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Montag, 24 September 2012 14:23

Die 10 Eckpfeiler der Sicherheitskonferenz

geschrieben von in Deutschland

fankulturWie wir bereits berichtet hatten, werden alle Vereine am Donnerstag, den 27.09.2012, zu einer Diskussion bezüglich der Sicherheits-Probleme in deutschen Stadien geladen. Dabei muss man allerdings sehr vorsichtig sein beim Ist-Zustand der Bundesliga von Sicherheits-Problemen zu sprechen, denn die Stadien gelten nach wie vor als äußerst sicher. Sei es drum: Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball sind da anderer Meinung. In Frankfurt am Main soll folglich ein großer Maßnahmenkatalog diskutiert und beschlossen werden. Der heutigen Printausgabe des "Kicker" lagen die zehn Eckpunkte der Versammlung vor:

Freitag, 21 September 2012 19:10

DFL: Das soll der Weg zu mehr Sicherheit sein

geschrieben von in Deutschland

Nun kann also alles ganz schnell gehen. Politiker fordern schon seit geraumer Zeit umfangreiche Sicherheitspakete im deutschen Fußball und nun gibt es auch einen Fahrplan, wie alles in Zukunft ablaufen soll. Am 27. September werden die Vereine zur Diskussion gebeten. Es sollen alle Eckpfeiler der veränderten Sicherheitsforderungen vorgestellt und anschließend auf Umsetzbarkeit geprüft werden. Im Dezember sollen die Proficlubs dieses Vorgehen auf ihren Mitgliederversammlungen ebenfalls diskutieren und konkrete Beschlüsse sowie Satzungsänderungen vorstellen. So wurde es zumindest von der DFL mitgeteilt.

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Die vermehrten Zuschauerausschreitungen können mit Sicherheit sehr kontrovers diskutiert werden, da vor allem die deutschen Stadien im Europa-Vergleich nach wie vor als die sichersten gelten, dennoch war dies bei der Innenministerkonferenz einer der Hauptgründe für die Forderung neuer Sicherheitsstatuten. Die Clubs haben nun noch die Möglichkeit sich untereinander zu beraten und nach idealen Lösungen für die Reglementänderungen zu suchen, welche von der DFL künftig strengstens kontrolliert werden. Eine Nichteinhaltung könnte für die Vereine weitreichende Folgen haben: Zum Beispiel Sanktionen im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens oder aber die Einbehaltung der TV-Gelder, welche jeder Verein fest in seinem Jahres-Etat einkalkuliert. Bei der Einbehaltung der TV-Gelder ist allerdings zu erwähnen, dass diese von der DFL in den entsprechenden Fällen zur Sicherstellung notwendiger Sicherheitsstandards an den betroffenen Standorten verwendet werden sollen. 

Weiterhin wurde seitens der Innenminister angeboten, die Steuergelder der Fanprojekte der Proficlubs ein-zu-eins im Amateurbereich zu investieren. Dafür soll die DFL die entstandene Lücke bei den Fanprojekten im Profibereich schließen. Insgesamt bleibt abzuwarten, wie diese ganzen Änderungen am Ende aussehen werden, wie sehr auf die Belange der Fans Rücksicht genommen wird und vor allem wie selbige das ganze aufnehmen werden. Es bleibt also spannend.

Donnerstag, 20 September 2012 15:54

Ultras, Frauen - passt nicht? Passt doch!

geschrieben von in Allgemein

ultras frauenFreibier statt rote Rosen! Das zumindest ist die Meinung eines weiblichen Fan von FC St. Pauli. Viele Vereine und auch Fans sehen das Bild der Frau beim Fußball immernoch klassisch in der weiblichen Rolle. Ein anderen Einblick gibt ein kurze ARTE Beitrag. Aber nicht nur unter dem Aspekt "weibliche Ultras" ist der Bericht interessant, sondern erfreulicherweise wird dabei auch über Ultra ansich berichtet ohne in das Gewalt-Schema zu fallen.

 

Zur arte Tracks Webseite

Mittwoch, 19 September 2012 01:11

Podiumsdiskussion zum Thema Fangewalt in Köln

geschrieben von in Allgemein

Unter dem Motto "Rote Karte gegen Gewalt! Cartellino rosso contro la violenza!" findet am am Dienstag, 9. Oktober 2012 in Köln eine Podiumsdiskussion statt.  Im Mittelpunkt der Diskussionsrunde im Deutschen Sport & Olympiamuseum soll der Umgang mit Fangewalt beim 1. FC Köln und beim Torino FC stehen. Veranstalter ist der Freundeskreis Städtepartnerschaft Köln Turin e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Sport & Olympia Museum.

tsg hoffenheimVor dem Hintergrund der aktuellen Äußerungen von Peter Hofmann, Präsident der TSG Hoffenheim, wendet sich Oliver Gottwald - Rechtspfleger in der Zweigstelle Offenbach der Staatsanwaltschaft Darmstadt - mit einem Offenen Brief zu Wort.

Montag, 13 August 2012 23:56

Marco Reus ist Fußballer des Jahres

geschrieben von in Deutschland

Marco Reus ist Fußballer des Jahres. Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) honorierten in einer deutlichen Wahl mit 217 Stimmen die überragenden Leistungen des 23-Jährigen in der vergangenen Spielzeit im Trikot von Borussia Mönchengladbach. Auf den Plätzen hinter Reus landeten mit Mats Hummels (108 Stimmen), Robert Lewandowski (95) und Shinji Kagawa (66) drei Dortmunder.

Mit seinem kreativen- und temporeichen Offensivspiel wirbelte Reus in der Spielzeit 2011/12 reihenweise durch die gegnerischen Abwehrreihen. In 32 Ligaspielen traf Reus 18mal und bereitete elf weitere Tore vor. In fünf Pokalspielen netzte er darüber hinaus dreimal ein und lieferte einen Assist. Folgerichtig berief in Bundestrainer Joachim Löw auch in die Nationalmannschaft, in der Reus bei der EM im Viertelfinale gegen Griechenland ebenfalls ein Treffer gelang. Im Sommer wechselte Reus für 17 Millionen Euro zu Borussia Dortmund.

Die Wahl zum Trainer des Jahres gewann Jürgen Klopp, Trainer des Doublesiegers Borussia Dortmund, mit 496 Stimmen deutlich vor Gladbachs Lucien Favre (138) und Freiburgs "Retter" Christian Streich (101).

Fußballerin des Jahres wurde Celia Okoyino da Mbabi vom SC Bad Neuenahr mit 206 Stimmen. Die Potsdamerin Genoveva Anonma (68) und Duisburgs Alexandra Popp (53) kamen auf die Plätze zwei und drei.

Der FC Bayern München hat gestern Abend die Niederlagenserie gegen den BVB gestoppt und sich mit einem 2:1 im Finale um den Supercup zugleich den ersten Titel der neuen Saison gesichert.

In dem mit 69.000 Zuschauern ausverkauften Münchener Stadion wirbelten die Gastgeber insbesondere in den ersten Minuten und ließen den Dortmundern kaum Luft zum Atmen. Mandzukic traf nach einer wunderbaren Flanke von der linken Seite begünstigt durch einen Aussetzer von Neven Subotic zum 1:0 (6.). Von der Dortmunder Leichtigkeit der vergangenen beiden Jahre war zunächst nichts zu spüren, und nach einem Pfostenschuss von Robben staubte Müller sogar zum frühen 2:0 ab (11.). Danach verflachte das Spiel jedoch zusehends.

Allzu leblos wollte Jürgen Klopp seine Mannschaft aber offenbar nicht sehen und schien in der Halbzeit entsprechende Worte an seine Spieler gerichtet zu haben. Im zweiten Durchgang kamen die Dortmunder jedenfalls besser ins Spiel und zu einigen guten Torszenen. Auf der Gegenseite musste sich Dortmunds Schlussmann Weidenfeller bei einem Schuss von Robben strecken und konnte mit Mühe zur Ecke retten.

Lewandowski verkürzte mit einem Distanzschuss eine Viertelstunde vor dem Ende auf 1:2. Schieber vergab wenig später aus spitzem Winkel die Chance zum Ausgleich. In den Schlussminuten sank das Spielniveau dramatisch auf die Ebene eines müden Vorbereitungskicks, sodass die Bayern die Führung ohne große Probleme über die Zeit retteten.

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