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Dienstag, 11 Juni 2013 10:25

Stehplatztickets ohne Topzuschlag beim Hamburger SV

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hsv scWeiterer Erfolg für die Faninitiative "Kein Zwanni - Fußball muss bezahlbar bleiben" Nach Borussia Dortmund und Hertha BSC hat nun auch der Hamburger SV angekündigt, ab der kommenden Saison Änderungen an der Preisstruktur vorzunehmen.

kein zwanniAufsteiger Hertha BSC hat angekündigt, für die kommende Saison die Ticketpreise für Gästefans einheitlich auf 15€ festzusetzen. Der Verein gab auf seiner Webseite bekannt, das man damit Eintrittspreise langfristig so gestalten will, damit die soziale Bedeutung des Fußballs aufrecht erhalten wird und Fans aller Gesellschaftsschichten und Altersklassen einen Stadionbesuch ermöglicht wird.

Die Preisgestaltung kommt nicht von ungefähr. Die Faninitiatve "Kein Zwanni - Fußball muss bezahlbar bleiben" macht seit Jahren auf die wachsenden Ticketpreise aufmerksam und mahnt faire und ausreichend bezahlbare Ticketpreise an. Gerade Fans von Topvereine wie Dortmund und Bayern müssen für ihre Auswärtsfahrten im Schnitt deutlich tiefer in die Tasche greifen. Daher wurde am vorletzten Spieltag der Saison nochmal in vielen Stadien, unter anderem Dortmund-Fans in Wolfsburg, auf diesen Missstand hingewiesen.

Die Berlinger Kein Zwannnig AG hat den Verein auf die Probleme der Preisgestaltung hingewiesen und gemeinsam nun ein Modell entwickelt, das dem Wunsch der Faninitiative nachkommt. Ingo Schiller, Geschäftsführer bei Hertha BSC, sagt dazu in der Mitteilung:  "Es war und ist uns immer ein Anliegen von Hertha BSC gewesen, das Erlebnis eines Fußballspiels für jedermann bezahlbar anbieten zu können",

Zuletzt hatte schon Borussia Dortmund angekündigt, in der kommenden Saison auf Topzuschläge für Gästefans weitesgehend zu verzichten. Wie auch Dortmund hofft die Hertha darauf, das weitere Vereine diesem Beispiel folgen.

Quelle: Webseite Hertha BSC

vfr aalenDie Mannschaft des VfR Aalen hat einen offenen Brief an die Fans und Anhänger des Vereins veröffentlicht und darin um finanzielle Unterstützung gebeten. Der Aufsteiger der letzten Saison hat eine sportlich erfolgreiche Saison bestritten und als einziger Neuling den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft. Mit Platz 8 in der Tabelle steht man sogar auf einem mehr als soliden Mittelfeldplatz. Dem gegenüber stehen jedoch Probleme mit der Erteilung der Spielerlaubnis für die kommende Saison.

Mittwoch, 08 Mai 2013 17:14

Weserstadion möglicherweise mit neuem Namen?

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Weserstadion Name unverkäuflichMarco Bode, Mitglied im Aufsichtsrat von Werder Bremen, schliesst einen Verkauf der Namensrechte nicht mehr kategorisch aus. In einer Gesprächsrunde des Weser-Kurier sagte der ehemalige Werder-Profi: "Das wäre für mich denkbar..Aber es hätte natürlich einen hohen Preis" Bisher hat der Verein einen Verkauf des Stadionnamens nicht in betracht gezogen und verzichtet dabei auf Millionen-Einnahmen. Neben Werder Bremen verzichtet bisher nur Borussia Mönchengladbach als weiterer Bundesliga-Verein auf einen Sponsor im Stadionnamen. In den obersten drei Ligen haben nur noch ein Drittel der Spielstätten einen sponsorenfreien Namen., das Weserstadion übrigens durchgängig seit 1947.

Eine mögliche Lösung ohne Namensänderung auszukommen und denoch nicht vollständig auf mögliches Geld zu verzichten liegt im Corporate Social Responsibility Sponsoring (CSR-Sponsoring) Wie und was das ist, haben wir schon einmal in einem Artikel aufgegriffen. Werder Bremen könnte der erste Verein sein, der diese innovative Lösung nutzt und damit erhöhte Aufmerksamkeit erlangen.

Donnerstag, 02 Mai 2013 13:36

Zwischenfall bei Spitzenspiel in Österreich

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Zu einem dramatischen Zwischenfall kam es gestern im Gästeblock von Austria Salzburg beim Spiel gegen den FC Liefering. Kurz nach Abpfiff verlor der Vorsänger der Violetten das Bewusstsein und schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

Gerhard Stöger, Manager und Sportdirektor bei Austria Salzburg, veröffentlichte gestern auf Facebook dazu folgende Meldung:

Unser Vorsänger "Salva" ist außer Lebensgefahr - Lungenembolie - er wurde in künstlichen Tiefschlaf versetzt und ist auf der Intensivstation! 
Die Niederlage ist somit komplett nebensächlich geworden und wir, die gesamte Austria und insbesondere die 1. Mannschaft drücken dir und deiner Familie die Daumen, dass du bald wieder fit und wieder mitten unter uns bist! Forza Salva.

Auf der Webseite des Vereins wird inzwischen Entwarnung gegeben, Salva befinde sich außer Lebensgefahr aber sei noch im künstlichen Koma. Kurz nach dem Zwischenfall wurden Vorwürfe laut, der Ordnungsdienst hätte ein schnelleres Eingreifen durch den Rettungsdienst verhindert. Ein Tor zum Innenraum in Nähe des Verletzten, sei bewusst nicht geöffnet worden, wodurch die Rettung durch den gefüllten Stehplatz-Block erfolgen musste. Dieser Darstellung widerspricht der Verein FC Liefering in einer Stellungnahme. Vielmehr wollte man die Rettung ermöglichen, sei jedoch durch Austria-Fans im angrenzenden Sitzplatzbereich massiv gehindert worden. Zudem sei durch den Druck die Türmechanik beschädigt worden, und damit eine Öffnung nicht mehr möglich gewesen. Man wehrt sich gegen die Vorwürfe und erstattet im Gegenzug nun Anzeige wegen schwerer Körperverletzung, illegaler Pyrotechnik sowie massiver Sachbeschädigung. Bilder der Rettungsaktion gibt es hier.

Das Ergebnis im Spitzenspiel der Regionalliga West rückte durch den Zwischenfall in den Hintergrund. Der FC Liefering gewann vor der Rekordkulisse von 9.600 Zuschauern in der Red Bull Arena Salzburg knapp mit 1:0 und hat damit sechs Spieltage vor Schluss einen Vorsprung von 5 Punkten auf Verfolger Austria Salzburg. Der FC Liefering ist zwar offiziell Unabhängig von Red Bull, ist jedoch Kooperations-Verein von Red Bull Salzburg. Nachwuchsspieler sollen somit die Möglichkeit erhalten, in einer höheren Liga Spielpraxis zu sammeln. Der zweiten Mannschaft von RB Salzburg ist die Teilnahme durch die Statuten nicht möglich.

Quelle: austria-salzburg.at , Webseite FC Liefering

Freitag, 12 April 2013 11:01

DFB bittet Vereine zur Kasse - Bayer04 erstattet Anzeige

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pyro fortunaDer DFB bittet einige Vereine zur Kasse und ahndet damit Vergehen von Fans. Betroffen sind Eintracht Frankfurt, der VfL Bochum und Energie Cottbus. Der Verband bestraft dabei den Einsatz von Pyrotechnik sowei Würfe von Gegenständen Richtung Spielfeld.

Mittwoch, 10 April 2013 15:27

Präsident Mäuser tritt ab, Bobic im Vorstand

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Der VfB Stuttgart hat mit zwei Meldungen auf seiner Webseite Veränderung in der Vereinsführung bekannt gegeben. So wird Fredi Bobi, bisher Sportdirektor, in den Vorstand berufen um dort in Zukunft die sportliche Seite zu Vertreten. Zurücktreten wird hingegen Gerd E. Mäuser. Nicht sofort, aber zum 3. Juni, wird der umstrittene Präsident sein Amt niederlegen und damit Platz machen für Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung am 22. Juli 2013.

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