Kind habe „Alles richtig gemacht.“ In solchen Momenten hat man eine Halsschlagader, wie einen Gartenschlauch!

Einige Tage später steht dann fest, die Organisierte Fanszene stellt ihren Support bis auf weiteres ein. In meinen Augen eine richtige Entscheidung. Wie sehr die „20 Leute da oben“ (O-Ton Kind) dann fehlen, sieht man schon am darauffolgenden Wochenende beim Heimspiel gegen den Hamburger Sportverein. 3 mal ein schwaches „96 allez“, 5 mal „Du bist unsere Liebe“, 2 mal der „Hannover“ Wechselgesang, starke Sache! Abgerundet wird das ganze am Ende von vereinzelten Ultras Raus rufen einiger „Fans“, die die Situation kaum kennen. Nicht drüber aufregen, über solchen Leuten sollte man drüber stehen. Die „Martin Kind-Arschkriecher Fraktion“ ist beim Auswärtsspiel danach in Frankfurt natürlich nicht dabei, wieso auch? Gründonnerstag, abends, und noch so weit weg, da reicht doch auch Sky und ne Flasche Wein+Chips!

Eine Woche danach verstummen die Ultras Raus Krawallmacher aber. Und warum? Sie beschäftigen sich lieber damit, ihre Mannschaft auszupfeifen, die nach dem knappen 2:1 Sieg gegen den HSV nur 0:0 gegen Stuttgart spielt, die Stimmung ebenfalls unterirdisch! Der Gästeblock hingegen mit starkem Support, da hat man dann ja auch keine Lust mehr zu singen, wenn die anderen lauter sind. Und das mit dem Rhythmus der Lieder ist ja auch so eine Sache. Dann folgt das letzte Auswärtsspiel der Saison, in Nürnberg. Support gibt es nicht, dazu muss man nicht mehr viel sagen, Auswärts kommen deutlich vernünftigere Leute mit, als zu Heimspielen, auch das ist aber nichts neues.

Die Mannschaft schlägt Nürnberg bekanntlich mit einer starken Leistung, während man sich inzwischen eigentlich gar keine Siege mehr wünscht. Denn zu sehen, wie eine Mannschaft auf einmal Fußball spielt, nachdem sie das Spiel der Spiele Sang und Klanglos verloren hat, das tut wirklich weh. Eine richtige Entschuldigung von Mannschaft und/oder Vorstand bleiben übrigens aus. Dann kommt der letzte Spieltag, wieder Stimmungsboykott, zu Gast ist der Sportclub Freiburg.

Das Spiel plätschert ein bisschen vor sich hin, 3:2 am Ende, Hannover kann (leider) auf einmal wieder spielen. Dann kommt die 80. Minute, die ein bisschen Spannung in das ganze bringt: Freiburg rollt im Gästblock ein „Kind muss weg“ transparent aus, skandiert selbiges. Das wird von teilen der 96 Kurve mit Pfiffen quittiert, dass jeder Gästeverein sich mehr solidarisiert, als Hannover, ist wirklich bitter. Was glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid?! Ihr, die da nur in der Kurve stehen, weil die Karten da am billigsten sind, Ihr, die während des Spiels 90 Zigaretten qualmen und 3 Bier trinken, um 5 Minuten zu supporten? Und ihr, die sich von Kind alles gefallen lassen, weil sie ja eh nur alle 2 Wochen für 90 Minuten zum Heimspiel tuckern, ohne zu merken, dass 96 auf dem besten Weg zum vollen Kommerz ist. Schämt Euch! Hannover braucht Euch nicht! Kauft Euch ein Skyabo und seid glücklich!

Zurück zum Spieltag: Nach den Pfiffen beschließt der Block N16/17 spontan, Freiburg zu unterstützen, und ebenfalls „Kind muss weg“ zu skandieren, es folgt ein starker verbaler Schlagabtausch mit dem Unterrang, bis irgendwann der erste Bierbecher fliegt. Das wiederum sehen die behelmten dann als Grund an, sich warm zu machen, und sich vor dem Block zu sammeln. Die aktive Szene will das Stadion verlassen, wird aber daran gehindert, es kommt zur Keilerei: Maßlos übertrieben und null deeskalierend! Nicht gerade sparsam mit Tränengas, sowie dem Knüppel, teilweise werden Sanitäter daran gehindert, zu verletzten zu kommen. Das eine Woche nach den Vorfällen im Volkspark, als wegen eines ACAB Banners ein voller Block gestürmt und geflutet wurde, die Polizei lernt nichts. Ihr seid nur staatliche Schlägertrupps! Danach gabs dann noch ein Interview mit Kind, Ihr könnt 3 mal raten, auf wessen Seite er sich stellt. Ein Tipp: Nicht auf die, der Fanszene. 

Wie es jetzt nach der Saison weiter geht, ist ungewiss, der Rote Kurve Block wird aufgelöst, sprich die Karten werden wohl deutlich teurer. Ein entgegenkommen des Vereins ist nicht zu erwarten, im Gegenteil. 

Fakt ist: So macht das keinen Spaß. Der Verein, in den man Jahre so viel Zeit, Geld und Urlaubstage investiert, spuckt einem nicht ins Gesicht, er rotzt einem ins Gesicht! Und das volles Rohr! Und wenn sich nicht bald etwas ändert, dann ist Hannover auf dem besten Weg, der erste Klub zu werden, der bald keine Bilder mehr von ausrastenden Massen hinter einem Fahnenmeer hat. Die Stimmung der 4 Spiele hat gezeigt, was Fußball ohne koordinierten Support ist, ein Trauerspiel. Jetzt ist Pause, mal gucken was die bringt. In dem Sinne noch ein Gruß an die Staatsmacht  und an die Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG.

Kind muss weg! Besser gestern als heute!

(Hoffentlich) bis zur Spielzeit 2014/15, und eine schöne Sommerpause.

Edit: Inzwischen ist klar, dass die aktive Fanszene die 96 Profis nicht mehr unterstützen wird.

Nachdem lange Zeit die Dauerkarten für N16/17 gesperrt wurden, hätten sie zwar doch noch verlängert werden können (Der Verein sieht dies als starkes entgegenkommen), die Preisanhebung für die Blöcke findet aber trotzdem statt, wenn auch in 3 Stufen über mehrere Jahre.

Trotzdem gipfelte im Fanszenetreffen die Entscheidung: Die aktive Fanszene wird in der kommenden Saison die Amateure supporttechnisch unterstützen. Im Niedersachsenstadion und bei Auswärtsspielen der Profis wird die Szene Hannover nicht auftreten.

Marvin.